2014-10-07

Das 13. Sternzeichen - der Schlangenträger



In der Astrologie gibt es ja normalerweise 12 Sternzeichen, die über das Jahr verteilt sind. Zumindest ist es das was die meisten über Tierkreiszeichen wissen. Im Jahre 2011 erinnerte der Wissenschaftler Parke Kunkle, Professor für Astronomie und Mitglied der Minnesota Planetarium Society daran, dass es ja eigentlich 13 Sternzeichen bzw. Tierkreiszeichen gibt. Die mediale Überraschung war gross.

Wieso rückt dieses Sternenbild gerade im Jahr 2011 wieder in unser Bewusstsein? 

Eine vollkommene 12 wird durch hinzufügen eines Elements zur 13? Raum für Spekulationen. Eine Unglückzahl im europäisch-christlichen Raum, in Babylon, der Stadt der Sünde, hingegen eine Glückszahl. Das 13. Zeichen zerstört also die Harmonie der 12, denn 13 ist eine Primzahl. Die Zahl 12 hat übrigens auch eine tiefe spirituelle Bedeutung und ist in anderen Bereichen sichtbar – es gab beispielsweise 12 Apostel, das Jahr hat 12 Monate usw. Manche Astrologen vertreten jedoch die Meinung, dass sich der Stand der Erde seit der Antike so stark verändert hat, dass man bereits nicht mehr von 12, sondern von 13 Sternzeichen sprechen sollte.


quelle: wikipedia.de

Als die Babylonier vor 2000 Jahren die Tierkreiszeichen, Gruppierungen von Fixsternen, benannten, waren die Sterne aus Sicht der Erde in einer anderen Himmelsposition als heute. Das 13 Sternzeichen wurde Schlangenträger genannt und gehörte schon vor 3.000 Jahren zu den 48 Sternbildern, für die moderne Astrologie ist er jedoch kaum von Bedeutung.

Die Bedeutung und Ursprung des Schlangenträgers wird meistens mit dem mythologischen Helden Herakles in Verbindung gebracht. Am häufigsten wird jedoch die Meinung vertreten, dass der Schlangenträger den Sohn des Apollon und seiner Geliebten Koronis darstellt. Das Wissen über die magischen Kräfte der Kräuter sollte er eben von einer Schlange gelernt haben. In seiner Kunst als Heiler gelang er zu solcher Perfektion, dass er der Herr über Leben und Tod geworden ist. Heute kann man ihn immer noch am Himmel sehen – zusammen mit einer Schlange. Die Schlange sollte sich um seinen Gehstock winden und stellt das Symbol der medizinischen Berufe dar. In der christlichen Welt sieht man in den Schlangenträger den heiligen Benedikt, der als Gründer des Benediktinerordens bekannt ist.

Der Schlangenträger ist ein sehr ausgedehntes, aber wenig auffälliges Sternbild am Sommerhimmel. Da seine Sterne weit auseinander gezogen und wenig markant sind, ist es nicht ganz einfach, ihn zwischen dem Herkules und dem Skorpion zu identifizieren.Der Schlangenträger besitzt eine ringförmige Gestalt, von der westlich und östlich die Sterne der Schlange ausgehen. Durch den westlichen Teil zieht sich das Band der Milchstraße. Obwohl die Ekliptik durch den Schlangenträger verläuft und sich die Sonne darin länger aufhält (vom 30. November bis zum 18. Dezember) als im benachbarten Skorpion, gehört er nicht zu den Tierkreiszeichen. Allerdings war das Sternbild des Skorpions in der Antike größer, da noch seine „Scheren“ dazu gerechnet wurden.

So würde der „neue Sternkreis“ aussehen:

Der Schlangenträger gehört nicht zu den astrologisch wichtigen Sternzeichen, obwohl er alle Voraussetzungen dafür erfüllt: Die Ekliptik verläuft durch das Sternzeichen und die Sonne hält sich darin sogar länger auf (vom 29./30. November bis zum 17./18. Dezember), als im Skorpion, der ein Nachbarsternzeichen ist. Wenn man den Schlangenträger mit in das Horoskop aufnehmen würde, könnte die Sternzeichen-Verteilung wie folgt aussehen:

Steinbock: 20.1. – 16.2.
Wassermann: 16.2. – 11.3.
Fische: 11.3. – 18.4.
Widder: 18.4. – 13.5.
Stier: 13.5. – 21.6.
Zwillinge: 21.6.– 20.7.
Krebs: 20.7. – 10.8.
Löwe: 10.8. – 16.9.
Jungfrau: 16.9. – 30.10.
Waage: 30.10. – 23.11.
Skorpion: 23.11. – 29.11.
Schlangenträger: 29.11. – 17.12.
Schütze: 17.12. – 20.1.


Quelle: astrologie-dresden.de

DIETER BROERS ÜBER DAS GEWAHRWERDEN

2014-09-27

Astronomen entdecken organische Substanz im inters...

Die Antennen des ALMA-Observatoriums in Chile vor dem Hintergrund der Zentralregion der Milchstraße. Die Position des Galaktischen Zentrums am Himmel liegt auf halbem Weg zwischen Antares, dem hellsten Stern auf dem Bild, und der Spitze einer der ALMA-Antennen im Vordergrund (der zweiten von rechts). | Copyright: Y. Beletsky (LCO)/ESO



Bonn (Deutschland) - Innerhalb einer gewaltigen Gaswolke haben Astronomen im interstellaren Raum zwischen den Sternen ein kohlenstoffhaltiges Molekül mit "verzweigter" Struktur gefunden. Die Substanz unterscheidet damit von allen bislang im tiefen All entdeckten Molekülen und ist ein Indiz für die Existenz dortiger Aminosäuren, bei denen eine solch verzweigte Struktur eine Schlüsselgröße darstellt und wie sie die Grundlage zumindest des irdischen Lebens sind.

Wie die Forscher um Arnaud Belloche vom Max-Planck-Institut für Radioastronomie in Bonn, Robin Garrod von der Cornell University und Holger Müller von der Universität zu Köln aktuell im Fachjournal "Science" (DOI: 10.1126/science.1256678) berichten, wurde das Molekül mit der Bezeichnung iso-Propylcyanid (i-C3H7CN), in einer riesigen Gaswolke mit der Bezeichnung Sagittarius B2 gefunden, einem Gebiet mit heftiger Sternentstehung in unmittelbarer Nähe zum Zentrum unserer Milchstraße, das ein bevorzugtes Revier für Astronomen auf der Jagd NACH neuen Molekülen darstellt.

Die verzweigte Struktur der Kohlenstoffatome in dem Molekül iso-Propylcyanid unterscheidet es von allen anderen Molekülen, die bisher im interstellaren Raum entdeckt werden konnten und zu denen auch das bereits früher identifizierte Schwestermolekül normal-Propylcyanid gehört. Die Entdeckung von iso-Propylcyanid, so erläutert die Pressemitteilung der Max-Planck-Gesellschaft (mpg.de) erweitert die Grenzen der Chemie von Sternentstehungsgebieten und ist ein Indiz für die Existenz von Aminosäuren, bei denen eine solch verzweigte Struktur eine Schlüsselgröße darstellt.

Tatsächlich wurden zwar schon eine ganze Reihe von unterschiedlichen Molekülen im Weltraum entdeckt. Dabei treten wasserstoffreiche und kohlenstoffhaltige (organische) Moleküle, wie sie für die Existenz von Leben auf der Erde unverzichtbar sind, bevorzugt in Gaswolken auf, in denen neue Sterne entstehen. "Es ist sehr wichtig für uns, zu verstehen, wie organische Moleküle sich bereits in frühen Phasen der Sternentstehung in diesen Gaswolken bilden", erläutert Belloche und führt weiter aus: "Damit sind wir in der Lage, die einzelnen Phasen von der Entstehung von einfachen Molekülen zu möglicherweise Leben tragender Chemie zusammenzufügen."

Bis jetzt hatten alle organischen Moleküle, die in Sternentstehungsregionen entdeckt werden konnten, etwas gemeinsam: sie setzen sich jeweils aus einem "Rückgrat" von Kohlenstoffatomen zusammen, die entlang einer mehr oder weniger geraden Kette angeordnet sind. Das nun neu entdeckte iso-Propylcyanid-Molekül unterscheidet sich davon insofern einzigartig, als das die Anordnung seiner Kohlenstoffatome eine Verzweigung mit einem zusätzlichen Ast aufweist. "Es ist das erste Mal überhaupt, dass solch ein Molekül mit verzweigtem Rückgrat aus Kohlenstoff im interstellaren Raum gefunden werden konnte", sagt Müller.

Staub und Moleküle in der Zentralregion unserer Milchstraße. Das Hintergrundbild zeigt die Verteilung des Staubs in einer Kombination von Beobachtungsdaten des APEX-Teleskops und des Satellitenobservatoriums Planck bei einer Wellenlänge von ca. 860 Mikrometern. Das organische Molekül iso-Propylcyanid mit einem verzweigten Kohlenstoffgerüst (i-C3H7CN, links) sowie normal-Propylcyanid (n-C3H7CN, rechts), sein Isomer mit kettenförmigem Kohlenstoffgerüst, wurden beide mit ALMA, dem "Atacama Large Millimeter/submillimeter Array", im Sternentstehungsgebiet Sgr B2 entdeckt, nur ca. 300 Lichtjahre entfernt von Sgr A*, dem Zentralobjekt unserer Milchstraße. | Copyright: MPIfR/A. Weiß (Hintergrundbild), Universität zu Köln/M. Koerber (Molekülmodelle), MPIfR/A. Belloche (Montage)

Doch es ist nicht nur die neuartige Struktur des Moleküls, die selbst die Forscher überraschte. Das Molekül TRITT auch beinahe halb so häufig auf wie sein unverzweigtes Schwestermolekül, normal-Propylcyanid (n-C3H7CN), das von diesem Forschungsteam bereits vor einigen Jahren entdeckt wurde. "Die enorme Häufigkeit von iso-Propylcyanid lässt vermuten, dass verzweigte Moleküle in der Tat die Regel und nicht etwa die Ausnahme bei Molekülen im interstellaren Raum darstellen könnten", kommentiert Garrod.

Die Gaswolke Sagittarius B2 (Sgr B2) befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Zentrum unserer Milchstraße in ca. 27.000 Lichtjahren Entfernung von der Sonne und stellt eine einzigartig reichhaltige Fundgrube bei der Suche NACH komplexen interstellaren Molekülen dar. "Durch die Leistungsfähigkeit der Atacama Large Millimeter/submillimeter Array” (ALMA) an der Europäischen Südsternwarte (ESO) in Chile waren wir in der Lage, eine komplette spektrale Durchmusterung in Richtung von Sagittarius B2 im Wellenlängenbereich zwischen 2,7 und 3,6 mm durchzuführen", erklärt Arnaud Belloche. "Dabei waren Empfindlichkeit und räumliche Auflösung 10mal besser als in unseren vorhergehenden Durchmusterungen. Und wir haben nur ein Zehntel der Zeit dafür gebraucht."

Die Forschergruppe hat mit Computermodellen die chemischen Vorgänge bei der Entstehung der in Sgr B2 gefundenen Moleküle simuliert. Ähnlich wie eine ganze Reihe weiterer komplexer organischer Moleküle bilden sich beide Arten von Propylcyanid sehr effektiv auf den Oberflächen von interstellaren Staubkörnern.

Die Modelle zeigen aber auch, dass bei Molekülen, die groß genug dazu sind, verzweigte Strukturen zu bilden, diese Struktur sogar die vorherrschenden Formen sein könnten. Der Nachweis des nächsten MITGLIEDS der Alkylcyanid-Serie, n-Butylcyanid (n-C4H9CN), mit sogar drei unterschiedlich verzweigten Isomeren, würde möglich, diese Annahme zu testen."

"Die in Meteoriten gefundenen Aminosäuren haben eine Zusammensetzung, die darauf schließen lässt, dass sie im interstellaren Medium entstanden sind", fügt Belloche erläuternd hinzu. "Obwohl noch keine Aminosäure direkt im interstellaren Raum nachgewiesen werden konnte, dürfte die interstellare Chemie zur Erzeugung einer großen Zahl von komplexen Molekülen beigetragen haben, die schließlich ihren Weg auf die Oberfläche von Planeten gefunden haben."

"Die Entdeckung von iso-Propylcyanid zeigt uns, dass Aminosäuren tatsächlich im interstellaren Medium vorkommen dürften, da die verzweigte Struktur ein Schlüsselmerkmal für diese Art von Molekülen darstellt", erklärt Karl Menten, Direktor und Leiter der Forschungsabteilung Millimeter- und Submillimeterastronomie am MPIfR in Bonn abschließend: "Aminosäuren wurden bereits in Meteoriten gefunden und wir hoffen, dass wir sie bald auch im interstellaren Medium nachweisen können."

Quelle: mpg.de

2014-09-24

Dan Millman ► Der spirituelle Pfad des friedvollen Kriegers Spielfilm

Als ich jung war wünschte ich mir einen Meister. Einen der mir sagt, wie es geht. Ich durfte viele inspirierte und inspirierende Menschen kennen lernen, die meinen Weg um eine Erfahrung bereicherten.

Und ich habe einen gefunden der mir wirklich etwas über mich sagen konnte und der mir auch jetzt noch nach vielen Jahren die erstaunlichsten Dinge des Lebens so erklären kann, dass ich dankbar und demütig sagen kann. Danke für dieses Leben, den Glauben und die Liebe. Meine Reise zu mir geht weiter.

Der Film ist für alle die noch einen kleinen oder größeren Schubser brauchen um sich auf die Reise zu sich selbst vorzubereiten.

"Triffst Du Buddha unterwegs, töte ihn."


Den ganzen Film könnt ihr kostenlos auf Youtube schauen: 
http://youtu.be/W2IT6S5tB6Q?list=PLmN5lmavzJMgJx5raYLq8B_TRh2tEHIk7

Mehr von Dan Millmann findet ihr hier:


Gute Reise!



2014-09-20

ISS Live Stream HD

Sollte hier ein schwarzes Bild erscheinen befindet sich die ISS gerade auf der Nachtseite der Erde.
Broadcast live streaming video on Ustream
Quelle: http://www.ustream.tv/channel/iss-hdev-payload

2014-09-19

Nasa bereitet sich mit Symposium auf ausserirdisches Leben vor



Die Astrobiologie hat neue Erkenntnisse über unsere Welt und des Sonnensystems offenbart. Lebende Organismen gedeihen in härteren Umgebungen auf der Erde, als wir je zuvor vorgestellt. Mikrobielle Biodiversität und extremophile Lebens sind jetzt bekannt allgegenwärtig und reichlich. Jenseits der Erde, hat die Wissenschaft mehr als 1.400 Exoplaneten identifiziert. 

Dass das Leben gedeiht in vielfältigen Bedingungen , verbunden mit dieser potenziell bewohnbaren Exoplaneten und den Nachweis von Leben spend Elemente auf zahlreichen Monde auf Asteroiden , bedeutet, dass wir die Möglichkeit, dass einfache oder komplexe Organismen außerhalb der Erde entdeckt zu werden konfrontiert . 

Wie können wir für eine solche Entdeckung vorbereiten? 
Baruch Blumberg S. NASA / Library of Congress Lehrstuhl für Astrobiologie Steven J. Dick beruft Wissenschaftler , Historiker, Philosophen und Theologen aus der ganzen Welt zu einem zweitägigen Symposium in der Library of Congress zu erkunden, wie wir uns vorbereiten, neues Wissen, das sich möglicherweise aussetzt fordern unsere sehr Vorstellungen von Leben und unseren Platz im Universum.

Moderator ist: Dr. Steven J. Dick , Baruch Blumberg S. NASA / Library of Congress Lehrstuhl für Astrobiologie an der John W. Kluge-Center; Astronomen, Historiker und ehemaliger Chefhistorikerder NASA .

Live-Stream: Wählen Sie die Option, um als Gast Geben Sie Ihren Namen im Feld, und klicken Sie auf Enter Room. Chat wird aktiviert ; Bitte halten Sie Kommentare freundlich, höflich und auf den Punkt . 


Quelle: http://www.loc.gov/loc/kluge/news/nasa-program-2014.html

2014-09-17

DLR bestätigt Mikroorganismen an der ISS

Thriving Sea Plankton on Space Station Surface? German Aerospace Center (DLR) confirms discovery of microorganisms outside of ISS http://feedly.com/e/6EPpS2-i

2014-09-07

Ho'oponopono

Wann immer du etwas in deinem Leben verbessern möchtest, gibt es nur einen einzigen Ort, wo das geschehen kann: In dir.

Ho'oponopono ist eine althergebrachte hawaiianisch-schamanische Heilungsmethode (ein komplexer Kommunikationprozess) zur Auflösung von Konflikten und Fehlverhalten in Familien. Der hawaiianische Begriff Ho'oponopono bedeutet, "etwas richtig zu stellen", "etwas in Ordnung zu bringen", "Fehler wiedergutmachen".
  • Ho'o bedeutet, "etwas zu tun", "etwas auslösen"
  • pono bedeutet ''gerade", "aufrecht", "ausgleichen"
  • ponopono bedeutet "Vollkommenheit".
Somit lässt sich Ho'oponopono auch mit "Weg zur Vollkommenheit" übersetzen.

Die Philosophie von Ho’oponopono sieht die Welt als interverbundene Ganzheit, ungeachtet des Gefühls der Getrenntheit. Infolge dieser Verbundenheit geschieht nichts in der Welt, das nicht auch in Resonanz zum Selbst des Betrachters steht. Probleme im Außen lassen sich ändern, wenn man seine innere Resonanz dazu auflöst. Wenn du vollständige Verantwortung für dein Leben übernimmst, dann ist alles, was du siehst, hörst, schmeckst, berührst oder auf sonst irgendeine Art erfährst, in deiner Verantwortung, weil es in deinem Leben auftritt. Das bedeutet, dass Terrorismus, der Präsident, die Wirtschaft und alles, was du erfährst oder nicht magst – als deine Thematik da ist, um sie zu heilen. Im Grunde existiert nichts, außer als Projektion aus dem Inneren. Probleme sind nicht im Außen, sie sind dein Problem. Und um sie zu ändern, kommst du nicht umhin, dich selbst zu ändern.


2014-08-30

Die Legenden der 7

Die Sieben ist eine besonders symbolträchtige Zahl und stand im keltischen Glauben für wertvolle, wichtige und notwendige Dinge, aber auch Begegnungen, die man vermeiden sollte oder die einen zu heroischen Taten herausfordern. So waren z.B. die sieben Wochentage bei den walisischen Kelten nach den fünf damals bekannten Planeten und Sonne und Mond benannt: Llun (Tag des Mondes), Mawrth (Tag des Mars), Mercher (Tag des Merkur), Iau (Tag des Jupiters), Gwener (Tag der Venus), Sadwrn (Tag des Saturn) und Sul (Tag der Sonne). 

Während die Acht und die Sechs bei den Kelten häufig auf Münzen abgebildet wurden, findet sich die Sieben nur selten. Wenn sie verwendet wurde, so zeigt die Münze meist ein Pferd und eine stilisierte siebenblättrige Blüte. Auch in der keltischen Literatur wird die Zahl Sieben unterschiedlich häufig eingesetzt: Im walisischen Epenzyklus Mabinogion wird die Sieben nur sehr selten verwendet und ist dann meistens mit dem Symbol des Schweins oder mit der Anderswelt verbunden. In den irischen Sagenwelten und in den Legenden rund um König Arthus, die sich mit der Anderswelt beschäftigen, finden wir die Zahl Sieben dagegen sehr häufig. Möglicherweise nahm die Verwendung dieser Zahl daher mit der Christianisierung der Kelten zu und fand ihren Höhepunkt so zur Zeit der König Arthus-Legenden. 

Die Zahl Sieben in den Sagen um Culhwch und Medb Nach der Drei war für die Kelten die Sieben die wichtigste magische Zahl. Dies spiegelt sich z.B. in der Beschreibung von Gebäuden aus der Anderswelt wider, die sieben Türen besaßen, zu denen sieben Wege führten. In den späteren irischen Epen, die bereits stark durch die fortschreitende Christianisierung beeinflusst waren, ist die Sieben meist mit Wesen aus der Anderswelt verbunden, die zur Bestrafung ihrer Sünden in Schweine verwandelt wurden. Hier zeigt sich bereits eine christliche Umdeutung der ursprünglichen keltischen Literatur, welche die Anderswelt mit der Hölle in Verbindung brachte. Das Haus von MacDatho, eines berühmten Königs der irischen Provinz Leinster, soll z.B. sieben Türen gehabt haben, zu denen sieben Wege führten. In dem Haus kochten immer sieben Kessel, die mit dem Fleisch von Ochsen und Schweinen gefüllt waren, und aus denen sich jeder Besucher des Königs eine Mahlzeit herausholen durfte. Die geschlachteten Ochsen und Schweine waren dabei zunächst für sieben Jahre mit der besten Milch des Königreichs gefüttert worden. 

Die Zahl Sieben und ihre symbolische Bedeutung kommt in vielen Stellen der Sage um die Heirat von Culhwch und Olwen vor: Culhwchs Vater heiratete seine zweite Frau sieben Jahre nachdem seine erste verstorben war. Culhwch selbst wurde verflucht und konnte nur erlöst werden, wenn er Olwen, die Tochter des Riesen Ysbaddaden heiratete. Diese Aufgabe war schwierig, da Ysbaddaden sterben würde, sobald sich seine Tochter vermählte. Daher stellte der Riese allen potentiellen Kandidaten unmögliche Aufgaben, um eine Heirat seiner Tochter zu verhindern. Culhwch bat aus diesem Grund König Arthus und sein Gefolge um Hilfe bei der Lösung der gestellten Aufgaben. Einer von Arthus Männern war Olwydd, dessen Vater vor sieben Jahren seine Schweine gestohlen worden waren. Olwydd, der auch ”Der Spurenleser” genannt wurde, fand die Schweine wieder und trieb sie in sieben Herden nach Hause. Eine Aufgabe, die Culhwch gestellt wurde, war, den dämonischen Twrch und seine sechs Gefolgsleute zu besiegen, die aus der Anderswelt stammten und zur Strafe für ihre Sünden in Form gewaltiger Eber Irland heimsuchten. König Arthus schickte zunächst seinen Gefolgsmann Gwrhyr aus, einen Gestaltwandler, der die Sprache aller Menschen und aller Tiere sprechen konnte. Gwrhyr verwandelte sich in einen Vogel, um in sicherer Entfernung über den dämonischen Schweinen kreisen zu können, und bat Twrch, den magischen Schatz, den er hütete, freiwillig König Arthus zu übergeben. Da sich Twrch weigerte, kam es zu einer langen Verfolgungsjagd zwischen Arthus Männern und der dämonischen Schweineherde, bei der in blutigen Gemetzeln viele von Arthus Männern fielen und die verwunschenen Eber einer nach dem anderen getötet wurden. Stück für Stück können Arthus Leute außerdem den magischen Schatz der Schweine erobern, doch Twrch selbst entkam ihnen am Schluß. 

Ein anderer Sagenkreis, in dem die Zahl Sieben eine wichtige Rolle spielt, sind die Erzählungen über Medb, eine berühmte Königin der irischen Provinz Connacht. Medb war unter anderem mit dem irischen Stammesführer Ailill verheiratet und schenkte diesem sieben Söhne. Während ihrer Regierungszeit kamen dämonische Schweine aus der Höhle von Cruachain, die ein Tor zur Hölle bzw. Anderswelt war. Wo immer diese Schweine entlang liefen, wuchs für sieben Jahre kein Gras und kein Blatt mehr. Wann immer man sie zählen wollte, liefen sie sofort davon, und ihre genaue Zahl konnte daher nie bestimmt werden. Manche sagten, es gab drei von diesen Schweinen. Andere glaubten, es waren sieben. Wieder andere behaupteten, neun gesehen zu haben. Dem widersprachen wieder viele, die meinten, elf Schweine seien aus der Höhle gekommen. Schießlich gelang es Medb, die magischen Schweine mit Hilfe einer List zu zählen und zu vertreiben. Vor ihrer Zeit mit Aillil war Medb mit Conchobar, dem König der irischen Provinz Ulster, verheiratet – doch sie verließ ihn und floh nach Connacht. Eines Tages gab ihr neuer Mann Aillil an, dass sein weißer Bulle das schönste und stärkste Tier im Königreich sei und seine männliche Überlegenheit demonstriere. Medb wollte diese Beleidung nicht auf sich sitzen lassen und suchte ihrerseits nach einen noch stärkeren Stier. Schließlich fand sie einen braunen Bullen in der Provinz Ulster, der dem weißen Tier ihres Mannes überlegen war. 

Da Conchobar ihr dieses Tier aber nicht überlassen wollte, begann sie einen langen Krieg mit der benachbarten Provinz. Während den unzähligen Schlachten gelang es Medb, den braunen Bullen zu erobern und nach Connacht zu bringen. Als dieser dort ankam, griff er den weißen Bullen von Ailill an und beide Tiere starben im darauffolgenden Kampf. Zugleich wendete sich das Kriegsgeschick der Armee von Medb und sie wurde mehr und mehr von der Armee Ulsters zurückgedrängt. Zu diesem Zeitpunkt erkannte Medb die Sinnlosigkeit dieses Krieges und schloss mit Conchobar einen Friedensvertrag, der die nächsten sieben Jahre jedes Blutvergießen verhinderte. Die Zahl Sieben in den Sagen um CuChulainn und nach der Christianisierung Einer der Helden, der auf der Seite Ulsters gegen Medb kämpfte, war CuChulainn, der zu diesem Zeitpunkt erst sieben Jahre alt war. Auch sonst spielte die Zahl Sieben für CuChulainn eine große Rolle: Der irische Held soll in jedem Auge sieben Pupillen, an jeder Hand sieben Finger und an jedem Fuß sieben Zehen besessen haben. Eines Tages wurde CuChulainn zusammen mit Conchobar, dem König von Ulster, und anderen Helden aus seinem Gefolge von Bricriu zu einem Festgelage eingeladen. Bricriu war ein Mann, der gerne Streit provozierte, und so versprach er jedem der anwesenden Helden, dass er als der größte Held Irlands ausgezeichnet werde. Als Preis versprach er unter anderem einen sieben Jahre alten Eber, der im Frühjahr mit frischer Milch und Mehl, im Sommer mit Quark und süßer Milch, im Herbst mit Haselnüssen und Weizen und im Winter mit Fleisch und Brühe ernährt wurde, und einen sieben Jahre alten Ochsen, der nur mit Milch, Kräutern, Heu und Getreide ernährt wurde. Wie erwartet gerieten die Helden in Streit um den Preis, doch nach vielen Heldentaten und heroischen Versprechungen erwies sich CuChulainn als der größte irische Recke und durfte den Preis für sich beanspruchen. In der walisischen Erzählung ”Die Vision des MacConglinnes” werden die zu dieser Zeit sehr häufigen Offenbarungen und religiösen Werke von Propheten und Missionaren verhöhnt, indem eine symbolische Geschichte voll von Anspielungen auf Nahrungsmittel erzählt wird. 

Auch in dieser ”Vision” findet sich häufig die Zahl Sieben: Unter anderem sieht MacConglinnes in der Erzählung eine Frau, die ein Halsband aus sieben mal zwanzig plus sieben Schweinemarkkugeln trägt. Außerdem entdeckt er auf seiner Reise eine Kirche, deren Wände aus dem Fleisch eines sieben Jahre alten Ebers bestehen. Im Zuge der Christianisierung wurde die keltische Bedeutung der Zahl Sieben teilweise übernommen, aber zugleich auch umgedeutet: So wurde die Welt laut christlichem Glauben in sieben Tagen erschaffen und der siebenarmige Leuchter aus dem Tempel von Jerusalem wird zu einem Symbol für die Anderswelt und ihre spirituelle Bedeutung. Oft wird daher z.B. in der christlichen Gralslegende erzählt, dass Parzival, einer der Ritter von König Arthus Tafelrunde, den Gral in der Anderswelt der Gralsburg entdeckt und dieser zu diesem Zeitpunkt von sieben Flammen beschienen wird. Auch die biblische Offenbarung des Johannes spricht von sieben Siegeln, die geöffnet werden, und das Mittelalter unterschied sieben Todsünden (Stolz, Gier, Wollust, Neid, Völlerei, Wut und Faulheit). 

Quelle:
http://www.amulette-kelten.de/enter.htmNumerologen Quelle: http://daserwachendervalkyrjar.wordpress.com/2014/08/22/die-zahl-sieben/

2014-08-24

Autismus fördert Telepathie

Studie offenbart erhöhte telepathische Fähigkeit bei Autistin http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com/2014/08/studie-offenbart-erhohte-telepathische.html

2014-01-23

Wer ist Philip K. Dick?

Ich möchte Euch gern den SciFi Autor Philip K. Dick vorstellen. Warum? Weil es manche Künstler gibt, deren Visionen sich zu Materie und damit zur Realität manifestieren. Das Besondere bei Dick ist das Erkennen des ganz normalen Wahnsinns. Die Erkenntnis als Dauerthema in Dicks Werk ist also ein zweischneidiges Schwert. Zum einen das Erwachen aus einem süßen Fiebertraum, zum andern die Vertreibung aus dem Paradies ohne Rückkehr, die aber zugleich mit dem Erlangen ungekannter Hellsichtigkeit eine stärkere Fundamentierung in der Realität bewirkt.

Philip k dick drawing Philip Kindred Dick (* 16. Dezember 1928 in Chicago, Illinois; † 2. März 1982 in Santa Ana, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Science-Fiction-Autor. Zeit seines Lebens hatte Philip ein problematisches Verhältnis zu seinen bürgerlichen Eltern, die beide im Staatsdienst arbeiteten. Als Dick fünf war, ging sein Vater nach Reno, Nevada, und die Eltern wurden geschieden. Die Mutter nahm eine Stelle in Washington D.C. an und zog mit ihrem Sohn dorthin. Von 1936 bis 1938 besuchte Dick die John Eaton Elementary School. Ein Lehrer bemerkte, er zeige Interesse und die Fähigkeit zum Geschichten erzählen. Bereits als Teenager schrieb Dick seine ersten Gedichte und Kurzgeschichten. Aufgrund seiner traumatischen Jugendzeit war er vorübergehend in psychologischer Betreuung. Dick wechselte zur Berkeley High School. Er und Ursula K. Le Guin waren Mitglieder der gleichen High-School-Abschluss-Klasse (1947), jedoch ohne einander zu kennen.

Bis 1952 arbeitete er in einem Plattenladen und als Radiomoderator für klassische Musik. Er verkaufte seine erste Kurzgeschichte und begann mit der Arbeit an einem Roman. Von 1950 bis 1959 war er mit Kleo Apostolides verheiratet. Dick wurde wegen Querulantentums exmatrikuliert. 1955 bekam das Paar Besuch vom FBI, wahrscheinlich resultierend aus Kleos linken Aktivitäten. Dem Paar wurde angeboten, in Mexiko als Informanten zu arbeiten, was beide ablehnten. Dick war ein besessener Leser, er las Werke über Religion, Philosophie (besonders Metaphysik) und Gnostizismus, Ideen und Grundmotive, die in vielen seiner Geschichten einflossen. Für kurze Zeit studierte er Germanistik; in seinen Romanen tauchten immer wieder deutsche Redewendungen auf. Seine finanzielle Situation war und blieb schlecht, worauf Dick seine Produktion erhöhte.

Verfilmungen:
 Die Liste der Verfilmungen von Dicks Romanen bzw. Kurzgeschichten auch beträchtlich. Hierzu zählen: Blade Runner, Total Recall, Screamers, Impostor, Minority Report, Paycheck, A Scanner Darkly, Next und Der Plan. Auch für Roman-Autoren lieferte Dick mit seinen Ideen eine Vorlage, beispielsweise basiert Die Körperfresser kommen von Jack Finney aus dem Jahr 1956 auf Dicks Kurzgeschichte "Das Vater-Ding" (1954), in der pflanzlich gewachsene Menschen-Duplikate die Originale auffressen.