Oft werden wir mit Ereignissen konfrontiert, die zunächst unbegreiflich für uns sind, weil sie den irdischen Gesetzen zu widersprechen scheinen und genügend Brisanz enthalten, um unsere Vorstellung vom Aufbau des Universums ein für alle mal zu erschüttern. Das Universum ist Teil unserer Realität. Doch ist das Universum, wie es in unserer Vorstellung existiert, überhaupt real? Noch viel komplexer erscheint in diesem Zusammenhang die Frage, ob es in unserem Universum auch Parallelwelten gibt.
Für die orthodoxe Schulwissenschaft war diese Überlegung lange Zeit kein Thema. Inzwischen scheint es ein Paradigmenwechsel gegeben zu haben., was dazu geführt hat, dass sich immer mehr Forscher trauen, ihre Gedanken und Überlegungen zu Papier zu bringen, so auch der Kosmologe und Physikprofessor Max Tegmark vom „Massachusetts Institute of Technology“. Für ihn steht jetzt schon die Frage im Raum, wie viele Arten von Paralleluniversen es möglicherweise gibt.
Tegmark beschreibt in seinem Buch „Unser mathematisches Universum“ gleich vier Arten von Paralleluniversen. Große und ineinander verschachtelte. Der Kosmologe spricht hier von Multiversen. Tegmark geht von der Theorie aus, dass es viele Parallelwelten gibt, die unserer Welt durchaus ähnlich sein können.
Die interessanteste Frage in diesem Zusammenhang ist, ob es möglich ist, in diese Parallelwelten zu reisen, um an zwei völlig unterschiedlichen Orten gleichzeitig zu sein. Eine Frage, die durchaus die Quantenmechanik beantworten kann. Die beschreibt nämlich, wie sich die kleinsten Teilchen, Atome und ihre Partikel, verhalten, aus denen sich das Weltall zusammensetzt. Laut der Quantentheorie besteht durchaus die Möglichkeit, dass Partikel gleichzeitig an verschiedenen Orten sein können.
Max Tegmark geht deshalb von der Vermutung aus, dass auch der Mensch an verschiedenen Orten gleichzeitig sein kann, schließlich ist auch er aus diesen Partikeln geschaffen. Wenn es nach den Vorstellungen Tegmarks geht, können diese Partikel sogar noch einen weitaus größeren Einfluss auf unser Leben haben. Er vermutet, dass unsere gesamte Realität immer das Resultat einer winzigen Veränderung eines Partikels ist. Das heißt, schon die Veränderung eines Partikels kann im schlimmsten Fall über Leben und Tod entscheiden.
Das bedeutet, jedes Mal, wenn wir eine Entscheidung treffen, nehmen die Partikel in oder um uns herum verschiedene Zustände an, aus denen in jedem Augenblick eine neue Welt entsteht. Ob wir uns verlieben, in einen Bus steigen oder eine Reise absagen – in jedem Augenblick entsteht eine Parallelwelt, was ein Hinweis sein kann, dass es viele Ichs von uns gibt, die in unzähligen Parallelwelten viele Versionen unseres Lebens leben. Von dieser Vorstellung war auch der Pionier der „Viele-Welt-Theorie“, der US Physiker Hugh Everett fasziniert.
Auch Everett war der Überzeugung, dass sich der gesamte Kosmos aus Mathematik zusammensetzt und dass jede mathematische Formel ein eigenes Universum bildet. Quantenphysiker gehen indes schon lange von der Theorie aus, dass unser Bewusstsein nach unserem körperlichen Tod in ein Paralleluniversum übertritt und dort weiterexistiert. Jedes Lebewesen soll laut einer aktuellen Studie über einen Quanten-Code verfügen, der ein Bewusstsein in einem Körper im dreidimensionalen Universum fokussiert.
Außerdem vertreten viele Forscher die Theorie, dass wir auch im Schlaf Paralleluniversen besuchen und das vielleicht sogar an unterschiedlichen Orten in einer Nacht. Jeder Mensch träumt in der Nacht zwischen sechs und zehn Träume, doch bereits wenige Minuten nachdem wir erwacht sind, haben wir unsere Träume meistens schon wieder vergessen. Oft kehren wir nachts immer wieder an denselben Ort zurück. Das gibt Anlass zu der Vermutung geben, dass in zahlreichen Paralleluniversen nahezu identische Kopien von uns existieren und über ein gemeinsames Bewusstsein miteinander verbunden sind.
Das kann auch heißen, dass wir nicht nur in unseren Träumen, sondern auch nach unserem physischen Ableben an diesen Ort wechseln. Auch der US Mediziner Robert Lanza geht von dieser Theorie aus. Er sagt, dass es mittlerweile genügend Beweise gibt, laut denen wir niemals sterben, sondern dass unser Bewusstsein lediglich die Dimension wechselt, denn in einem zeitlosen Raum kann es schließlich keinen Tod geben.
Da unsere Psyche ohnehin höher dimensional strukturiert ist und selbst im grobstofflichen Körper nie ihre erhabene Position aufgibt, ist es so gut wie sicher, dass sie nach dem körperlichen Tod den Rückstart in einen übergeordneten Raum antritt, um von dort in immer höhere Dimensionen aufzusteigen oder wieder in unsere Welt zu inkarnieren. Egal, in welchem Kontinuum wir auch immer reinkarnieren, eine Tatsache ist gewiss: die psychische Komponente überlebt den körperlichen Tod – nichts geht verloren.
Auch aus Sicht der Quantentheorie gilt es als eine gesicherte Tatsache, dass wir auf seelischer Ebene unterbliche Wesen sind. Das heißt, dass in Wahrheit unser Bewusstsein das Universum erschaffen hat und nicht umgekehrt. Lanza behauptet, dass die Theorien über das Universum lediglich Geschichten sind, die von unserem Verstand erschaffen wurden. Es handelt sich in diesem Fall also lediglich um Beobachtungen, die im Laufe unserer Geschichte einmal niedergeschrieben wurden.
Das Universum kann nach Aussage Lanzas nur durch unser Bewusstsein beobachtet und interpretiert werden. Häufig wir in diesem Zusammenhang der Biozentrismus ins Spiel gebracht, der besagt, dass es möglicherweise sogar eine unbegrenzte Zahl von Universen gibt und alle Universen simultan existieren.
Auch die Frage nach der Zeit ist nach Meinung von Wissenschaftlern rein illusorischer Natur, denn mittlerweile gilt es als eine bewiesene Tatsache, dass Zeit im Universum nicht existiert, dass das, was wir als Vergangenheit und Zukunft bezeichnen, auf der gleichen Zeitebene stattfindet - also in der Gegenwart in eigenen Frequenzbändern. Nur haben wir die Technik des Zeitreisens noch nicht verstanden, weshalb es uns nicht möglich ist, in die Vergangenheit oder in die Zukunft zu reisen.
Das UFO-Phänomen könnte durchaus in Verbindung mit Zeitreisen stehen und würde erklären, warum diese Objekte quer durch die Geschichte der Erde gesichtet wurden. Allerdings ist von der Vermutung auszugehen, dass Zeitreisen eher auf astraler Ebene erfolgen, die möglicherweise Projektionen für den außenstehenden Betrachter hinterlassen.
Das bedeutet, dass die unbekannten Flugobjekte durchaus als Festkörper wahrgenommen werden können, dass es aber trotzdem nicht möglich ist, mit den Insassen zu kommunizieren, da sie sich räumlich auf einer anderen Zeitlinie befinden. Michael P. Masters begründet seine Zeitreise-Hypothese in seinem Buch „Identified Flying Objects“ damit, dass Insassen dieser Objekte immer wieder als menschliche Wesen beschrieben wurden und dass sich der Mensch im Laufe der Evolution in seinem äußeren Erscheinungsbild verändert hat - und nicht zu vergessen die Hirnfunktion und die Fähigkeit des komplexen Denkens.
Im Rahmen einer ganzheitlichen Analyse der menschlichen Evolution, der Astronomie, der Astrobiologie und der Physik der Zeit, glaubt Masters herausgefunden zu haben, dass es sich bei den scheibenförmigen Fluggeräten sehr wahrscheinlich um die Fortbewegungsmittel handelt, die unsere zukünftigen Nachkommen einmal bauen werden, um ihre eigene evolutionäre Vergangenheit zu studieren.
Masters ist sogar davon überzeugt, dass es angesichts des stetigen Wandels und des Fortschritts im Bereich Wissenschaft und Technik eines Tages möglich sein wird, Maschinen zu entwickeln, in denen Menschen in die Vergangenheit reisen können – und möglicherweise sogar in Paralleluniversen.
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