2026-09-25

Nicky Hamid: Mandalas und die Wiederverbindung zur Kindheit


Ich erinnerte mich daran, wie ich als kaum zweijähriges Kind diese großartigen, mandalaartigen Öffnungen im Gefüge meiner Welt wahrnahm. Ich bewegte mich mühelos durch sie hindurch und befand mich in einer Dimension, die sich wie „Zuhause“ anfühlte. Ich war so glücklich und vertieft, dass ich – im Körper eines Kleinkindes – stundenlang spielend dasitzen konnte; tatsächlich versuchte ich erst mit zweieinhalb Jahren, laufen zu lernen.

Durch diese „Mandala-Portale“ erlebte ich mein „anderdimensionales“ Zuhause als einen wunderschönen Ort, der an das alte Persien erinnerte: gelegen an den Ufern eines mediterran anmutenden Meeres, mit offenen, kreisförmigen Gebäuden voller Säulen sowie einer üppigen, komfortablen Ausstattung. Der Himmel leuchtete in lebhaften Pastelltönen von Blau, Rosa und Gold. Ich war dort erwachsen, und stets waren meine geliebten Meister, Mentoren und Freunde in meiner Nähe.

Diese Portale begleiteten mich durch meine frühesten Jahre und verschmolzen allmählich mit der „Fantasiewelt“ meiner menschlichen Kindheit. Es war ein fließender Übergang, doch als Kind verbrachte ich viel Zeit in meiner „eigenen Welt“. Den Unterschied bemerkte ich erst, wenn ich – besonders in der Schule – „unsanft“ in die Realität zurückgeholt wurde: wegen „Unaufmerksamkeit, Faulheit, unangemessenem Verhalten, Dummheit und Ungehorsam“. Strenge und feindselige Lehrer rissen mich mit einem Schock von meinen Reisen zurück in meinen Körper, zurück in die „Realität“. Dies prägte natürlich Gefühle von Angst und Schuld in mir ein, die ich später im Leben erst auflösen konnte.

So lernte ich, mich zu erden. Eine Methode, die ich als kleines Kind bis etwa zum achten Lebensjahr anwandte, war das Schaukeln und „Headbangen“. Ich schaukelte gegen eine Wand oder auf meinem Kopfkissen und stieß meinen Kopf in gleichmäßigen Bewegungen dagegen. Es war kein schmerzhafter Aufprall, sondern eher ein sanftes Erschüttern des Kopfes, das sich sehr angenehm anfühlte. Heute erkenne ich, dass mir dies tatsächlich half, mein Wesen in den Körper zu bringen (auf der Erde anzukommen), anstatt den Bezug zur physischen Gegenwart zu verlieren.

Mit zunehmendem Alter wurden Kreativität und Sport zu wunderbaren Möglichkeiten für mich, mich auszudrücken und mich in der 3D-Welt zu erden und zurecht zu kommen. Früher war es der Sport, der diese Rolle spielte; heute sind es die Gartenarbeit und die Natur, das Weitergeben von Wissen durch das Unterrichten sowie jede Form von Kreativität – sei es das Ausmalen von Mandalas oder der Modellbau –, die mir dabei helfen, voll und ganz im Hier und Jetzt zu sein.

Die Erfahrung, durch Mandala-Portale zu reisen, begleitete mich bis zu meinem elften Lebensjahr und verblasste dann fast vollständig. Gelegentlich tauchten sie noch in Träumen oder Albträumen auf. Von ihrer Rückkehr berichte ich in meinem Buch „Quantum Self Healing: The Power of Coloring Mandalas“. https://amzn.to/3FRFkVn

Wieder einmal ist deutlich geworden, wie untrennbar Wurmlöcher zu unserem multidimensionalen Selbst mit Mandalas verbunden sind.

Ich liebe euch sehr

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PS: Ich weiß, dass dieser Beitrag bei vielen von euch – ob mit oder ohne Mandala-Erfahrung – eine Erinnerung an vieles auslösen wird. Jeder von euch hatte in sehr jungen Jahren eine enge und innige Verbindung zu anderen Realitäten. Es ist an der Zeit, sich zu erinnern.

Bitte nehmt euch einen Moment Zeit, um eure Erinnerungen hier zu teilen.

Lest die Kommentare.

In unserem Austausch ist für jeden etwas dabei.

Quelle: Nicky Hamid

[übersetzt von mascha: Herzlichen Dank lieber Nicky, ich liebe Mandalas💖Wir freuen uns über eure Unterstützung, Von Herzen Danken wir Euch💖]

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