Als ich nach einem Jahr in Florida zurück nach Maryland kam, fühlte sich mein Leben leer an. Meine Töchter waren anfangs distanziert, und ich verstand warum. Sie brauchten Zeit. Sie mussten lernen, mir wieder zu vertrauen … dass ich beständig sein würde, nicht nur kurzzeitig da, sondern langfristig. Ich widersprach nicht und nahm es nicht persönlich. Ich wusste, das ist Teil der Arbeit.
Ich traf damals stillschweigend die Entscheidung, dass dies meine Mission sein sollte … das Zerbrochene zu reparieren. Anfangs war es frustrierend. Ich wollte, dass es schneller geht. Aber ich habe gelernt, zu schweigen, konsequent zu bleiben und zu verstehen, dass Heilung Zeit und Engagement braucht. Sie reagiert nicht auf Druck, sondern auf Präsenz.
Jetzt geht es mir besser, als ich es mir je hätte vorstellen können. Meine Töchter lieben es, in meiner Nähe zu sein, und ich genieße es, wieder Teil einer großen, eng verbundenen Familie zu sein. Das ist nicht durch Reden oder Versprechungen geschehen. Es ist geschehen, weil ich immer wieder da war – ohne Bedingungen.
Diese Woche habe ich zum ersten Mal seit über zwanzig Jahren bei meinem Vater übernachtet. Da seine Frau jetzt in einer Pflegeeinrichtung für Demenzkranke ist, hatte ich das Gefühl, dass es endlich Raum für eine neue Verbindung geben könnte. Und so war es auch. Es lief wirklich gut. Ich hatte Mitgefühl mit ihm – dafür, dass er die Welt anders sieht als ich, dass er einen ganz anderen Weg geht. Und gleichzeitig habe ich gesehen, wie ähnlich wir uns sind.
Sein Weg war geprägt von Erfolg, Geldverdienen und dem Wunsch, der Familie Fisher etwas Greifbares zu hinterlassen. Das ist wichtig. Ich erkenne den Wert jetzt wirklich. Mein Weg ist anders. Meine Mission ist Liebe. Heilung. Das Überlieferte reparieren, damit es sich nicht wiederholt. Und ich sehe den Wert darin genauso deutlich.
Während ich meine Lebensaufgabe fortsetze, lerne ich etwas Tieferes: Wir alle tun unser Bestes mit dem, was wir wissen, was uns gegeben wurde und was wir überstanden haben. Nicht jeder ist dazu bestimmt, das zu sehen, was du siehst, oder sich im gleichen Tempo zu entwickeln. Und das ist in Ordnung. Menschen genau dort zu lieben, wo sie sich auf ihrem Weg befinden, war eine der schwierigsten und bedeutungsvollsten Lektionen meines Lebens. Wenn du die Chance hast, eine Beziehung zu heilen, nutze sie. Auch wenn es nicht perfekt ist. Auch wenn es nie so wird, wie du es dir erhofft hast. Manche Beziehungen werden vielleicht nie vollständig heilen … aber sie sind trotzdem wichtig.
Für mich ist die Heilung der Familie das wahre Erbe.
ZF 🔥
[übersetzt von max: Herzlichen Dank Zachary💖Wir freuen uns über eure Unterstützung, Von Herzen Danken wir Euch💖]

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