2026-09-15

Andrea Riemer: Realität entsteht immer relativ zum Beobachter


Zeitlinien im Sinne von Bewusstseinszuständen teilen sich permanent. Die Verbindung ist Bewusstsein im Beobachter. Es bringt die Welt ins Sein, wie wir es wahrnehmen. Damit sind wir Menschen nicht nur Zuseher, sondern wir sind Schöpfer. Das Universum geschieht durch den Menschen. Daher lohnt es, sich mit dem individuellen Bewusstsein zu beschäftigen und es laufend auszuweiten. Realität ist daher die Zustandsreduktion durch Beobachtung.

Wer beeinflusst Realität?

Es gibt ein Netzwerk an Beeinflussern, wie beispielsweise:

· Akademische und wissenschaftliche Institutionen (Wahrnehmung der „objektiven Realität“) - „Was ist wissenschaftlich wahr?“

· Massenmediensysteme (Wahrnehmung der „aktuellen Realität“) „Was passiert jetzt und was bedeutet das?“

· Bildungssysteme (Wahrnehmung der „historischen Realität“) „Was ist passiert und warum?“

· Digitale Informationsplattformen (Wahrnehmung der „sozialen Realität“) „Was denken und glauben andere Menschen?“

· Religiöse und geistige Institutionen (Wahrnehmung der „ultimativen Realität“) - „Was ist die Natur der Existenz?“

· Unterhaltung und Popkultur (Wahrnehmung der „normalen Realität“) - „Was ist normal und wünschenswert?“

· Finanz- und Wirtschaftssysteme (Wahrnehmung der „praktischen Realität“) - „Was kann man tatsächlich tun?“

· Algorithmen, die menschengemacht sind, doch die Kommunikation mit Daten eine neue Ebene einnehmen, die sich sehr oft dem menschlichen Eingriff entzieht (Wahrnehmung durch – vor allem – Generative Künstliche Intelligenz, die im Wesentlichen nicht mehr als ein großes Sprachverarbeitungssystem zu leichteren Mustererkennung ist).

Allein aus dem bislang Umschriebenen entsteht ein geschlossener Kreislauf verstärkter Wahrnehmungen: Menschen haben das Gefühl, sie bräuchten Experten, um die Realität zu verstehen.

· Menschen nehmen offizielle Quellen als zuverlässiger wahr als direkte Erfahrungen.

· Menschen empfinden es als gefährlich, Autoritäten in Frage zu stellen.

· Menschen empfinden alternative Möglichkeiten als unrealistisch und wenig möglich.

· Menschen empfinden Anpassung als normal und Widerstand als abnormal.

· Menschen empfinden das gegenwärtige System als notwendig und unveränderbar.

Weiter in:
Andrea Riemer: Jenseits meiner Träume.
BewusstseinsFragmente zur Neuen Zeit,
Berlin, Freilassing 2026
ISBN 978-3-565524-06-8; Verkaufspreis: € 24,99 (inkl. Ust)
erhältlich unter https://www.epubli.com/?s=Andrea+Riemer
und auf den üblichen Plattformen und im Buchhandel.