gibt es ein Feld, dort treffen wir uns.
Nicht als Du und nicht als Ich —
sondern als das, was uns gemeinsam atmet.
Ich klopfe an viele Türen, rufe viele Namen,
doch jede Tür öffnet sich stets nach innen.
ICH BIN IMMER SELBST DER SUCHENDE.
ICH BIN IMMER SELBST DAS GESUCHTE.
Die Liebe kommt mit bloßen Füßen in mein Haus und setzt sich ohne Erlaubnis in mein Herz wie ein alter Freund.
„Steh auf“, sagte sie, „du bist nicht hier,
um dich zu verstecken.“
Seitdem bin ich in Bewegung.
Nicht um vorwärts zu kommen,
sondern um still zu werden
im Zentrum der Bewegung.
Freude ist der klare Beweis,
dass Erinnerung geschieht.
Wenn sie durch mich geht, nenne ich es Tanz.
Wenn sie bleibt, nenne ich es Stille.
Das Herz ist kein Gefäß, es ist ein Tor.
Wer es durchschreitet, verliert seinen Namen
und gewinnt Sang und Klang.
Geliebt zu sein ist kein Versprechen für später.
Es ist der Atem dieses Augenblicks.
Komm, sagt das Leben,
auch wenn du gefallen bist,
auch wenn du gezweifelt hast.
Komm, es gibt keinen Fehler in der Liebe.
Und so gehe ich ohne Ziel, ohne Last,
getragen von einem Ja, das größer ist als ich.
Wenn ich mich verliere, finde ich Dich.
Wenn ich Dich verliere, bleibe ich.
Denn was wir sind,
ist nie getrennt von dem, was liebt.
Frei im Stil meines lieben Freundes Dschlaladdin Rumi

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