2026-01-21

James William Kaler: **DAS EVANGELIUM VON MARIA UND DAS HERMETISCHE GESETZ — DIE KARTE DER INNEREN ALCHEMIE**


Das Evangelium von Maria ist keine Geschichte.

Es ist ein Prozess.

Was spätere Religionen zu einem Glauben machten, hat Maria als direkte Erfahrung bewahrt. Die Hermetiker hätten ihre Worte sofort verstanden, weil sie denselben Vorgang beschreibt:

Die Umwandlung des Bewusstseins von Knechtschaft zu Souveränität.

1. DAS PRINZIP DES MENTALISMUS – „ALLES IST GEIST”

Das hermetische Gesetz besagt:

Alles ist Geist; das Universum ist mental.

Marias Evangelium spiegelt dies mit chirurgischer Präzision wider.

Der Erlöser sagt:

„Wo der Geist ist, da ist der Schatz.”

Dieser eine Satz macht die äußere Religion zunichte.

Er sagt nicht, wo der Altar ist.
Er sagt nicht, wo das Gesetz ist.
Er sagt Geist.

In hermetischer Hinsicht zeigt Maria, dass die Realität innerlich geformt wird, bevor sie äußerlich erscheint. Erlösung wird nicht gewährt – sie wird verwirklicht.

Die innere Alchemie beginnt hier:
Verändere den Geist, und die Welt ordnet sich neu.

2. DAS PRINZIP DER ENTSPRECHUNG – „WIE INNERHALB, SO AUSSERHALB“

Der Aufstieg der Seele durch die „Kräfte“ ist keine Fantasie über das Leben nach dem Tod.

Es ist eine Karte der inneren Reinigung.

Jede Kraft, die Maria nennt, entspricht einem inneren Zustand:

Dunkelheit → Unbewusstheit

Begierde → Anhaftung

Unwissenheit → falsche Identifikation

Zorn → reaktive Emotion

Falsche Rechtschaffenheit → als Tugend getarntes Ego

Die Hermetik lehrt, dass nichts Äußeres dich bindet, es sei denn, es bindet dich bereits im Inneren.

Die Seele geht nur dann über, wenn sie sagen kann:

„Ich war gebunden, aber ich bin nicht mehr gebunden.”

Das ist Entsprechung in Aktion.
Der äußere Aufstieg spiegelt die innere Klärung wider.

Keine innere Arbeit = kein Übergang.

3. DAS PRINZIP DER SCHWINGUNG – DIE SEELE MUSS AUFSTEIGEN

Das hermetische Gesetz besagt:

Nichts ruht, alles bewegt sich, alles schwingt.

Die Seele steigt nicht durch Flehen auf.
Sie steigt durch Frequenz auf.

Jede „Kraft“, die Maria beschreibt, wirkt auf einer niedrigeren Schwingungsebene. Sie können eine Seele, die über sie hinausgewachsen ist, nicht berühren.

Deshalb antwortet die Seele mit Wissen, nicht mit Argumenten.

Wissen stabilisiert die Schwingung.

Angst senkt sie.
Glauben lässt sie schwanken.
Wissen fixiert sie.

Maria hat das verstanden. Deshalb konnten die anderen ihrem Zeugnis nicht folgen – sie schwebten noch in Zweifeln und suchten nach Autorität.

4. DAS PRINZIP DER POLARITÄT – GEGENSÄTZE ÜBERWINDEN

Das Evangelium der Maria kämpft nicht gegen die Dunkelheit.

Es überwindet sie.

Der Erlöser lehrt, dass es keine Sünde gibt, wie sie die Religion definiert. Warum?

Weil Sünde und Tugend Polaritäten sind – beide gehören zum selben Spektrum.

Die Hermetik lehrt, dass Meisterschaft nicht darin besteht, sich für einen Pol zu entscheiden, sondern sich vollständig über die Achse zu erheben.

Marias Lehre löst auf:

Sünde vs. Heiligkeit

Männliche vs. weibliche Autorität

Heilig vs. profan

Gerettet vs. verdammt

Deshalb hassen Institutionen sie.

Polarität hält die Menschen getrennt.
Transzendenz befreit sie.

5. DAS PRINZIP VON URSACHE UND WIRKUNG – KEIN EXTERNES URTEIL

In Marias Evangelium gibt es keinen Richter.

Nur das Gesetz.

Die Seele wird nicht bestraft.
Sie wird offenbart.

Jeder Zustand, den du kultivierst, wird zu deiner Erfahrung.

Dies passt perfekt zur hermetischen Kausalität:

Jede Ursache hat ihre Wirkung, jede Wirkung hat ihre Ursache.

Wenn du gebunden bist, dann weil du die Knechtschaft akzeptiert hast.
Wenn du frei bist, dann weil du die Ursache der Gefangenschaft aufgelöst hast.

Kein Retter befreit dich vom Gesetz.
Der Retter zeigt dir nur, wie du damit umgehen kannst.

6. DAS PRINZIP DES GESCHLECHTS – DIE VEREINIGUNG INNERHALB

Die Hermetik lehrt, dass das Geschlecht auf allen Ebenen existiert.

Maria verkörpert das empfängliche Prinzip der Gnosis, nicht als Schwäche, sondern als Fähigkeit.

Petrus repräsentiert das aktive Ego-Bewusstsein – das Struktur, Kontrolle und Hierarchie durchsetzt.

Maria repräsentiert integriertes Wissen – die innere Verbindung von Intellekt und Intuition.

Dies ist die letzte Stufe der inneren Alchemie:

Die Vereinigung der Gegensätze im Selbst.

Nicht männlich über weiblich.
Nicht weiblich über männlich.
Sondern Ganzheit.

Deshalb konnte sie empfangen, was andere nicht empfangen konnten.

DER IM TEXT VERBORGENE ALCHEMISTISCHE PROZESS

Das Evangelium von Maria verschlüsselt die klassischen alchemistischen Stufen:

Nigredo – Dunkelheit, Verwirrung, Desillusionierung

Albedo – Erkenntnis, Reinigung, innere Klarheit

Citrinitas – Erwachen, Wissen, Erinnerung

Rubedo – Souveränität, Verkörperung, Befreiung

Die Seele, die aufsteigt, hat die Arbeit vollendet.

Das Gold ist keine Belohnung.

Das Gold bist du.

ABSCHLIESSENDE WORTE AN DIE BEWUSSTEN

Das Evangelium der Maria war nie dazu gedacht, in Kirchen gelesen zu werden.

Es sollte bearbeitet werden.

Diejenigen, die Autorität fordern, werden es ablehnen.
Diejenigen, die Verantwortung fürchten, werden sich dagegen wehren.
Diejenigen, die süchtig nach Hierarchien sind, werden es angreifen.

Aber diejenigen, die bereit sind, werden es sofort erkennen.

Denn das hermetische Gesetz argumentiert nicht.

Es schwingt mit.

Und wenn es das tut, erinnerst du dich daran, wer du schon immer warst.

Quelle: James William Kaler

[übersetzt von mascha: Lieben Dank James💖Wir freuen uns über eure Unterstützung, Von Herzen Danken wir Euch💖]

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Bei Kommentaren bitten wir auf Formulierungen mit Absolutheitsanspruch zu verzichten sowie auf abwertende und verletzende Äußerungen zu Inhalten, Autoren und zu anderen Kommentatoren.

Daher bitte nur von Liebe erschaffene Kommentare. Danke von Herzen, mit Respekt für jede EIGENE Meinung.