2025-08-15

Christine Stark: „Die Geschichte von der Teergrube…!“


Liebe Leserin, lieber Leser,

in meinem vorigen Beitrag hatte ich Ihnen versprochen, beim nächsten Mal mehr zu der „Geschichte mit der Teergrube“ zu erzählen.

Ich liebe Märchen und am liebsten würde ich Ihnen den Text dieser kurzen und kraftvollen Parabel von KRYON einfach abschreiben.

Leider geht das aus urheberrechtlichen Gründen nicht. Sie müssen also mit meinen eigenen Impressionen von der Geschichte vorlieb nehmen.

Am besten bitte ich Erzengel GABRIEL um seinen SEGEN, mir die richtigen Worte zu geben und Ihnen allen das Verständnis, das WESENTLICHE mit dem Herzen aufzunehmen!

Aber nun zu der Parabel selbst:

In der Geschichte von der Teergrube beschreibt KRYON, wie die Menschen bisher ihr Dasein auf der ERDE gefristet haben.

Er vergleicht ihr Leben mit dem Leben in einer Teergrube – womit die alte Energie gemeint ist.

Mühsam quälten sich die Menschen Tag für Tag darin ab.

Vom Teer waren sie vollkommen verschmutzt und kamen in dem klebrigen Teer auch nur mühsam vorwärts.

Aber sie kannten es nicht anders.

KRYON wendet gleich zu Beginn einen Kunstgriff an, indem er die Leser in die Geschichte einbindet und sie direkt anspricht.

So lässt er Lee Carroll z.B. sagen:

„Plötzlich überreicht Gott euch heimlich, still und leise ein Geschenk.

Es ist ein „magisches“ Werkzeug, mit dem Ihr Euren Körper säubern könnt und das dafür sorgt, dass er, selbst während er im Teer steckt, sauber bleibt.“


Ich habe diese Parabel in den vergangenen mehr als zwanzig Jahren nun schon so oft gelesen – und jedes Mal hatte ich andere Ideen, was mit diesem „Geschenk“ gemeint sein könnte.

Es ist wie bei besonders guten Büchern, Filmen oder Bildern:

Das Verständnis dessen, was der Betrachter wahrnimmt, wächst synchron zu seinem eigenen Bewusstsein.

Aber nun weiter im Text!

KRYON beschreibt auf anschauliche Weise, wie der Beschenkte plötzlich – trotz Teergrube - adrett und sauber bleibt

und sich mit einer Anmut und Leichtigkeit darin zu bewegen vermag, die ihm früher nicht möglich gewesen wäre.

Auch wenn er mit dem Teer in Berührung kommt, haftet dieser nicht mehr an ihm. Denn das Geschenk wirkt „wie ein Energiefeld.“

Jedes Mal, wenn ich diese Geschichte lese, sehe ich sie wie einen Film vor mir.

KRYON legt Wert darauf,
dass wir – als die Menschen, um die es in der Geschichte geht – verstehen,
dass dieses „magische“ Geschenk zwar „von Gott“ ist, wir es aber „miterschaffen“ haben.

Im NACHTRAG DES AUTORS wird das später ganz explizit angesprochen:

Es ist so wichtig, dass wir uns bewusst sind, dass WIR ein Teil von GOTT sind!

Im weiteren Verlauf der Geschichte geht es darum,
wie die anderen Menschen die veränderte Situation erleben.

Da es ein sehr persönliches Geschenk war, hat der Beschenkte die näheren Umstände des Ganzen für sich behalten –

aber die Tatsache, dass er – also WIR - plötzlich sauber bleibt und sich leicht und frei in der Teergrube bewegen kann – ist den anderen nicht verborgen geblieben.

Sehr liebevoll beschreibt KRYON, wie sie darauf reagieren:

„Auch SIE werden sich verändern! Als Erstes wird man euch, wo ihr auch hinkommt, Platz machen.

Als Zweites wird man euch fragen, wie so etwas möglich ist.

Und wenn sie auf das „magische Hilfswerkzeug von Gott“ stoßen, werden sie allesamt selbst anfangen, es zu benutzen…“


KRYON legt Wert auf die Feststellung, dass dies „ganz von alleine“ passiert.

„Wir sagen euch, meine Lieben, wenn ihr euch ändert, ist das der Anfang einer Veränderung überall um euch herum.“

KRYON schließt mit den Worten:

„… und euer Dasein wird nie mehr dasselbe sein.“

Wow! Diese Geschichte ist so magisch…

Ich wünsche mir sehr, dass ihr Sinn auch in meinen Worten spürbar wird!

Es ist so wichtig zu verstehen, was KRYON uns mit alledem sagen will:

Dass es nicht nötig ist, andere zu „bekehren“ oder sie zu bitten, sich zu verändern!

Unser Vorbild genügt! Auch wenn wir gar nicht die Absicht hatten, „Vorbild“ zu sein…

Was mich besonders berührt hat, ist folgendes:

KRYON geht auf die Angst derjenigen ein, die sich entscheiden, das „magische Hilfswerkzeug von Gott“ anzuwenden.

Zwar spricht er diese Ängste nicht explizit an, aber er lässt uns wissen,

dass die Entscheidung, dieses wundervolle „Hilfsmittel von Gott“ anzuwenden, nur GUTES bewirkt.

Im „NACHTRAG DES AUTORS“ geht Lee Carroll näher auf diese Ängste ein:

„Werden wir unseren Partner, unsere Kinder, unseren Job und so weiter verlieren, wenn wir die Geschenke des neuen Zeitalters annehmen? Werden wir Außenseiter sein?“

Sie kennen die Antwort bereits. Nichts von alledem wird geschehen!

Lee Carroll sagt weiter:

„Wenn Sie spirituell, körperlich und geistig im Gleichgewicht sind, geschieht etwas Wunderbares: Alle Welt will mit Ihnen befreundet sein!“…

Ehrlich gesagt, hatte ich all die vielen Male, die ich diese Parabel gelesen habe, nie ganz verstanden, worin das „magischen Geschenk von Gott“ besteht.

Gemeint sind all die wundervollen Hilfsmittel der Neuen Energie, die uns jetzt zur Verfügung stehen!

Lee Carroll erwähnt in seinem NACHTRAG DES AUTORS,

dass „diese kurze Parabel mit die klarsten Antworten auf die Frage enthält,
wie die Energie des neuen Zeitalters auf dem Planeten wirksam ist.“

Die Menschen in der Teergrube sind ein Bild dafür, wie es den Menschen in der alten Energie ergeht…

„Alte karmische Lektionen haben uns in Ketten gelegt…“

Aber wenn wir die Hilfsmittel der neuen Energie anwenden, sind wir „nicht mehr durch karmische Verträge gebunden.“…

Lee Carroll schließt mit den Worten:

„Im Endeffekt werden selbst dann, wenn Sie die einzige Person sein sollten, die beschließt, sich auf das Wirken der neuen Energie einzulassen,

Dutzende von anderen in ihrem Umfeld von ihrer Entscheidung berührt sein.

Das gehört mit dazu, wie Gott individuelle menschliche Entscheidungen einsetzt, um eine Energie zu erzeugen, von der viele profitieren werden.

Vielleicht erkennen Sie die Dynamik dieser Vorstellung und verstehen tatsächlich,

inwiefern eine individuelle Entscheidung für die Erleuchtung weit wichtiger ist, als es scheinen mag.“

Soweit die „Geschichte von der Teergrube“!


Wir sind so gesegnet, immer mehr Hilfsmittel der neuen Energie geschenkt zu bekommen.

Aber sie nur zu bekommen, genügt nicht! Wir müssen sie auch bewusst annehmen und vor allem: anwenden! Genau das ist unsere Aufgabe!

Mit herzlichen Grüßen,
Christine Stark

15. August 2025

PS: Lee Carroll, Kryons Erzählungen, KOHA Verlag

PPS: Danke an alle, die diesen Text freundlicher Weise vollständig und unverändert auf ihren Blog übernehmen!

Bitte immer mit Hinweis auf meine Webseite Home (christine-stark.de) und dem folgenden Hinweis:

Es ist nicht gestattet, ausschließlich Teile des Textes wiederzugeben oder diesen akustisch für andere zugänglich zu machen.

© Christine Stark www.christine-stark.de

3 Kommentare:

  1. „„Alte karmische Lektionen haben uns in Ketten gelegt…“

    Aber wenn wir die Hilfsmittel der neuen Energie anwenden, sind wir „nicht mehr durch karmische Verträge gebunden.“…“

    Der verführerische Luzifer, der einem verspricht, einen „von den Ketten“ der Kausalität zu befreien. Endlich schrankenlose Freiheit, where anything goes, ohne dass man sich mit den Konsequenzen seiner Handlungen herumzuschlagen hätte, weil man die bei anderen abzuladen versucht und endlich ist man auch von dieser lästigen Verantwortungsübernahme entlastet.

    Klar gibt es das Ganze als Geschenk. Luzifer will seinen Lemmingen den Weg, auf dem sie ihm nachfolgen sollen, so breit und bequem wie nur möglich machen.

    „individuelle Entscheidung für die Erleuchtung“

    Hey Leute, wer wäre gern erleuchtet von euch? Ganz mühelos, nur Ankreuzen im Bestellfenster erforderlich.

    Wirklich unfassbar, wie die Lemminge dem auf den Leim gehen.

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  2. In Nigeria gibt’s auch noch so einiges zu verschenken:

    https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/cybercrime-so-zockt-die-nigeria-connection-ihre-opfer-ab-1.3237960

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  3. Von den klugen und törichten Jungfrauen

    Dann wird das Himmelreich gleichen zehn Jungfrauen, die ihre Lampen nahmen und gingen hinaus, dem Bräutigam entgegen. Aber fünf von ihnen waren töricht und fünf waren klug. Die törichten nahmen ihre Lampen, aber sie nahmen kein Öl mit. Die klugen aber nahmen Öl mit in ihren Gefäßen, samt ihren Lampen. Als nun der Bräutigam lange ausblieb, wurden sie alle schläfrig und schliefen ein. Um Mitternacht aber erhob sich lautes Rufen: Siehe, der Bräutigam kommt! Geht hinaus, ihm entgegen! Da standen diese Jungfrauen alle auf und machten ihre Lampen fertig. Die törichten aber sprachen zu den klugen: Gebt uns von eurem Öl, denn unsre Lampen verlöschen. Da antworteten die klugen und sprachen: Nein, sonst würde es für uns und euch nicht genug sein; geht aber zu den Händlern und kauft für euch selbst. Und als sie hingingen zu kaufen, kam der Bräutigam; und die bereit waren, gingen mit ihm hinein zur Hochzeit, und die Tür wurde verschlossen. Später kamen auch die andern Jungfrauen und sprachen: Herr, Herr, tu uns auf! Er antwortete aber und sprach: Wahrlich, ich sage euch: Ich kenne euch nicht. Darum wachet! Denn ihr wisst weder Tag noch Stunde.


    Warnung vor den falschen Propheten

    Seht euch vor vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe. An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Kann man denn Trauben lesen von den Dornen oder Feigen von den Disteln? So bringt jeder gute Baum gute Früchte; aber ein fauler Baum bringt schlechte Früchte. Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen und ein fauler Baum kann nicht gute Früchte bringen. Jeder Baum, der nicht gute Früchte bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. Darum, an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr!, in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel. Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt? Haben wir nicht in deinem Namen Dämonen ausgetrieben? Haben wir nicht in deinem Namen viele Machttaten getan? Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch nie gekannt; weicht von mir, die ihr das Gesetz übertretet!


    Die Goldene Regel. Von den zwei Wegen

    Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten. Geht hinein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist weit und der Weg ist breit, der zur Verdammnis führt, und viele sind’s, die auf ihm hineingehen. Wie eng ist die Pforte und wie schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind’s, die ihn finden!

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