👉 https://www.im-sein.de
Unsere Welt verändert sich in einer Geschwindigkeit, für die es keine Vorbilder gibt. Immer mehr wird sichtbar, alte Strukturen lösen sich und Informationen erreichen uns aus allen Richtungen.
Doch was geschieht dabei in uns? Warum fühlen sich so viele Menschen aufgewühlt, erschöpft oder machtlos? Und weshalb helfen uns die vertrauten Reaktionen und alten Muster in dieser neuen Welt immer weniger?
In diesem Video schauen wir auf eine Entwicklung, der keine Generation vor uns in dieser Form ausgesetzt war, und auf das Potenzial, das sich genau darin verbirgt.
🕒 Kapitel im Video:
00:00 Worum es heute geht
00:49 Warum gerade alles ans Licht kommt
04:31 Das Erbe unserer Ahnen: überleben und handeln
06:13 Der Bauer vor 150 Jahren
07:19 Informationsflut: Ich kann nicht nach Berlin fahren
09:08 Die Dauerschleife: Warum unser System nicht mitkommt
10:12 Was das mit unserem Nervensystem macht
11:08 Zwei Reaktionen auf die Ohnmacht
13:04 Eine grenzenlose Welt: Warum wir so gereizt sind
14:40 Wir sind die erste Generation
21:21 Bei dir ist nichts falsch
Unsere Welt verändert sich in einer Geschwindigkeit, für die es keine Vorbilder gibt. Immer mehr wird sichtbar, alte Strukturen lösen sich und Informationen erreichen uns aus allen Richtungen.
Doch was geschieht dabei in uns? Warum fühlen sich so viele Menschen aufgewühlt, erschöpft oder machtlos? Und weshalb helfen uns die vertrauten Reaktionen und alten Muster in dieser neuen Welt immer weniger?
In diesem Video schauen wir auf eine Entwicklung, der keine Generation vor uns in dieser Form ausgesetzt war, und auf das Potenzial, das sich genau darin verbirgt.
🕒 Kapitel im Video:
00:00 Worum es heute geht
00:49 Warum gerade alles ans Licht kommt
04:31 Das Erbe unserer Ahnen: überleben und handeln
06:13 Der Bauer vor 150 Jahren
07:19 Informationsflut: Ich kann nicht nach Berlin fahren
09:08 Die Dauerschleife: Warum unser System nicht mitkommt
10:12 Was das mit unserem Nervensystem macht
11:08 Zwei Reaktionen auf die Ohnmacht
13:04 Eine grenzenlose Welt: Warum wir so gereizt sind
14:40 Wir sind die erste Generation
21:21 Bei dir ist nichts falsch
„Unsere Welt verändert sich mit einer Geschwindigkeit, für die es keine Vorbilder gibt.“
AntwortenLöschenWie so oft ist das meine Anmerkung zu dieser Feststellung. Wo, wie und wann? Die Welt macht doch Rückschritte, so kommt es jedenfalls bei mir an.
Okay, die Technik, also KI etc., macht enorme Fortschritte, aber das war ja schon lange absehbar. Ab einem gewissen Punkt explodieren Dinge einfach.
Aber war das nicht auch so, als das Penicillin entdeckt wurde, als die Industrie erfunden wurde, als der Ackerbau erfunden wurde, als das Feuer entdeckt wurde, als die E-Gitarre erfunden wurde, als das Radio erfunden wurde, als das Rad erfunden wurde?
Es gibt also genug Vorbilder und daher auch Erfahrung mit Veränderung. Meiner Meinung nach kommt es nicht auf die Veränderung an, sondern auf den Umgang damit. Wir haben genug Erfahrungen in diesem Bereich. Sind wir fähig, sie auch einzusetzen, oder fangen wir immer wieder bei null an? Siehe Deutschland: Man weiß, wie es damals war, als die Nazis an die Macht kamen, und warum. Nun passiert diese Spaltung wieder und niemand schaut zurück. Nur wenige erkennen die Zeichen, aber niemand hört auf die Gefahr. Noch dazu ist die Gefahr heutzutage länderübergreifend vernetzt, das war früher nicht so, also ist die Gefahr noch größer.
Wirkliche Veränderung würde für mich bedeuten, dass wir aus Erfahrungen gelernt haben und das auch sichtbar wird.
Damit alle zufrieden sind: Es ist keine Kritik an der lieben Silvie, und es gibt auch keine „Du“-Botschaften. Also braucht sich niemand auf den Schlips getreten fühlen. Dies ist allein meine Wahrnehmung. Niemand muss sie lesen oder auf sich selbst beziehen. 🪽🙏🕊️🚃tutut. 😘
Ich glaube die liebe Silvie hat eine sehr romantische Sicht der Vergangenheit, der Bauer vor 150 Jahren, hier eine kleine Übersicht. Übersicht mit KI Vor genau 150 Jahren befanden wir uns im Jahr 1876. Damals steckten Deutschland und Österreich mitten in der Epoche des Kaiserreichs (Gründerzeit in Deutschland unter Wilhelm I. und Bismarck; Österreich-Ungarn unter Kaiser Franz Joseph I.). Es war die Hochphase der Industrialisierung.Dem normalen Bauern ging es in dieser Zeit gespalten: Einerseits brachte die Epoche rechtliche Freiheit und erste technische Fortschritte, andererseits bedeutete das Leben nach wie vor extreme, kräftezehrende Knochenarbeit unter einfachen Bedingungen.Die Lebensrealität eines Bauern um 1876 lässt sich in folgende Bereiche unterteilen:1. Welche Zeit war damals? (Der historische Kontext)Die Bauernbefreiung war geschafft: Erst wenige Jahrzehnte zuvor (ab Mitte des 19. Jahrhunderts) wurde die Leibeigenschaft und die Frondienstbarkeit gegenüber den Grundherren endgültig abgeschafft. Der Bauer im Jahr 1876 war rechtlich ein freier Mann und bewirtschaftete sein eigenes Land.Agrarrevolution und Industrialisierung: Die Städte wuchsen rasant. Die Erfindung von Mineraldünger (durch Justus von Liebig) und erste eiserne Maschinen (wie verbesserte Pflüge) revolutionierten die Landwirtschaft. Der Ertrag der Felder stieg deutlich an.Konkurrenz durch die Fabriken: Viele billige Arbeitskräfte (Knechte, Mägde und Tagelöhner) wanderten vom Land ab, um in den neuen Fabriken der Städte zu arbeiten. Das führte auf den Höfen oft zu akutem Personalmangel.2. Wie ging es dem Bauern? (Der Alltag)Obwohl sich die Landwirtschaft modernisierte, war das Leben im Jahr 1876 aus heutiger Sicht extrem entbehrungsreich:BereichLebensrealität um 1876ArbeitsalltagDer Tag begann meist gegen 4 Uhr morgens vor dem ersten Hahnenschrei und endete nach Sonnenuntergang. Es gab weder Wochenenden noch Urlaub.Körperliche BelastungFast alles war reine Muskelkraft. Getreide wurde mühsam mit der Sense gemäht, mit der Hand gebunden und im Winter mit dem Dreschflegel bearbeitet. Traktoren gab es noch lange nicht, gepflügt wurde mit Ochsen oder Pferden.Wohnen & HygieneDie Bauernhäuser waren oft dunkel, rauchig (durch Kochen über offenem Feuer) und im Winter nur in der Hauptstube beheizt. Wasser musste eimerweise vom Dorfbrunnen geholt werden. Fließend Wasser oder Strom gab es nicht.ErnährungSehr eintönig und kalorienreich: Viel Kartoffeln, Getreidebrei, Roggenbrot, Hülsenfrüchte und Kohl. Fleisch gab es meist nur eingesalzen oder geräuchert und vor allem an Festtagen. Hochwertige Produkte wie Butter oder Eier wurden oft verkauft, um Bargeld zu erwirtschaften.Familie & KinderKinderarbeit war die absolute Norm. Sobald sie alt genug waren, mussten die Kinder bei der Ernte, beim Viehtreiben oder Holzhacken helfen. Die Schulen passten ihre Ferien damals strikt an die Erntezeiten an ("Kartoffelferien").3. Schicksal bei Alter und KrankheitEs gab für die Landbevölkerung keinerlei staatliche Absicherung (Bismarcks erste Sozialversicherungen entstanden erst ab 1883 und betrafen zunächst Fabrikarbeiter). Verunglückte der Bauer oder wurde die Bäuerin krank, drohte dem Hof der Ruin. Alte Knechte und Mägde, die keine Familie hatten, endeten oft als obdachlose "Einleger", die von Hof zu Hof zogen und gegen Essen für wenige Tage im Stall schliefen.Zusammenfassend: Der Bauer vor 150 Jahren war stolz auf seine neue Freiheit und profitierte von besseren Ernten. Doch sein Leben war permanent von harter körperlicher Arbeit, Schmerzen, der Abhängigkeit vom Wetter und einem sehr einfachen Lebensstandard geprägt.
AntwortenLöschenUnd noch eine Kleinigkeit, liebe Sylvie. Na, jetzt komme ich aber in Fahrt. 🚅
AntwortenLöschenWir haben nicht jeden Winkel der Erde bevölkert, weil wir so tolle Menschen sind, sondern aus Profitgier. Wir wollten Dinge haben, die es dort gab, aber nicht bei uns. Dafür haben wir entweder die ansässigen Völker ermordet oder sie als Sklaven gehalten. Na ja, ist jetzt auch fast so.
Also, liebe Silvie, ein bisschen Recherche ist schon angebracht, bevor man etwas ins Internet schreibt.
Und falls du die gesamte Erdbevölkerung meinst, also Adam und Eva und acht Millionen Menschen, dann waren das nicht wir, sondern Gott hat Adam und Eva mit großer Nachkommenschaft gesegnet. Diese hat natürlich wiederum die ansässigen Menschen vertrieben, getötet oder versklavt.