2026-01-10

Den inneren Sturm meistern: Der hermetische Weg zu unerschütterlichem Frieden


Die meisten Menschen fragen, wie man ruhig bleiben kann, wenn das Leben mal nicht so läuft. Aber diese Frage ist irgendwie verwirrend. Sie geht davon aus, dass Frieden dadurch entsteht, dass man die Dinge kontrolliert. Die Hermetik sagt aber was anderes: Frieden entsteht, wenn man seine Wahrnehmung meistert.

Wir sind immer dort, wo wir sind, weil es so sein soll, nicht durch Zufall. Jede Situation entsteht aus einer Kette von Ursachen – sichtbaren und unsichtbaren –, die lange bevor wir sie bemerken, in Gang gesetzt wurden. Das ist das Prinzip von Ursache und Wirkung in Aktion. Wenn Schwierigkeiten auftauchen, sind sie kein Feind. Sie sind ein Echo. Sie sind das Bewusstsein, das auf sich selbst trifft.

Was wirklich Leid verursacht, ist nicht das Ereignis – es ist der mentale Lärm, den wir hinzufügen. Der Verstand eilt voraus, erfindet Zukünfte, die noch nicht geschehen sind, stapelt Angst auf Angst, Geschichte auf Geschichte. So wird ein einzelner Moment zu einem Gefängnis.

Die Hermetik nennt dies den Missbrauch der mentalen Ebene. Der Verstand, wenn er undiszipliniert ist, spiegelt die Realität nicht wider – er verzerrt sie.

Aber wenn wir innehalten, wenn wir atmen und beobachten, anstatt zu reagieren, treten wir aus der Verzerrung heraus und kehren zurück in die Ausrichtung. Wir bewegen uns von unbewusster Schwingung zu bewusster Schwingung. Das ist das Prinzip des Mentalismus und des Rhythmus in Aktion: Die innere Welt bestimmt die äußere Erfahrung, und wir haben immer die Macht, unsere Frequenz zu verändern.

Die Situation verschwindet nicht – aber unsere Beziehung zu ihr verändert sich.
Und die Beziehung ist alles.

In diesem Moment der Stille geschieht etwas Heiliges:
Wir hören auf, den Sturm zu nähren.

Jetzt kann Klarheit entstehen. Und Klarheit offenbart immer die nächste richtige Handlung. Keine hektische Handlung. Keine ängstliche Handlung. Ausgerichtete Handlung.

Deshalb lehrten die Weisen niemals Realitätsflucht – sie lehrten Präsenz. Denn wenn du präsent bist, wirst du nicht länger von unbewussten Kräften beherrscht. Du wirst nicht länger von Polarität mitgerissen. Du stehst im Zentrum.

Und aus der Mitte fließt dann die Kraft.

Selbst in schwierigen Zeiten hält dich das Leben aufrecht. Der Atem geht weiter. Das Herz schlägt weiter. Das Bewusstsein bleibt bestehen. Das sind keine Kleinigkeiten – sie sind der Beweis dafür, dass das Göttliche immer noch durch dich wirkt.

Die Hermetik lehrt uns, dass nichts jemals wirklich zerstört ist – nur missverstanden.

Du bist nicht hier, um Herausforderungen zu beseitigen.
Du bist hier, um ihnen als Bewusstsein zu begegnen, nicht als Chaos.

Wenn du aufhörst zu reagieren und anfängst zu beobachten, eroberst du deinen Thron zurück.

Eine Weisheit, die du dir merken solltest:

Du kannst die Wellen nicht beherrschen,
aber du kannst das Ruder meistern.
Und wer den Geist steuert,
steuert die Realität.

Bleib zentriert.
Bleib bewusst.
Das ist die wahre Arbeit.

Quelle: James William Kaler

[übersetzt von mascha: Herzlichen Dank lieber James💖Wir freuen uns über eure Unterstützung, Von Herzen Danken wir Euch💖]

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