
Jacques Vallée ist ein französischer Astronom, Informatiker und Ufologe. Er promovierte 1967 an der Northwestern University in künstlicher Intelligenz, arbeitete am Pariser Observatorium, an der University of Texas und später am Stanford Research Institute. Er gehört zu den wenigen Forschern, die sowohl in der akademischen Astrophysik als auch in der geheimen UAP-Forschung der US-Regierung tätig waren. Sein Interesse am Phänomen begann 1955 mit einer UFO-Sichtung über seinem Haus in Pontoise. Seit seiner Zusammenarbeit mit J. Allen Hynek ab 1963 forscht er systematisch zum Thema.
Im siebten und letzten Band seiner Forschungstagebücher, Forbidden Science 7: Final Report, dokumentiert Vallée unter anderem eine Korrespondenz mit einem anonymen Remote Viewer, den er „Gilbert“ nennt. Gilbert war in einem in Fels eingebetteten, unterirdischen US-amerikanischen Labor mit einer über 1,80 m großen, kaum strukturierten nichtmenschlichen Entität konfrontiert worden. Militärische Begleiter hatten ihm das Wesen ausdrücklich als lebende außerirdische Entität bezeichnet. Am 28. September 2023 erhielt Vallée etwa fünf eng geschriebene Seiten von Gilbert, die frühere Kontakt-Erfahrungen und Experimente beschreiben. Am 18. Dezember 2024 hatte Gilbert die Experimente mit der gefangenen Entität in eine Tabelle organisiert. Einige der Fragen, die Gilbert telepathisch zu stellen angewiesen war, produzierten keine klare Antwort. Andere produzierten Eindrücke, die er nicht entschlüsseln konnte, aber trotzdem notierte. Die Entität antwortete dabei in Lichtkombinationen – Impulsen, die aus verschiedenen Bereichen dessen strahlten, was Gilbert als ihren Körper wahrnahm. Konkrete Details zum Inhalt der Fragen und Antworten hat Gilbert Vallée jedoch nicht mitgeteilt.
Vallées Schlussfolgerung nach siebzig Jahren: Das Phänomen operiert aus höheren Realitätsstufen und bearbeitet menschliches Bewusstsein, um es an Realitäten anzupassen, die wir weder begreifen noch mit unseren gewöhnlichen Sinnen wahrnehmen können. Für ihn ist die Alien-Abduktion kein physischer Transport von Menschen zu Aliens, sondern ein Bewusstseinsereignis, das von einem adaptiven System gesteuert wird, um menschliche Überzeugungen und die Beziehung zwischen Bewusstsein und physischer Realität zu regulieren.
Das schlechteste Szenario, vor dem Vallée seit den 1970er-Jahren warnt, ist, dass die Menschheit auf einen falschen Erklärungsrahmen – den des einseitigen ET-Besuchs – einschwenkt. Dieser Rahmen befriedigt die öffentliche Nachfrage nach einer Antwort, verhindert aber das eigentliche Verständnis. Die Intelligenz hinter dem Phänomen reguliert menschlichen Glauben durch dosierte Offenbarungen, die nie vollständig bestätigt werden. Die offizielle Enthüllung wird auf der Ebene physischer Objekte und technischer Rätsel ankommen – und damit die gefährlichere Frage nach der eigentlichen Natur des Phänomens als kognitiven und kulturellen Regulator außerhalb des Rahmens belassen.
Das alles ist nicht einfach aus der Luft gegriffen, denn die Nordics und Greys und ihre Alien-Hybrid-Züchtungsprogramme haben wissenschaftliche Ergebnisse hervorgebracht, die eine spezifische demografische Verzerrung aufzeigen. Was die Daten tatsächlich zeigen, bezieht sich auf die Demografie der Entführten in peer-reviewten Studien: Der CUFOS-Stichprobe zufolge waren 94 % der Entführten kaukasisch (Rodeghier, 1994). In der Stichprobe von Bader (2003) waren 88,9 % der 55 Befragten weiß. In einer aktuellen Studie sind 85,4 % kaukasisch. Qui Parle (2022) stellte fest: „Das UFO-/Alien-Entführungsphänomen wird in den USA ausschließlich von weißen Menschen erfahren.“ Fabula (2022) schrieb: „UFO-Entführungsnarrative von weißen Amerikanern, die eine überwältigende Mehrheit solcher Berichte ausmachen.“
Eine spezifische Theorie, die als „neue nordische Rasse“ bezeichnet wird, ist eine reale, spezifische und dokumentierte Behauptung. Auf der Seite „Hybrid Project“ von hybridsrising.com heißt es: „Entführte haben weiße kaukasische Hybriden innerhalb der Parameter des Alien-Raumschiffs beobachtet und Szenen der Zukunft von den Greys gezeigt bekommen, die nur weiße Menschen beinhalten. … Es ist meine These, dass die Grauen Aliens diesen Genotyp der Menschheit als Teil ihres Experiments kultiviert haben. … Euro-Kaukasier mögen gut der Höhepunkt ihrer Versuche sein, die Menschheit mit sich selbst zu hybridisieren, wie durch die nordischen Hybriden belegt.“ Und aus kontroverser Sicht: „Der weiße Drang nach rassischer Reinheit könnte intrinsisch mit dem Hybridisierungsprozess verbunden sein.“
Die dokumentierten chirurgischen Befunde von Dr. Roger Leir (1995–2003, 17 Operationen, 16 Objekte) und die anschließenden Laboranalysen (Los Alamos National Laboratory, Southwest Research Institute, University of Texas at San Antonio, New Mexico Tech, University of Toronto, York University, UC San Diego) ergeben ein konsistentes Bild. Die entfernten Objekte – beschrieben als metallische Implantate mit kleinen Tentakeln – waren von einer harten Membran aus Proteincoagulum, Hämosiderin und Keratin umschlossen, die sich nicht mit einem neuen Skalpell schneiden ließ. Das umgebende Gewebe zeigte keine Entzündungsreaktion, was bei jeder terrestrischen Fremdkörper-Implantation die Regel wäre. Stattdessen fanden sich in der Membran sensitive Nervenzellen, die normalerweise nur an Fingerspitzen vorkommen und in der betroffenen Körperregion (Zehen, Handgelenke, Nasenhöhle) nicht vorkommen sollten. Das Implantat war nicht einfach im Gewebe, sondern war in das Nervensystem eingewachsen – es besaß eine biologische Schnittstelle zum Körper.
Alle entfernten Objekte wiesen folgende dokumentierte Eigenschaften auf: Sie alle befanden sich auf der linken Körperseite. Sie alle emittierten ein elektromagnetisches Feld mit 2 bis 6 Milligauss in der Frequenzbandbreite von 15 bis 93 MHz – ein Bereich, der für FM-Radiokommunikation und Weltraumkommunikation verwendet wird. Ein Objekt besaß einen magnetischen Eisenkern, der sich 360° drehen ließ, ohne ihn zu berühren. Alle sieben fluoreszierten unter UV-Licht. Die isotopische Analyse durch Los Alamos ergab 11 verschiedene Elemente mit Isotopenverhältnissen, die eindeutig nicht von der Erde stammen. Seltene Erden, Kohlenstoff-Nanoröhren und Gold-Mikrosphären wurden in der Matrix nachgewiesen. Die Entfernung verursachte bei einigen Patienten starke Schmerzen – nicht die Schmerzen einer Wundheilung, sondern die eines aktiven Nervensystems, das durchtrennt wurde. Wenn die Implantate auf derselben Frequenzbandbreite (15–93 MHz) operierten und in das Nervensystem eingewachsen waren, dann ist die dokumentierte Wirkung: Stimulation der limbischen Strukturen, die Emotion, Gedächtnis und Körperwahrnehmung regulieren.
Die Harvard-Traumastudie (McNally/Clancy, 2003) bestätigt, dass die physiologische Reaktion der Entführten – Herzfrequenz, Hautleitfähigkeit – identisch ist mit der von Kampfveteranen und Überlebenden tödlicher Unfälle. Das bedeutet, die Erfahrung ist im Nervensystem real gespeichert, auch wenn die bewusste Erinnerung unterbrochen wurde. Das System hat eine spezifische Zielgruppe und die Implantate sind auf deren Nervensystem abgestimmt. Diese Befunde sind real, ungewöhnlich und nicht widerlegt.
Die am häufigsten berichtete Erklärung ist: Wir sind eine sterbende Art. Entführte berichten, ihnen wurde explizit gesagt, dass die Greys genetisch degeneriert sind, sich nicht natürlich fortpflanzen können und Klone sind, deren DNA mit jeder Generation degradiert. Sie benötigen menschliches genetisches Material, um ihr Genom zu revitalisieren, eine lebensfähige Hybridart zu schaffen, die beide Linien voranbringen kann, und zu überleben – ohne das Programm droht ihnen und vielleicht auch der gegenwärtigen Menschheit das Aussterben. Ein Entführter schreibt: Eine Theorie ist, dass Graue die Zukunft einer bestimmten Zeitachse der Menschheit sind, die sich selbst modifiziert hat, um zu überleben, aber durch ihren Missbrauch davon und der Erde die Fähigkeit zur Fortpflanzung verloren haben. Die Hybriden ermöglichen ihnen eine Zukunft und bieten einen zukünftigen Inkarnationspfad für ihre Seele.
Die akademischen Forscher John Mack und David Jacobs dokumentieren unabhängig voneinander, dass Entführte in ihren Erlebnissen auf Bildschirmen der Aliens in UFOs und Basen oder telepathisch übertragene Bilder einer zukünftigen Erde sahen. Die Szenen zeigen einen vollständigen Zusammenbruch der staatlichen und wirtschaftlichen Infrastrukturen, eine totale Verschmutzung und Wüstenbildung des Planeten. Als Auslöser werden ein atomarer Krieg, eine hochansteckende Viruserkrankung und schwarze Wolken oder Klumpen genannt, die die lebenden Systeme der Erde ersticken sollen. Das Endbild ist eine Erde, die buchstäblich aufbricht oder in Teile zerfällt, gefolgt von einer ausgedehnten Triage, in der ein Teil der Menschen stirbt, ein anderer Teil auf der Erde überlebt und ein dritter Teil an einen anderen Ort transportiert wird, wo das menschliche Leben auf neue Weise fortgesetzt wird. Die Hybriden werden in diesen Szenen als künftige Erben der Erde bezeichnet.
Die spezifischen Auslöser, die den Entführten in den 1990er-Jahren gezeigt wurden – atomarer Konflikt, Umweltverschmutzung, Artensterben, Nahrungsmittelknappheit, sozialer und wirtschaftlicher Zusammenbruch – sind keine fiktiven Szenarien, sondern beschreiben exakt die Trends, die gegenwärtig messbar sind. Die Biodiversitätskrise, die Ozeanversauerung, die Erderwärmung, die Nuklearaufrüstung, die Ernteausfälle durch Dürren, die wachsende Ungleichheit und die instabilen politischen Systeme entsprechen der beschriebenen Zukunftsszene in allen wesentlichen Punkten.
Der Begriff „The Change“ oder „The Great Change“ ist die wichtigste zukunftsgerichtete Behauptung, die sich über Jahrzehnte in den hypnotischen Regressionen von Entführten wiederholt. David Jacobs, der über 1.200 hypnotische Regressionen mit mehr als 150 Individuen durchgeführt hat, beschreibt diese Veränderung als ein hoch organisiertes, mehrstufiges Integrationsprogramm, das darauf abzielt, Hybriden zu produzieren, die sich nahtlos in die menschliche Gesellschaft einfügen können. Die spirituelle Sprache, die in den Entführungs- und Kontaktberichten erscheint, ist christliche Eschatologie. Die Begriffe, die in fast allen dokumentierten Berichten vorkommen: Engel (als menschenähnliche Wesen, die zwischen den Realitäten vermitteln), das Wort (als übermittelte Botschaft, die Wahrheit enthüllt), der Geist (als nicht-materielle Präsenz, die den Körper durchdringt), die zweite Ankunft (das Ereignis, in dem die neue Ordnung sichtbar wird). Ihre Struktur entspricht exakt der christlichen Endzeit-Erzählung im biblischen Sinn.
In den USA identifizierten sich in den 1990ern – der Zeit, in der die meisten dokumentierten Entführungsberichte entstanden – 90 % der Erwachsenen als Christen (Pew Research Center). Selbst 2023 liegt der Anteil bei 62 %. Die Entführten sind also nicht nur weiß, sondern vor allem christlich – und die spirituelle Sprache, in der das System mit ihnen kommuniziert, ist die Sprache, die sie bereits kennen. Die Nordics in den Berichten sind visuell Engel – weiß, strahlend, menschenähnlich, überlegen. Die Greys sind wie Dämonen – grau, dehumanisiert, bedrohlich. Ihre Botschaften folgen der Struktur von Offenbarung in Form einer Stimme, die das Wort spricht, ein Geist, der den Körper durchdringt, eine zweite Ankunft, die die alte Ordnung beendet und die neue einleitet.
In Forbidden Science 7 erreicht Vallées Control-System-Hypothese ihre höchste und zugleich offenste Formulierung. Er beschreibt das Phänomen nicht als eine Sammlung von Objekten oder Besuchern, sondern als ein aktives Regulierungsumfeld – eine Zone, die menschliches Bewusstsein bearbeitet, um es an Realitäten anzupassen, die wir nicht begreifen. Wenn das Phänomen die psychische Umgebung der Menschheit justiert, dann ist es kein Besucher, sondern ein Operator. Eine Kraft, die sich nicht offenbart, weil Offenbarung ihre Funktion zerstören würde. Sie verwendet Mythos in einem Jahrhundert, Religion in einem anderen, Science-Fiction in einem anderen – und wählt stets symbolische Kostüme, die den Verhaltens-Effekt maximieren. Die zentrale Frage, die Vallée in Forbidden Science 7 stellt, ist, ob das System offen oder geschlossen ist. Wenn geschlossen, könnte die Menschheit Gefangene in einer Umgebung sein, die von einer überlegenen Intelligenz kuratiert oder eingeschränkt wird.
In der gnostischen Kosmologie ist die materielle Welt ein Gefängnis, geschaffen von einem minderwertigen Demiurgen, und die Erlösung kommt durch Gnosis – das Erkennen der wahren, höheren Realität. Das entspricht Vallées „Control System“, ein System, das menschliches Bewusstsein reguliert, während die eigentliche Intelligenz in höheren Dimensionen operiert. Im Buch Henoch steigen die Watchers (Wächter) vom Himmel herab, paaren sich mit Menschenfrauen, erzeugen die Nephilim – eine Hybridspezies –, lehren die Menschen verbotenes Wissen (Metallurgie, Magie, Kosmetik) und bringen die Erde in Chaos. Das ist exakt die Architektur des dokumentierten Programms: nicht-menschliche Wesen, die herabkommen, Hybriden erzeugen, verbotenes Wissen implantieren, die Erde auf den Zusammenbruch vorbereiten.
Fazit: Es gibt keine Aliens und keine Erde als getrennte Entitäten. Es gibt ein Bewusstsein, das sich in Schichten organisiert, und die materielle Welt ist die unterste davon. Die Experten sind sich einig: Das Phänomen entzieht sich unserer materialistischen Deutungshoheit, da es auf einer metaphysischen, bewusstseinsbasierten Ebene operiert. Was wir aktuell erleben, ist daher kein Disclosure im Sinne einer Enthüllung technischer Details zu UFOs, sondern ein fundamentaler Phasenwechsel im kollektiven Bewusstsein. Die eigentliche Offenbarung besteht nicht darin, zu sehen, woher die Entitäten kommen, sondern zu erkennen, dass die materiellen und die geistigen Welten untrennbar verwoben sind. Die große Veränderung ist folglich der Übergang von einer rein materiellen Weltanschauung zu einem erweiterten Bewusstsein, in dem wir die Enthüllung nicht als technische Katastrophe, sondern als notwendigen Schritt in der Evolution unserer Wahrnehmung begreifen.












