2026-10-06

SEELISCHE VERLETZLICHKEIT BEI (JUNGEN) LICHTARBEITERN - Maria Magdalena, gechannelt durch Pamela Kribbe


Liebe Menschen,

ich bin Maria Magdalena, eure Schwester und euch Gleichgestellte. Ich bin voller Freude bei euch, denn ich liebe euch. Ich bin eins mit euch. Ich gehe denselben Weg wie ihr und halte eure Hände, verbunden in unserer gemeinsamen Bestimmung und unserer gemeinsamen Geschichte.

Heute kommen wir zusammen, um ein Thema zu betrachten, das viele von euch betrifft und berührt. Es geht darin um die neue Generation junger Menschen auf der Erde und insbesondere diejenigen unter ihnen, denen es schwer fällt, sich an die bestehende Ordnung, an das Kollektiv – den Ängsten, Erwartungen und Urteilen, die in dieser kollektiven Energie auf der Erde wohnen – anzupassen. Und wenn man nirgends hineinpasst, zu keiner Gruppe gehört, zum Außenseiter wird und sich nicht gesehen oder erkannt fühlt, fühlt man sich ausgeschlossen, einsam und anders.

Wie sich das anfühlt, wisst ihr nur allzu gut. Dieses Gefühl ist euch überaus vertraut. Als Lichtarbeiter seid ihr oft ein Außenseiter dadurch, was und wie ihr euch fühlt, worin eure Wünsche und Ziele bestehen und wie ihr die Dinge wahrnehmt. Zuerst habt ihr euch als Lichtarbeiter als Teil einer Minderheit empfunden. Und das war auch so. Aber jetzt, in dieser Zeit, entsteht eine große Gruppe junger Menschen, die über ein stark erwachtes Herzensbewusstsein verfügen. Und es kommen immer mehr Seelen auf die Erde, die vom zunehmend wachsenden Herzensbewusstsein angezogen werden und die dazu beitragen wollen, dieses zu verankern. Beim Inkarnieren auf der Erde jedoch landen diese Seelen in energetischen Umfeldern, in denen sie sich oft nicht zu Hause fühlen.

Auch bei Eltern, die offen für die Energie dieser Seelen sind und die ihr Bestes tun, dem Kind Raum zu geben, besteht oft dennoch eine Schicht von Angst, ein Verstricktsein im Alten, in dessen Wertungen, Erwartungen und Anforderungen, die an ein Kind gestellt werden, und dies kann bei dem Kind große Verwirrung verursachen. Jede neue Welle von Kindern, die auf der Erde geboren wird, bringt etwas Neues mit sich. Und dieses Neue wird von der nächstälteren Generation nicht unbedingt richtig verstanden, auch wenn die Eltern es wirklich versuchen.

Es liegt in der Dynamik des Menschseins, dass die Wellen des Neuen immer durch die Kinder herein rollen und es für die nächstältere Generation Zeit und vor allem eine innere Transformation braucht, um das Neue richtig deuten zu können und zu lernen, es zu verstehen.

Dies ist auch bei der neuen Generation junger Menschen der Fall, bei denen man viele psychische "Probleme oder Störungen" feststellt, wie es heute bezeichnet wird. Diese "Feststellungen" finden selbstredend aus den bereits bestehenden Rahmenbedingungen heraus, also aus den Vorstellungen davon statt, wie ein Mensch optimal funktioniert. Und wenn jemand davon abweicht, wird von einer "Störung" gesprochen. Doch die Frage ist natürlich, was ein normales Funktionieren ist.

Aus dem alten Gefüge heraus betrachtet bedeutet ein "normales" Funktionieren die Fähigkeit, zu überleben, zu kämpfen, sich zu behaupten und zu konkurrieren und das Erreichen von Erfolgen. Das alte Paradigma basiert also sehr auf einer Vorstellung von Getrenntheit, also der Ansicht, man sei in erster Linie ein Individuum, das auf sich allein gestellt sei, und in einer erbarmungslosen Gesellschaft selbst sehen müsse, wie es zurechtkommt. Genau dieses Kampf-Modell ist es, zu dem diese neue Generation von Kindern und jungen Menschen auf der Herzebene "Nein" sagt.

Das tun sie oft nicht bewusst, es ist vielmehr eine feste Tatsache oder Gegebenheit in ihrem Bewusstsein, in ihrer Konstitution sozusagen, dass sie auf einer tieferen Ebene die Einheit fühlen – die Einheit zwischen den Menschen, zwischen allem, was lebt. In ihnen lebt eine größere Herzensverbundenheit.

Dass sie dieses Herzensbewusstsein in sich tragen, ist mit das Ergebnis einer kollektiven Entwicklung in der Menschheit. Es ist nicht zuletzt infolge der Generation vor ihnen und wiederum der Generation davor überhaupt möglich, dass dieses neue Bewusstsein durch die jungen Menschen nun auf die Erde kommt. Das Paradoxe ist, dass aber gleichzeitig das kollektive Bewusstsein der Menschheit noch nicht mit der Sensibilität und Verletzlichkeit dieser neuen Generation junger Menschen umgehen kann. Und so bemerken diese jungen Menschen während ihres Heranwachsens – gerade und vor allem weil sie dieses höhere Einheitsbewusstsein in sich tragen –, dass sie nicht in die alten Strukturen und das alte Modell des Kampfes, passen, und fühlen sich dadurch unsicher. Dies kann zu Ängsten, zu Unruhe wie auch zu Schwierigkeiten darin führen, sich zu erden.

Wenn ein inneres Gefühl von Sicherheit fehlt, ist auch Erdung nicht mehr selbstverständlich. Es ist daher sehr gut möglich, dass ein Kind oder junger Mensch einerseits ein höheres, erwachtes Herzensbewusstsein in sich trägt und sich gleichzeitig in Angst, Unruhe, einem Mangel an Erdung und einem Gefühl der Unsicherheit verstrickt wiederfindet. Diese beiden Strömungen von Höher und Niedriger, von Liebe und Angst, können durchaus miteinander einhergehen.

Für die Entwicklung eines solchen Kindes ist es enorm wichtig, dass es auf der Seelenebene erkannt wird. Dass also das höhere Herzensbewusstsein in diesem Kind erkannt wird – auch wenn er oder sie eine Angststörung oder Verhaltensprobleme zeigt. Denn sobald etwas erkannt wird, kann es benannt werden und kann darüber gesprochen werden. Das Innigste, wonach sich diese Gruppe junger Menschen sehnt, ist, gesehen zu werden, erkannt zu werden, denn damit erreichen sie ihr eigentliches Ziel.

Wenn ihre Herzensenergie erkannt, gesehen und verstanden wird, dann landet sie gleichsam auf der Erde. Das ist ihr Seelenziel. Dann werden auch ihre Ängste abnehmen und werden sie energetisch Raum für sich selbst und für das schaffen können, was sie hierher bringen kommen: die neue Energie, die durch sie strömen will.

Sie brauchen Selbstvertrauen, ein Gefühl des Selbstwerts, das Gefühl, etwas zu bedeuten – vor allem, wenn sie sich nicht in die bestehende Ordnung einfinden können, die noch weitgehend auf Kampf, Konkurrenz und (sozial gesehen) dem Tragen von Masken basiert. Diese bestehende Ordnung – bei den Eltern, aber auch in der Schule und im Arbeitsumfeld –, ist herausgefordert, ihnen die Hand zu reichen und vor allem auch innerlich zu verstehen, was diese neue Generation zu bringen kommt. Und sich zugleich selbst darin mit zu transformieren, alte Vorstellungen loszulassen und offen zu sein für dieses neue Bewusstsein. So helfen sie, eine Brücke für die neuen Kinder zu bauen, damit diese auf der Erde wirklich begrüßt und willkommen geheißen werden.

Um deutlich zu machen, was ich meine und wie dies gehen kann, bitte ich euch jetzt, euch einmal vorzustellen, dass wir alle in einer Runde, in einem Kreis um ein großes Feuer sitzen. Ihr lauscht dieser Botschaft nun mit einer Gruppe Gleichgesinnter.

Stellt euch also vor, dass wir alle um ein Feuer sitzen und fühlt dabei die Verbindung. Stellt euch nun vor, dass um unseren Kreis herum, also hinter uns, ein zweiter Kreis steht. Er besteht aus Seelen, die Teil der neuen Generation auf der Erde sind und die ein wunderschönes Licht mitbringen kommen – etwas, das zur Zukunft, zur neuen Erde gehört.

Fühlt, wie sie hinter uns stehen, und fühlt dann insbesondere, wie eine solche Seele hinter euch steht. Vielleicht ist es jemand, den ihr aus dem irdischen Leben kennt, vielleicht ist es euer Kind oder eine andere Seele auf der Erde, die ihr aus dem täglichen Leben kennt oder bereits getroffen habt.

Fühlt also ihre oder seine Anwesenheit hinter euch und dreht euch nun zu ihr oder ihm um. Schaut diese Person oder diese Gestalt mit eurem inneren Auge an. Aus eurem Herzen und eurem dritten Auge heraus schaut ihr diesen Überbringer des Neuen an, der oder die dort mit einem strahlenden Herzen steht. Spürt die Energie von diesem Neuen und schaut, ob ihr sie empfangen könnt.

Nehmt dann die Echtheit, die Ursprünglichkeit und die Aufrichtigkeit wahr, die in dieser Person oder Gestalt liegen und die euch zwingen, euch selbst anzuschauen, die Licht auf eure Schatten wirft.

Oft stellt es sich so dar, als würden die jungen Menschen und die jungen Lichtarbeiter nur mit Problemen kämpfen, aber sie haben auch ein Licht in sich, das die ältere Generation mit ihren Problemen, ihren psychischen Belastungen konfrontiert. Es besteht eine Wechselwirkung.

Schaut einmal, was das Licht der neuen Generation euch über eure eigenen Ängste und Schatten sagt und zeigt. Wozu lädt dieses Kind, diese Seele euch ein?

Er oder sie kann sich vielleicht nicht an diese Welt anpassen. Wo habt ihr selbst euch gezwungen oder diszipliniert, dies, obwohl es eurem Herzen widersprach, dennoch zu tun? Inwiefern habt ihr euch selbst klein gemacht und inwiefern zeigt dieses Kind euch, dass dies nicht nötig ist, dass es anders sein kann und darf? Fragt diese Seele der neuen Zeit einfach: "Was kommst du mir bringen? Was willst du mich lehren?" Lasst es dann in energetischer Form zu euch strömen.

Befreit euch vom Alten, seid eine Brücke für das Neue und heißt die neue Generation willkommen, auch wenn sie ein Verhalten zeigen, das schwierig zu verstehen und schmerzhaft wahrzunehmen ist. Spürt den inneren Kern hinter der sogenannten "Störung".

Nun möchte ich noch etwas über den inneren Kampf sagen, den viele junge Lichtarbeiter führen, und wie sie selbst damit umgehen können. Und ich möchte mich direkt an sie, an dich wenden:

"Du bist ein Überbringer des Neuen.

Du bist in eine Welt voller Angst und Misstrauen gekommen.

Die Menschen haben sich in Schubladen eingeschlossen und identifizieren sich mithilfe der Rollen, die sie in der Welt spielen. Diese Rollen sind oft Konstruktionen, die nicht von innen kommen, sondern ihnen von außen auferlegt wurden. Diese Rollen gibt es im Bereich des Mann- und Frauseins wie auch im Bereich der Autorität und Machtausübung oder eben des Gehorchen-Müssens.

All diese Rollen sagen dir nicht viel. Du lebst aus deinem Herzen heraus und bist von der Vision einer anderen Welt motiviert und angetrieben, an die du dich bis in all deine Fasern erinnerst und die zugleich in der Zukunft liegt und weit entfernt zu sein scheint.

Du fühlst dich verloren in dieser Welt, die ohne Wärme, Licht und Aufrichtigkeit zu sein scheint. Du musst dich an Regeln anpassen, die sich wie Gitterstäbe anfühlen, kalt und unbeugsam. Aber fürchte dich nicht, sei frei, glaube an dich selbst, glaube an deine Kraft und dein Licht. Du bist auf der Erde mehr als willkommen. Wir brauchen dich.

Die Verletzlichkeit, die du fühlst, ist ein Lehrer für deine Umgebung. Die Außenwelt darf weicher werden und sich nach innen wenden, um dir zu begegnen.

Kind des Neuen, du bist willkommen. Die Hoffnung der Welt richtet sich auf dich. Gerade dein Unvermögen, dich an die bestehende Härte und Strenge anzupassen, macht dich zu einem Leuchtturm des Lichts.

Deine Verletzlichkeit ist wie ein Spiegel. Dein Schmerz ist wie ein Feuer, das Aufmerksamkeit auf sich zieht und das die Herzen von Eltern bricht, die sich dadurch vom Alten befreien und aufstehen werden.

Du bist ganz, du bist wertvoll, du bist und wirst geliebt.

Ich rufe dich auf, zu strahlen, Raum für dich selbst zu schaffen, in deiner Eigenheit, und dich nicht zu schämen. Dein Anderssein ist das, was die Welt braucht: nicht mehr vom immer Gleichen, sondern etwas, das anders ist."

Dies ist mein Aufruf an junge Lichtarbeiter, und ich möchte euch, die diese Botschaft anhören oder sie lesen, bitten, darauf zu vertrauen, wer ihr seid. Ihr seid sowohl ein Kind des Alten als auch ein Kind des Neuen. Seid stolz auf euch selbst, fühlt euch würdig.

Und schließlich spürt, wie nun in dem Kreis, in dem wir alle sitzen, der äußere und der innere Kreis ineinanderfließen. Lasst die Getrenntheit los. Sie ist eine Idee, eine Vorstellung in eurem Kopf. Spürt die Einheit und wärmt euch daran.

Ich grüße euch in Liebe.

Channeling: © Pamela Kribbe

Übersetzung: Yvonne Mohr - https://www.lichtderwelten.de/

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