2017-03-23

138.000 Tonnen Waffen weniger! - Größtes Waffenlager der Ukraine geht in Flammen auf


Diversanten und Friedensaktivisten am Werk - oder fahrlässiges Verhalten ukra-faschistischer Truppen? Zwei Feuer gleichzeitig von einander entfernt - und keine Verletzten! Es brennen bereits 1/3 der 368 Hektar des größten Waffenlagers der Ukraine in Balakleja nahe der Metropole Charkow, wo über 138.000 Tonnen Waffen, Munition, Raketen gelagert sind. Das Feuer ist sogar von Russland bzw. von der russischen Region Belgorod zu sehen und zu hören.

Aktuell wurden im Radius von 8 km über 20.000 Menschen von örtlichen Behörden evakuiert. Es gibt keine Verletzten unter der Zivilbevölkerung.


Weil die explodierenden Raketen und Munition sehr hoch fliegen - wurde vom Kiewer Regime soeben eine 40 km Flugverbotszone über der Metropole Charkow verhängt, wo sich auch der internationale Flughafen von Charkow befindet. 

Das Feuer ist aktuell immer noch nicht lokalisiert - und ist bereits am Hangar mit Raketen und Aviationsbomben angekommen. 


Bei n-TV heisst es:

Laut ukrainischen Medien werden aktuell weit über 150.000 Tonnen an Waffen, Munition und Raketen in dem brennenden Waffenlager in Balakleja bei Charkow gelagert - und nicht wie zuvor angedacht 138.000 Tonnen. Laut Militärexperten und ukrainischen Reportern ist die Lagerkapazität offiziell 150.000 Tonnen - doch das Lager sei seit Monaten bei weitem überfüllt.138.000 Tonnen Munition und Sprengstoff bewahrt die ukrainische Armee in Balaklija auf. In der Nacht verwandelt sich das Lager in ein Inferno. 20.000 Menschen müssen in Sicherheit gebracht werden. Laut Militär ist die Ursache klar.

Das größte Munitionslager der Ukraine ist nach Militärangaben durch einen Sabotageakt in Brand gesetzt worden. Das Lager in Balaklija in der Nähe von Charkiw im Osten des Landes stehe in Flammen, teilte das Militär in Kiew mit.

Knapp 20.000 Menschen aus den umliegenden Ortschaften wurden in Sicherheit gebracht, hieß es weiter. Im Umkreis von vierzig Kilometer wurde der Luftraum gesperrt. Mehr als 600 Rettungskräfte sind unter anderem mit zwei Feuerlöschzügen im Einsatz. Über Verletzte oder Tote war zunächst nichts bekannt. Ministerpräsident Wladimir Groisman kündigte an, zum Unglücksort zu reisen.

Nach Angaben des Militär-Staatsanwalts Anatoli Matjos ereigneten sich in der Nacht zunächst mehrere Explosionen. Anschließend sei ein Feuer ausgebrochen. Matjos sprach von "Sabotage". In dem Lager werden auf knapp 370 Hektar vor allem Artilleriegeschosse und Panzermunition aufbewahrt - insgesamt mehr als 138.000 Tonnen. Der ukrainische Fernsehsender One Plus One berichtete, bereits im Dezember 2005 habe es einen Brandanschlag auf das Waffenlager gegeben.

Im Konflikt zwischen den Rebellen und den militärischen Einheiten der Regierung in Kiew gab es seit April mehr als 10.000 Tote. Das Minsker Friedensabkommen von 2015 zielte darauf ab, durch den Abzug schwerer Waffen eine Pufferzone zwischen den Konfliktparteien zu schaffen. Doch die Waffenruhe wird von beiden Seiten immer wieder durchbrochen. Politische Bemühungen zur Beilegung des Konflikts kommen seit längerem nicht voran.


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