2026-09-27

Otfried Weise: HAT EIN TIER EINE UNSTERBLICHE SEELE?



Bei Helena P. Blavatsky ist die Antwort erstaunlich differenziert: Ja und nein, je nachdem, was man unter „Seele“ versteht.

Es besitzt eine tierische Seele bzw. tierisches Bewusstsein.
Nach HELENA P.BLAVATSKY ist das Tier also nicht „seelenlos“. Aber seine Individualität ist noch nicht in derselben Weise dauerhaft ausgebildet wie beim Menschen.

ALICE BAILEY betrachtet die Haustiere als eine Art Grenzbereich: Durch die enge Beziehung zwischen Mensch und Tier wird die Entwicklung des tierischen Bewusstseins beschleunigt. Bei Alice Bailey wird deshalb die starke emotionale und mentale Bindung zwischen Mensch und Hund oder Pferd nicht lediglich als psychologisches Phänomen betrachtet, sondern als Teil einer evolutionären Wechselwirkung zwischen den Naturreichen.

Das Tier ist ein Entwicklungsstadium des Bewusstseins.
Die „Unsterblichkeit“ des Tieres besteht nicht darin, dass sein gegenwärtiges Persönlichkeits-Ich weiterlebt, sondern darin, dass das Bewusstsein, das durch dieses Tier erfahren und entwickelt wurde, in einer größeren Bewusstseinsentwicklung weiterwirkt.

LIA LOHMANN beschreibt dies so, dass nicht der Körper die eigentliche Identität ist, sondern Bewusstsein bzw. Seele.
 
Besonders aufschlussreich ist ihre Aussage:
„Der Mensch hat keine Seele, DIE SEELE MACHT MENSCHLICHE ERFAHRUNGEN
und:
„Du bist BEWUSSTSEIN in Erfahrung.“

Was bedeutet das für Tiere?
„Bewusstsein nimmt unterschiedliche Formen an macht unterschiedliche Erfahrungen, der menschliche Körper , wie der tierische ist nur einer davon.“

„Was ist dann mit dem Hund/der Katze nach dem Tod?“
Das Bewusstsein eines Tieres wird nach dem Tod nicht ausgelöscht, nur die Form wandelt sich.
„Welche Erfahrung macht das Bewusstsein durch die tierische Form?“

Lia Lohmann schreibt besonders Katzen diese Eigenschaften zu:

• Wahrnehmung,
• Intelligenz,
• Telepathie,
• tiefes Bewusstsein,
• eine eigene Sprache,
• Sensibilität
und eine besondere kosmische Funktion.

Was daraus folgt:

Wenn BEWUSSTSEIN die eigentliche Grundlage ist und eine körperliche Inkarnation lediglich eine Erfahrung dieses Bewusstseins darstellt, gibt es innerhalb dieses Weltbildes keinen offensichtlichen Grund, warum das Bewusstsein mit dem Tod des Tierkörpers plötzlich aufhören sollte.

Das Tier ist nicht auf seinen Körper reduziert. Der Körper ist eine zeitweilige Ausdrucks- und Erfahrungsform von Bewusstsein. Der Tod beendet diese körperliche Erfahrung, nicht das zugrunde liegende Bewusstsein bzw. die Seele.

Das könnte auch erklären, warum man sein verstorbenes Tier wiedererkennt.
Wenn man Lias Modell konsequent weiterdenkt, könnte eine Beziehung zwischen Mensch und Tier auf einer tieferen Ebene bestehen bleiben, obwohl der konkrete Körper verschwunden ist.

OUROBOROS ist der Ansicht, dass alles Simulation ist und dass das Tier keine Seele hat und den Menschen an die Matrix bindet. Ein Haustier zu haben, ist völlig in Ordnung, es geht darum, sich aus der Bindung zu befreien.

Jetzt wird der Vergleich mit Bailey und Blavatsky und Lia Lohmann richtig interessant:
Blavatsky und Alice Bailey und Lia Lohmann sagen:

Tiere besitzen ein Bewusstsein und sind nicht nur materiell und der Tod beendet nicht das Bewusstsein. Seele/Geist ist unberührt, erst durch das Bewusstsein es sich spürt.

Die tierische Individualität ist bei H.P. Blavatsky noch nicht vollständig entwickelt. Bei A. Bailey ist es ein Entwicklungsprozessund bei Lia Lohmann wird dies nicht eindeutig genannt.

Nach H.P. Blavatzky und A. Bailey gibt es bei Tieren viele Reinkarnation. Lia Lohmanns Aussage ist, alles geschieht gleichzeitig.

Die Entwicklung des Bewusstseins steht an oberster Stelle bei allen drei.
Multidimensionale/parallele Existenz sind bei Lia Lohmann offensichtlich, bei den anderen teilweise.

Bei Blavatsky und Bailey gibt es eine deutliche Entwicklungsstufe zwischen tierischem Gruppenbewusstsein und vollständig individualisiertem menschlichem Bewusstsein.
Lia arbeitet dagegen mit einem sehr viel umfassenderen Begriff von Bewusstsein/Seele.

„Die Seele macht durch Bewusstsein tierische Erfahrungen in verschiedenen Körpern, in unterschiedlichen Frequenzen.

Das Tier ist selbst eine Ausdrucksform von Bewusstsein. Die Seele ist nicht etwas, das der Körper besitzt. Der Körper ist eine zeitweilige Erfahrung der Seele.

Wenn das Bewusstsein des Tieres unsterblich ist , bleibt auch die Liebe zwischen Mensch und Tier bestehen.

Quelle: Otfried Weise

4 Kommentare:

  1. Auch spannend such bei diesem Thema mit schamanischen Krafttieren zu befassen. Steiner sagt, dass Tiere eine Gruppenseele haben.

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  2. Ganz gleich zu welchen Ergebnissen die Experten kommen ~ für mich haben die Tiere auch Seelen 💖

    Vor ein paar Tagen hatte ich wieder eine Erfahrung mit einem verstorbenen Hund. Die Besitzerin zeigte mir ein Bild von ihm.
    Auf diesem Bild waren seine Augen sehr strahlend und lebendig und ich konnte sein Herz spüren. Ein sehr liebevoller Hund.

    Zu Hause fiel mir dann ein, dass ich solche "lebenden" Augen auch von Bildern verstorbener Menschen kenne. Sobald sie ins Licht geführt wurden, wurden die Augen auf den Bildern "normal".
    Den Hund hatte ich auch ins Licht geführt und ließ mir jetzt wieder sein Bild zeigen. Seine Augen waren jetzt normal.

    Für mich sind die Augen ein Zeichen der Seele. Nicht umsonst wird gesagt, dass die Augen das Tor zur Seele sind 💖

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  3. Also unser Kater (er war 16 Jahre) als er in die geistige Welt gegangen war, gab uns einmal den folgenden Satz durch: "was du einem von uns Gutes tust, tust du für uns alle!" Ich glaube dazu brauch ich nicht mehr zu sagen.
    Und ja, Tiere inkarnieren ebenfalls wieder, aber sie haben dann auch u.U. andere Bezugspersonen, auch wenn sie wieder in die gleiche Familie inkarnieren und auch andere Themen.
    Die Katze meiner Freundin ist zweimal in ihre Familie inkarniert, aber sie hatte einmal meine Freundin und das zweite Mal ihren Mann als Bezugsperson und Aufgabe.
    Der Hamster meiner Tochter war auch zweimal in unserer Familie, aber es waren jeweils andere Aufgaben für unsere Tochter.

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  4. Wir können uns mit Tieren telepatisch unterhalten (wer die Möglichkeit dazu hat) und nicht nur mit sog. "Haustieren".
    Wäre das ohne Seele möglich? Ich glaube nicht.

    So gibt es auch viele Menschen, die glauben das Tiere nur instinktiv handeln. Das ist ganz und gar nicht der Fall!
    Ihr Kopf "raucht" genauso wie unserer, wenn sie eine Aufgabe lösen wollen.

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