2026-09-27

Zachary Fisher: 🔥 Sind wir aufgewacht … nur um wieder einzuschlafen?


Etwas beschäftigt mich in letzter Zeit sehr. In den vergangenen zehn Jahren habe ich beobachtet, wie so viele Menschen begannen, alles zu hinterfragen. Sie fingen an, genauer auf ihr Leben, ihre Überzeugungen, ihre Beziehungen, die Systeme um sie herum und schließlich auf sich selbst zu blicken. Gespräche, die einst unmöglich schienen, fanden plötzlich überall statt. Eine Zeit lang hatte man wirklich das Gefühl, die Menschheit würde erwachen.

Doch in letzter Zeit frage ich mich … wo sind sie alle hin? Manche der Menschen, die einst alles hinterfragten, wirken nun erschöpft davon, überhaupt noch etwas zu hinterfragen. Manche, die über Heilung sprachen, ließen sich von Wut vereinnahmen. Andere, die von Einheit sprachen, fanden neue Gruppen, die sie hassen konnten. Manche, die sich Freiheit wünschten, entschieden sich am Ende einfach für eine andere Stimme, die ihnen vorschrieb, was sie glauben sollten.

Und ich sage das nicht, um zu urteilen, denn ich kann es verstehen. Das Erwachen kann anstrengend sein, wenn man glaubt, es bedeute die ständige Suche nach der nächsten verborgenen Wahrheit, der nächsten Offenbarung, dem nächsten Ding, das es aufzudecken gilt. Irgendwann lässt der Adrenalinschub nach. Die endlose Informationsflut wird zu bloßem Lärm. Das Leben klopft wieder an die Tür. Rechnungen müssen bezahlt, Familien versorgt werden. Herzen werden gebrochen. Und früher oder später lassen sich die eigenen Wunden nicht mehr so ​​leicht ignorieren wie all das, was im Außen geschieht.

Vielleicht sind manche Menschen gar nicht wirklich wieder eingeschlafen. Vielleicht haben sie jenen Teil des Erwachens erreicht, über den niemand so recht spricht: jenen Punkt, an dem es bei der Reise nicht mehr um all das „da draußen“ geht, sondern der Blick sich nach innen richtet.

Denn Korruption in der Welt aufzuspüren, kann weitaus einfacher sein, als Unehrlichkeit in uns selbst zu finden. Institutionen zu hinterfragen, kann leichter sein, als das eigene Ego zu hinterfragen. Die Konditionierungen eines anderen zu erkennen, ist einfacher, als die eigenen zu sehen. Und auf all das hinzuweisen, was sich in der Welt ändern muss, ist viel einfacher, als sich vor den Spiegel zu stellen und zu fragen, was sich in uns selbst noch ändern muss.

Wahres Erwachen sollte niemals zu einer weiteren Identität, einem weiteren Lager, einem weiteren Glaubenssystem oder einem weiteren Raum voller Gleichgesinnter werden. Es sollte uns bewusster, mitfühlender, urteilsfähiger und demütiger machen – und uns mehr Verantwortung für die Energie übernehmen lassen, die wir in diese Welt tragen. Vielleicht ist das der Punkt, an dem die Menschheit gerade steht. Der erste Teil des Erwachens bestand darin, zu erkennen, dass etwas nicht stimmt. Der tiefere Teil mag die Erkenntnis sein, dass es nicht ausreicht, nur zu wissen, was falsch läuft. Irgendwann müssen wir selbst zu dem werden, was wir – wie wir jahrelang betont haben – in der Welt sehen wollen.

Wenn es also so aussieht, als wären die Menschen wieder eingeschlafen, versuche ich, die Hoffnung nicht zu verlieren. Samen können lange unter der Erde ruhen, bevor an der Oberfläche etwas sichtbar wird. Manche Menschen ruhen sich vielleicht aus. Manche sind überfordert. Manche verarbeiten gerade all das, was sie erlebt haben. Und andere suchen noch immer im Stillen. Und ja, manche haben vielleicht einfach einen Traum gegen einen anderen eingetauscht, ohne es zu merken.

Doch unsere Aufgabe war es nie, alle anderen wachzurütteln. Unsere Aufgabe ist es, selbst wach zu bleiben. Weiterhin Fragen zu stellen, zu heilen, zu lieben, zu wachsen – und vor allem: niemals so sehr von unserem eigenen Erwachen überzeugt zu sein, dass wir aufhören, uns selbst zu hinterfragen.

Denn vielleicht ist der tiefste Schlaf von allen der Glaube, es gäbe in unserem Inneren nichts mehr, aus dem wir erwachen müssten.

ZF 🔥

Quelle: Zachary Fisher

[übersetzt von mascha: Herzlichen Dank Zachary💖Wir freuen uns über eure Unterstützung, Von Herzen Danken wir Euch💖]

29 Kommentare:

  1. Genau dieser Wendepunkt ist gerade spürbar.

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    1. Das sehe ich genauso. Wir nähern uns dem Wendepunkt an..

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  2. Wie ein Wslauge, dass die Welt/Erde wahrnimmt.

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  3. Die viele Suche im Außen überdeckt vielleicht auch die eigene Einsamkeit. Ohne Partner leben zu müssen und mit ungeheilten Verletzungen. Plötzlich kommt ganz viel Mangel nach oben und Traurigkeit. Dann zieht man sich ins eigene Innere zurück und hinterfragt das eigene Leben.

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  4. Ja, er spricht genau davon, was ich vor ein paar Tagen hier schon geschrieben habe: Die Menschen bleiben in der vierten Dimension stecken. Sie sind losgegangen, aber dann gefällt es ihnen gleich nach der ersten Tür so gut, dass sie nicht mehr weitergehen wollen. Das ist kein Einschlafen in 3D, sondern Selbstverliebtheit, die nun durch die Brille der 4D erlaubt ist, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben, das einem in 3D noch gemacht wurde.

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  5. Lieber Zachary,
    hast du schon einmal Samen gesehen, die sich in der Erde bewegen, aufgehen und vielleicht sogar schon ein paar Blattspitzen herausschauen, aber noch knapp unter der Erdoberfläche stecken? Und plötzlich ihr Wachstum einstellen? Ja, ich kenne mich da aus, denn diese Samen verfaulen oder verkrüppeln und werden unbrauchbar. Das ist ein hartes Urteil, und ich weiß nicht, ob man das mit der jetzigen Menschheit vergleichen kann, aber ganz falsch ist es sicher nicht.

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    1. Die Samen. Vertrauen, immer vertauen💚

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    2. Du bist der Boden, der den Samen hochkommen lässt – oder auch nicht. Bist du ein feiner, krümeliger, lichtdurchlässiger Boden oder ein Lehmboden, verkrustet und verhärtet? Du bist der Boden.

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  6. Wieder Worte, die viel bewegen können. Danke dafür. Es ist wichtig, die Dankbarkeit zu äußern, nicht überrall ist es aber gestattet.

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  7. Selbstliebe. Wie geht das?

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    1. Sich vorwiegend mit den entspannenden Sachen beschäftigen, die einem Spaß machen und mit gesunder Ernährung oder z.B. öffentlicher Sauna auf die Bedürfnisse des eigenen Seelengefährts achten.

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    2. Selbstliebe. Wie geht das?
      Eine interessante Frage. Ich fühle mich rein. Okay, ich kann ein Liebesgefühl in mir hochkommen lassen oder aktivieren. Das geht ganz leicht. Ich bade sozusagen in Liebe. Aber ich kann darin keine Selbstliebe erkennen, keine Liebe zu mir als Subjekt. Wo bin ich überhaupt, wer bin ich überhaupt?
      Interessant, sehr interessant.

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    3. Wir sind Liebe! Die Liebe kann sich nicht selbst lieben. Das Ego kann versuchen sich selbst zu lieben. Aber nur zeitweise....

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    4. Für mich ist '' Selbstliebe' eine Ausdrucksweise für Liebe, als Hilfe solange ich mich noch so sehr in der Trennung verhaftet fühle - ein Wegweiser, wenn man so will Je mehr sich die Überzeugung der Trennung löst, desto mehr wird daraus ganz automatisch einfach LIEBE bedingungslos, allumfassend, nicht nur auf das Selbst bezogen.

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    5. Liebe ist auch Dankbarkeit, Staunen - dafür, dass es mich gibt, dass ich darüebr staune - und in der Tat, das tu ich die letzte Zeit mehr und mehr und es hat was Seltsames, wenn ich wirklich auf einer neuen Schicht erfahre, dass ich existiere. Das kannte ich früher so nciht. Natrülich wieß jeder, dass er odersie existiert, das meine ich nicht. Es sidn manchmal nur Sekundenmomente, in denen das aufblitzt und ich von oben schaue und es fast erschreckt, dass es Viola gibt. Wer es erfährt, weiß sicher, wie es sich anfühlt.

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    6. kennst du das, Petra ??? <3

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    7. Bei mir ist es nicht so, dass ich erschrecke, eher staune, fasziniert bin - es sind diese Blitzmomente, in denen ich mich vollumfänglich, absolut zu erinnern scheine - alleine wegen diesen Momenten bin ich überhaupt noch hier glaube ich, ohne sie hätte ich es wohl nicht geschafft.kannst du was damit anfangen Viola?🫂💖

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    8. Oh, genau das nenne ich aufwachen: diese Blitze, diese Momente, die vielleicht geschenkt sind oder auch durch eine immer feinere Schwingung erworben werden – wer weiß das schon. Ich glaube, es hieß auch mal, dass Planetensaaten aufgeweckt werden, egal wo sie sich befinden. Das fällt mir gerade ein, aber ob das Sinn macht?
      Ich kenne ein ähnliches Erlebnis, falls es das gleiche ist, wie ihr es meint, aber nur in der Meditation. Ich mache solche Meditationen und werde daher nicht überrascht, aber ich bin auch immer irgendwie „erschreckt” oder eher ernüchtert. Es ist ein ganz komisches Gefühl, sich als Mensch von oben oder von außen zu sehen. Es wird einem so sehr bewusst: Mich gibt es, und ich bin da, und es ist echt, und alles gleichzeitig, ich bin hier und da und dort.
      Danke, ihr zwei Schönen, für den Austausch. 🪽🚃🪽😀

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    9. Liebe Petra, anfangen nur insofern,als es sehr tief geht und für mich einen seltsamen tiefen Schrecken auslöst.. Ich kann das auch nciht "erzeugen " - habe abermal kurz geübt, wie es ist ,Viola mit ein wenig mehr Abstand agieren zu sehen in diesem Leben, kann ich aber nicht lange halten, dieses Empfinden. Das wäre nicht das, woüfr ich hierbliebe, ich will das, was ich so mit Herzblut reingegeben habe, aufblühen sehen... und am liebsten auch die, die mir besonders am Herzen liegen.

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    10. Ah, Herr Anonym 😊 also,der Schreck ist unerklärlich, es geht bis in die Substanz udn imemr dann ,wenn ich es nciht erwarte - nicht oft. Ich vermute, dass es vom vielen Alleinsein kommt, denn Meditieren wie fürher lange Jahre mach ich nicht mehr, ich bin einfach da <3

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  8. Nicht umsonst heißt es ~ Wer sich selbst nicht lieben kann, kann auch andere nicht lieben 💖

    In jedem von uns ist die Liebe verankert. Sie ist eine kleine Pflanze die wir hegen und pflegen dürfen, damit sie wächst und gedeihen kann.

    Sich selbst Liebe zu schenken, kann ganz einfach sein. Nimm´ dich in den Arm ~ gehe liebe~ und verständnisvoll mit dir um. Schenke dir selbst den Respekt und die Achtung, die du dir für dich wünschst. Schimpfe nicht mit dir, sondern zeige Mitgefühl und Verständnis für dich und dein Handeln.

    Wer sich so liebevoll annehmen kann (ohne egoistisch zu werden) und es möglichst tgl. übt, wird sein Leben dadurch zu mehr Liebe verändern.
    Denn die Liebe wird sich auch im Umfeld verbreiten und große
    Kreise ziehen 💖

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    1. Das ist keine Theorie oder ein Spruch, sondern Liebe ist lebendig, also probiere es doch mal aus und sag uns dann, wie du es gemacht hast.
      Natürlich kann man sich „schön tun”, das ist ein Ausdruck von Wertschätzung. Das tut einem selbst gut und auch anderen, ja sogar Tieren und Pflanzen. Aber probier es mal mit Spüren. Spür dich rein, wo findest du dich da? Kannst du die Liebe in dir fühlen und sie dir gleichzeitig geben? Ich konnte Liebe sein, aber ich konnte sie nicht zu mir senden, da ich mich nicht gefunden habe. Wenn du nur mit Liebe ausgefüllt bist, ist es unmöglich, etwas Zweites umzusetzen, selbst wenn es nur Gedanken an dich selbst sind.

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    2. Eine ziemlich eingeengte Sichtweise von Liebe 💖

      Liebe ist die stärkste Kraft in unserem Universum und sie wurde uns geschenkt, damit wir sie weiter schenken können. Auch an uns selbst 💖

      Denn wir sind die Schöpfer unseres Lebens!
      Warum sollte Gott gerade diese Fähigkeit für uns einschränken?
      Das ergibt keinen Sinn. In diesem Universum hat unser Schöpfer NICHTS Sinnloses erschaffen 💖

      Du hast dir selbst die Antwort auf deine Frage gegeben, indem du diese Äußerung machtest:

      " Ich konnte Liebe sein, aber ich konnte sie nicht zu mir senden, da ich mich nicht gefunden habe."

      Hast du schon herausgefunden, wo/rin du dich verloren hattest?

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    3. Liebe Liliane,
      in der Liebe gibt es keine Persönlichkeit. Das ist nicht gleichzusetzen mit „man hat sich verloren”. Jeder, der sich darauf einlässt, wird schnell selbst darauf kommen.

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  9. Hmm... Warum sollte uns die Liebe geschenkt worden sein und von wem? - wir SIND Liebe sonst wären wir nicht. Und ja, dass man die Liebe nicht spürt, weil man sich selbst verloren hat. Die Liebe muss nicht wachsen wie ein kleines Pflänzchen, die Liebe ist, war und wird immer sein, immer, überall, allumfassend - ich muss/darf mich finden, damit ich sie wieder spüren kann, so sehe ich das. Und wenn ich die Liebe in meinem Gegenüber nicht finden kann, wär der erste und wichtigste Schritt, sie in mir aufspüren zu wollen.

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    1. Danke das du mir und meinen Worten soviel Aufmerksamkeit schenkst 💖

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    2. Wunderschön liebe Petra.🙏🌼

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    3. Hmm .. zum Miteinander kommunizieren und sich austauschen gehört für mich, dass man den Worten anderer Aufmerksamkeit schenkt. Traurig, dass dir es nicht möglich scheint, dich mal nicht angegriffen zu fühlen, wenn jemand anderer andere Sichtweisen hat als die deinen.

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