ich bin Jeshua, euer Bruder und Freund. Ich bin in euren Herzen. Ihr denkt oft, dass ich hoch über euch erhaben bin oder in einer anderen Dimension verkehre, doch so ist es nicht. Die Dimension des Herzens kennt weder Zeit noch Raum und sie durchdringt alles. Diese Dimension ist nun dabei, in euch zu erwachen. Ich bin es, das in euch erwacht. Und das „Ich“, das hier spricht, ist keine menschliche Person. Ja, es hat einst ein Leben, eine Inkarnation, wenn ihr so wollt, von einer Person stattgefunden, die Jeshua hieß, doch das „Ich“, das hier spricht und das nun geboren werden möchte, ist in euch, befindet sich nicht außerhalb von euch. Es ist in eurem Herzen.
Was ist also dieses Herz, dieses mysteriöse Herz, von dem wir sprechen?
Es erscheint unnötig, euch darlegen zu müssen, was das Herz ist oder bedeutet, denn ihr alle kennt das Herzbewusstsein bereits. Ihr alle habt bereits innerlich davon gekostet. Ihr wisst, was Liebe ist, und dies nicht allein nur aus verschiedenen Momenten in euren vielen Leben auf der Erde, sondern ihr wisst es vor allem auch aus den Sphären, in denen ihr nach einem irdischen Leben, nach eurem Tod verweilt: die überirdischen Sphären, die ihr auch Himmel nennt. Ihr seid oft dort gewesen und seid dann völlig in das Herzbewusstsein, die Liebe, die Einheit und die Verbundenheit eingetaucht. Welche Worte ihr dem auch immer gebt: Ihr kennt dieses Gefühl sehr gut.
Auch deshalb ist es ein solch herber Schlag, wenn ihr inkarniert, wenn ihr erneut in das Erdbewusstsein eintaucht und in einem Feld, einem kollektiven Feld landet, das noch immer von Angst, Misstrauen und Einsamkeit geprägt ist.
Ihr seid also auf einer bestimmten Ebene bereits erleuchtet, wenn ihr auf die Erde kommt, und doch hat es eine solche Auswirkung auf euch, taucht ihr so tief in die irdische Dunkelheit ein, dass ihr euch selbst vergesst. Es kostet euch dann große Mühe, euch wieder an euch selbst zu erinnern und vor allem dieses Herz-Bewusstsein, das euch bereits zu eigen ist, hier und jetzt zu entwickeln. Denn das muss nun in einer energetischen Umgebung gelingen, die dafür nicht bereit ist und die sich darum widersetzen wird, wenn ihr euch in eurer wahren Gestalt entpuppt, wenn ihr wie ein Schmetterling aus einer Puppe hervorkommt. Und so ist dies ein sehr delikater und verletzlicher Prozess. Ihr findet dabei keine Unterstützung in einer Welt, die den Schmetterling noch nicht kennt, die nur gewohnt ist, aus einem Kokon der Angst, des Überlebens und der Machtausübung heraus zu leben.
Nun möchte ich etwas zu der Tatsache sagen, dass ihr auf einer bestimmten Ebene bereits erleuchtet seid. Wenn ihr als eine junge Seele euren Lebenszyklus auf der Erde beginnt, seid ihr noch nicht erleuchtet, und das ist auch nicht die Absicht. Ihr begebt euch auf eine lange Suche durch die Erfahrungen hindurch. Ihr lernt die Dualität kennen, werdet von ihr erfasst, seid von ihr fasziniert, wandert hin und her zwischen den Polen von Licht und Dunkel. Und das ist gut so, denn die Seele ist der Teil eures göttlichen Funkens, der erfahren will. Er ist zudem ein abenteuerlicher Teil, der alles erforschen will, neue Dinge erkunden und untersuchen will und deshalb die Erde gewählt hat, um auf ihr zu leben – und auch um zu vergessen.
Denn nur wenn ihr euch von der Quelle trennt, aus der ihr stammt, euch von dem göttlichen Schoß trennt, aus dem ihr geboren wurdet, nur wenn ihr diesen Ursprung, diese Herkunft vergesst, könnt ihr Erfahrungen mit der Dualität machen, könnt ihr euch in Emotionen wie Angst oder Wut, aber auch in Triumph und Ekstase verlieren. All diese so menschlichen Erfahrungen und Emotionen könnt ihr nur dann vollständig in euch aufnehmen, wenn ihr zu einem gewissen Grad getrennt seid, wenn ihr ein Ego und ein Ich habt, und das ist auf der Erde möglich.
Ihr habt inzwischen so viele Leben auf der Erde geführt, dass ihr die Dualität allmählich von innen heraus versteht, erkennt und enträtselt. Ihr durchschaut sie bereits zu einem gewissen Grad. Das bedeutet: Indemihr nach jedem Leben hier auf der Erde, jedes Mal, wenn ihr sterbt, wieder und wieder in eine andere Seinssphäre übergeht, begreift ihr die Dualität immer besser und steigt ihr auch im Leben nach jedem solchen Tod immer höher auf.
Natürlich ist es ebenso auch möglich, dass ihr noch sehr in der irdischen Seinssphäre verfangen seid. Das ist nicht falsch, sondern vielmehr eine Phase in eurer Entwicklung. In diesem Stadium, in dem Teil, in dem ihr noch sehr von der Erd-Erfahrung, von der Dualität, fasziniert seid, bleibt ihr oft zwischen euren Leben – zwischen einem vergangenen und einem neuen Leben also – gleichsam noch in der Erdsphäre hängen. Ihr erhebt euch dann nicht über sie, sondern seid immer noch so gefangen und fasziniert von all den Emotionen und Erfahrungen, die ihr auf der Erde gesammelt hat, dass ihr sozusagen erdgebunden bleibt. Und aus dieser so erdverbundenen Sphäre heraus taucht ihr dann wieder in ein neues Leben, eine neue Inkarnation ein. Das kann viele Leben lang so weitergehen.
An einem bestimmten Punkt aber regt sich in eurem Herzen etwas wie ein Einheitsbewusstsein. Ihr beginnt zudem, bestimmter sich immer wiederholender Muster in euren vielen Leben müde zu werden – Muster der Angst oder der emotionalen Abhängigkeit, der Dominanz und des Wunsches, Kontrolle auszuüben. Es stecken in eurer Seele bestimmte Schemata – und sie sind bei jeder Seele anders –, die ab einem bestimmten Moment durchbrochen werden wollen, und zwar nicht von irgendeinem kosmischem Richter, sondern von euch selbst. Ihr spürt: „Ich habe dies jetzt alles durcherlebt und ich habe nun genug von diesem Muster“.
Es entsteht dann in eurer Seele eine Leere oder Erschöpfung, ein Verlangen nach etwas anderem. Ihr kennt dies, ihr habt es bereits erlebt. In einem solchen Moment lasst ihr die Ketten des Egos los und vollzieht den Übergang zu einem herzgetragenen Bewusstsein, einem Bewusstsein, das weit mehr aus der Einheit als aus der Dualität heraus funktioniert. Und so führt ihr dann eine Reihe von Leben, die ganz im Zeichen des Bewusstseinswachstums, des inneren Erwachens, stehen. Ihr geht immer weniger in der Außenwelt und all dem auf, was dort erlebt werden kann. Ihr seid immer mehr an eurer inneren Welt interessiert und von ihr fasziniert. Ihr lebt nicht mehr die Angst, die Wut und die Traurigkeit, sondern ihr seht sie euch an. Ihr werdet euch dessen bewusst, was da alles in euch geschieht. Wer ihr in eurem tiefsten Inneren seid. „Wer bin ich eigentlich, wer ist das, der dies alles erlebt und wahrnimmt?“
Und je mehr dieses Bewusstsein zunimmt, desto mehr nehmt ihr es auch durch den Tod hindurch mit euch und steigt ihr auch nach dem Tod höher auf, und das bedeutet, dass ihr euch langsam von dem Griff befreit, den das irdische Leben auf euch hat. In diesen höheren Sphären, in denen ihr nach dem Tod verkehrt, erfahrt ihr ein Licht und eine Liebe, die einen enormen Eindruck auf euch als Seele machen. Ihr fühlt euch über die Schwere der Trennung, die Einsamkeit und die Angst erhoben, die ihr über lange Zeit erlebt habt – und ich spreche hier von einer Periode von Jahrhunderten und Jahrhunderten unterschiedlicher Leben.
Ihr habt es bereits erlebt, dieses Erhobenwerden über das irdische Bewusstsein. Ihr habt besonders in den nicht-irdischen Sphären schon viele Reisen unternommen und in ihnen euer Zuhause gefunden. Erinnert euch: die Freiheit, die natürliche Verbundenheit, das Zusammensein mit Gleichgesinnten, die Freude darin, die Inspiration, die ihr dann spürt. Und deshalb ist es für euch so schwierig, wieder zurück zu sein in dieser irdischen Realität voller Widersprüche und Konflikte.
Und ja, es beginnt eine neue Zeit. Es sind nun ganz eindeutig Keime da, die immer stärker werden und zu kleinen Pflanzen heranwachsen, Anzeichen eines Frühlings, eines neuen Bewusstseins. Doch gleichzeitig bereitet es euch noch enormen Schmerz, euch hier erden zu müssen, hier sein zu müssen, denn eure Seele ist bereits erwacht.
Man könnte sagen, der göttliche Funke, von dem ich zuvor sprach, ist größer als eure Seele. Die Seele ist der Erfahrungen machende, der erlebende Teil von euch – durch vielerlei Arten von Inkarnationen hindurch –, doch dieser göttliche Funke ist noch viel größer und weiter – er ist Bewusstsein.
Stellt es euch einmal wie einen Kristall vor, absolut klar und transparent. Stellt euch nun vor, dass dieser Kristall euch mehr und mehr durchdringt, immer mehr in euch hineingeht, dass er euch in euch selbst immer bewusster wird. Ihr werdet euch nun immer mehr eures eigenen Kristalls, eures eigenen Bewusstseins bewusst.
Die Transformation, in der ihr euch jetzt befindet, ist die Transformation einer Gruppe von Seelen, die das Herzbewusstsein bereits kennengelernt haben, bevor sie sich in diesem Leben hier auf der Erde inkarniert haben. Zu dieser Gruppe spreche ich hier. Ihr seid dabei, dieses Kristallbewusstsein des göttlichen Urfunkens, des Urfunkens der Göttlichkeit in euch – Schöpfer von Allem – zu erden, ihm in dieser Sphäre Form zu geben. Das ist etwas sehr Großes.
Was geschieht, sobald ihr dieses Bewusstsein zulasst? Ihr könnt es euch so vorstellen, dass ihr dann von einer Kristallkugel oder Kristallsphäre, einem Kristallstein oder Kristalllicht umgeben seid. Stellt euch für einen Moment vor, ihr werdet von einer Kristallenergie umgeben, in der euch nun alles ersichtlich wird, vor allem alles, was dunkel und noch ungelöst ist, was in Schmerz und Angst lebt. All dies wird nun sichtbar und auch fühlbar.
Eure Seele, der erfahrende, erlebende Teil von euch, der lebendige, fühlende Teil, ist über alle Maßen wichtig. Denn ihr seid hier, um Bewusstsein und Erfahrung zusammenzubringen, sodass dieser Kristall schließlich von Liebe und Wärme durchglüht wird. Es ist eine Alchimie: Euer göttlicher Funke will mit eurer Seele zusammenfließen, und all dies will dann noch in einen menschlichen Körper inkarniert werden. Es ist ein sehr großer Prozess.
Stellt euch nun vor, dass ihr von Kristalllicht umgeben seid – und dieses Licht seid letztlich ihr selbst, aber ihr könnt es hier auch als etwas sehen, das mehr oder weniger außerhalb von euch ist; das spielt keine vornehmliche Rolle, denn worum es hier geht, ist, dass ihr dieses Feld um euch herum fühlt. Fühlt, dass ihr selbst in der Mitte steht, und seht euch dabei nicht als Mensch oder Person, sondern als Seele. Schaut, ob ihr euren Seelenkörper sehen könnt, zum Beispiel als ein Farbfeld. Es ist dabei nicht so wichtig, dass ihr etwas seht, ihr könnt es auch spüren. Ihr könnt auch fühlend Kontakt mit diesem erfahrenden Teil herstellen, den ich Seele nenne.
Und nun schaut einmal nach, was euch in der Seele schmerzt. Eure Seele ist schon viele Male hier auf der Erde gewesen, und es gibt einen Schmerz in eurer Seele, der nicht allein von dem Leben herrührt, das ihr jetzt lebt, sondern auch von anderen Leben, in denen ihr schwierige Erfahrungen gemacht habt, Schwierigkeiten vor allem im Selbstausdruck, darin, euch so zum Ausdruck bringen zu können, wie ihr seid.
Ihr habt euch von eurer Umgebung oft aufgehalten, zurückgehalten und unverstanden gefühlt. Denn gerade dann, wenn ihr viele Leben hindurch mit einem erwachten Herzen in die Gesellschaft gekommen und deswegen verurteilt und abgelehnt worden seid, dann ist dieser Schmerz ist noch immer in euch.
Wenn ihr euer Seelenfeld also wahrnehmen oder intuitiv fühlen könnt, versucht einmal zu erfühlen, wo der größte Schmerz ist: Was darf man eurer Ansicht nach auf der Erde nicht tun? Was dürft ihr nicht?
Vielleicht könnt ihr einen dunklen Teil von euch selbst sehen, könnt fühlen, wo dieser Schmerz verdichtet und geronnen ist, oder könnt ihn in eurem Körper spüren. Reist mit eurer Aufmerksamkeit durch euer eigenes Seelenfeld und bittet dann um ein Bild von eurem größten Schmerz. Vielleicht seht ihr ein ängstliches oder wütendes Kind oder vielleicht ein Tier, das diese schmerzhafte Emotion für euch zum Ausdruck bringen kann. Wie es sich auch zeigt, bittet darum, dass dieser Schmerz eine Form annimmt, die für euer irdisches Bewusstsein verständlich ist.
Fühlt ihr euch zum Beispiel oft wütend oder frustriert? Oder fühlt ihr euch zumeist ängstlich und zurückgezogen? Habt ihr Angst vor diesem Leben? Oder habt ihr vielmehr einen zu großen Idealismus, eine Art Enthusiasmus, der immer wieder an allen möglichen Mauern und Hindernissen scheitert? Schaut euch diesen unausgeglichenen Teil von euch an und versucht dabei einmal, ihn zu benennen. Was ist euer größter Schmerz oder eure größte Blockade? Was wollt ihr so sehr gern und gelingt euch doch nie? Wo sehnt ihr euch nach etwas, dass das immer unerreichbar und immer gerade um die nächste Ecke zu liegen scheint?
Wenn ihr damit Kontakt aufnehmt, habt ihr einen großen Schritt gemacht. Dann wisst ihr, worum es in diesem Leben geht, was ihr anerkennen müsst, um euer Leben künftig zu meistern. Stellt euch nun vor, ihr streckt eure Hände nach diesem gepeinigten und verwundeten Teil von euch selbst aus. Der andauernde, hartnäckige Schmerz in den unausgeglichensten Emotionen in euch – zum Beispiel Trauer, Wut, Einsamkeit, Misstrauen – bittet um eure Aufmerksamkeit. Und diese Aufmerksamkeit muss sauber, rein sein, nicht-urteilend, nicht-wertend. Nicht im Sinne von: Wie unschön von mir, dass ich so viel Angst habe! Was bin ich denn immer noch so ängstlich?! Warum kann ich das nicht überwinden?! Oder: Wie schlecht von mir, dass ich mich immer noch so sehr in einer Beziehung oder in einer Sucht verliere!
Euch selbst ungut oder schlecht zu finden, ist das größte Hindernis bei der Lösung des Problems. Denn dieses Urteil kommt nicht von eurem göttlichen Funken. Es gibt keinen Gott, der euch verurteilt. Diese Urteile gehen einzig aus erlernten Maßstäben der Gesellschaft hervor. Tatsächliche Transformation oder Alchemie findet statt, wenn ihr mit dem Kristallbewusstsein, von dem ich sprach, hingeht zu eurem tiefsten Schmerz. Und dieses „Hingehen zu“ ist kein Tun, sondern ein Sein.
Wenn ihr zum Beispiel wegen etwas viel Angst habt – um was auch immer es dabei geht, jemanden zu verlieren, einen anderen Job zu finden, dass eine Beziehung zerbricht – und diese Angst mit Kristallbewusstsein umgebt, mit reiner, offener Aufmerksamkeit, dann gelangt Licht zu und in diese Angst. Und das ist ein Prozess. Es geht nicht darum, zu erwarten, dass ihr sofort wisst, was ihr auf der Ebene des Handelns und eurer täglichen Entscheidungen zu tun habt. Und es geht nicht darum, zu erwarten, dass diese Angst sofort weg ist. Es ist ein Prozess. Aber wenn ihr euch mit diesem Kristallbewusstsein eurem tiefsten Schmerz zuwendet, geschieht etwas: ein Gefühl von empfangen werden. Wenn ihr dieses Gefühl wahrnehmt, ist das ein Zeichen, dass ihr es richtig macht. Dann ist da ein Gefühl der Erleichterung: Ja, ich bin vielleicht enorm ängstlich, verletzlich und empfindlich, aber das ist okay! Wenn es vollständig von euch angenommen wird und es dabei keinerlei Urteil gibt.
Denn erst dann könnt ihr auch mit eurer Angst, eurer Wut oder euren Wünschen, die sich nicht erfüllen, ins Gespräch gehen. Nur wenn ihr euch völlig aufrichtig und ohne Urteil zu euren dunkelsten Emotionen begebt, kann Veränderung stattfinden. Aber sie ist nicht vorhersehbar. Ihr werdet Veränderungen anziehen, wenn ihr auf diese neue Art und Weise mit euren Ängsten und Schmerzen umgeht. Es werden neue Dinge geschehen. Sobald ihr diesen Gottesfunken, wie ich ihn hier nenne, das Kristallbewusstsein, in euer Leben lasst, wird dies zu einem Magneten, der positive Dinge für euch anzieht. Doch ihr könnt mit eurem menschlichen Verstand nicht voraussagen, was das sein wird. Es hat keinen Sinn, zu viel über die Zukunft nachzudenken und zu viel vorhersagen, wissen oder tun zu wollen. Ihr betretet – auch für eure Seele – wirklich neues Terrain, wenn ihr dieses reine Bewusstsein mit dem erfahrenden Teil in euch verbindet, mit der Seele, die schon so viele Inkarnationen durchlaufen hat.
Der Schlüssel ist einfach: Lasst da sein, was da ist. Welche Emotionen auch immer in welchem Moment des Tages auch immer auftauchen: Schaut sie euch mit wirklichem Interesse an. Dieselbe Faszination, die ihr einst als Seele für die Dualität und für das Erfahren von allem hier gehegt habt: Richtet sie jetzt auf eure inneren Prozesse. Scheut nicht davor zurück. Das ist jetzt eure Aufgabe: dies zu ergründen und euch selbst auf eine ganz leichte und freudige Art und Weise kennen zu lernen. Alles darf da sein. Alles, was in euch lebt, ist interessant, auch die dunklen Anteile. Sie alle sind Anteile, unter denen wunderbare Gaben und Tugenden verborgen liegen.
Ihr alle besitzt viel Mut, Ausdauer und eine enorme Liebe und Mitgefühl in eurem Herzen – nach all dem, was ihr durchgemacht habt! Ihr seid herrliche Wesen. Ihr seid Kristalle, die das Licht aller Farben widerspiegeln, die im Kosmos vorhanden sind. Vertraut in euch selbst. Dieser Prozess ist die Mühe wert. Und in eurem Erwachen berührt ihr andere. Die Welt wird durch Menschen wie euch erhellt werden. Der Wandel wird von Einzelnen ausgehen, von unten nach oben, nicht durch von oben auferlegte Strukturen. Vertraut eurem Herzen, das das Licht bereits kennt. Vertraut eurer Seele. Vertraut auf euren Gottesfunken.
© Pamela Kribbe
Übersetzung: Yvonne Mohr

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Bei Kommentaren bitten wir auf Formulierungen mit Absolutheitsanspruch zu verzichten sowie auf abwertende und verletzende Äußerungen zu Inhalten, Autoren und zu anderen Kommentatoren.
Daher bitte nur von Liebe erschaffene Kommentare. Danke von Herzen, mit Respekt für jede EIGENE Meinung.