Die Aktivität ist weiterhin hoch, und wir verstehen nun deutlich, warum sie anhält.
Im Laufe des letzten Tages lag der Kp-Index der Erde über mehrere 3-Stunden-Intervalle hinweg im Bereich von 7–8, was auf starke bis schwere geomagnetische Sturmbedingungen hindeutet. Zum Vergleich: Ein ruhiger Planet hat einen Kp-Wert von 0–2. Sobald wir 5 überschreiten, ist das Erdmagnetfeld stark belastet. Wir liegen schon länger als üblich deutlich über diesem Wert, was darauf hindeutet, dass es sich nicht um ein kurzfristiges Ereignis handelt.
Der Kp-Wert ist keine Momentaufnahme. Er wird über 3-Stunden-Intervalle gemittelt. Anhaltend hohe Werte bedeuten daher, dass sich die Erdmagnetosphäre zwischen den Ereignissen nicht vollständig erholen konnte.
In den letzten 24 Stunden war die Sonne weiterhin aktiv. Wir haben mehrere moderate Sonneneruptionen beobachtet, darunter auch solche der M-Klasse, die zwar stark genug sind, um eine Rolle zu spielen, aber nicht zur extremsten Kategorie gehören. Diese Eruptionen können dem System weiterhin Energie zuführen und die Bedingungen instabil halten. Allerdings wurden in den letzten 24 Stunden keine neuen bestätigten, auf die Erde gerichteten koronalen Massenauswürfe (CMEs) beobachtet.
Dieser Punkt ist wichtig.
Die derzeit spürbare intensive geomagnetische Aktivität stammt nicht von einem neuen Ausbruch, sondern von den Nachwirkungen eines starken CME, in Kombination mit schnellen Sonnenwindströmen aus koronalen Löchern. Nach dem Eintreffen eines großen CME endet sein Einfluss nicht mit dem Vorbeiziehen der Hauptwolke. Das energiereiche Sonnenmaterial interagiert tagelang mit dem Erdmagnetfeld, und wenn ihm schneller Sonnenwind folgt, bleibt das System in Bewegung, anstatt sich zu beruhigen.
Einfach ausgedrückt: Die Erde wird weiterhin beeinflusst.
Wenn hohe Kp-Werte anhalten, zeigen sich die Auswirkungen auf vielfältige Weise: Polarlichter reichen viel weiter südlich als üblich. Es kommt zu kleineren Störungen bei GPS, Funksignalen und Satelliten. Stromnetze arbeiten unter höherer Last. Und viele Menschen bemerken spürbare Veränderungen in Schlaf, Stimmung, Konzentration, emotionaler Verarbeitung und körperlicher Energie. Unser Nervensystem ist von Natur aus elektrisch, und anhaltende geomagnetische Aktivität kann jeden bereits vorhandenen Zustand verstärken.
Das bedeutet nicht, dass etwas nicht stimmt. Es bedeutet, dass wir uns in einer Phase der Belastung und Neuausrichtung befinden.
Die beste Reaktion ist jetzt unterstützend, nicht reaktiv. Trinkt mehr Wasser als sonst. Erdet euch. Vermeidet Überstimulation. Erzwingt keine Entscheidungen oder weitreichenden emotionalen Schlussfolgerungen. Lasst die Dinge auftauchen, ohne sie sofort lösen oder unterdrücken zu wollen. Diese Bedingungen bringen oft Materie in den Vordergrund, damit sie sich entfalten kann.
Aktuelle Prognosen deuten darauf hin, dass die Aktivität in den nächsten Tagen allmählich nachlassen sollte, aber zeitweise starke Phasen sind weiterhin möglich, bis sich die Sonnenwindgeschwindigkeit verringert und die magnetische Ausrichtung weniger störend wird.
Es geht nicht um Angst. Es geht um Achtsamkeit und ein angemessenes Tempo. Entschleunigt. Lasst das das Signal vorüberziehen. Das System wird sich beruhigen.
ZF 🔥
Quelle: Zachary Fisher[übersetzt von max: Herzlichen Dank Zachary💖Wir freuen uns über eure Unterstützung, Von Herzen Danken wir Euch💖]

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