2019-07-30

Heimatschutzkomitee fordert von US-Navy Informationen über UFOs


Washington (USA) – Nachdem bereits US-Präsident Trump im Interview mit dem FOX-Journalisten Tucker Carlson berichtet hatte, dass auch er schon über das jüngst neu erwachte Interesse der US- Navy an unidentifizierten Flugobjekten gebrieft worden sei, hat sich nun auch der Kongressabgeordnete und Mitglied des Kongress-Heimatschutzkommittees Mark Walker in der Sendung zur Sache geäußert und erklärt, sein Komitee fordere Informationen über die UFO-Sichtungen durch Piloten, deren Untersuchungen und sich angeblich im Besitz der US-Regierung befindliche UFO-Trümmer ein.

Hierzu, so berichtete Walker in der Sendung “Tucker Carlson Tonight” am 26. Juli 2019 (siehe Video u.), habe er im Namen des “House Homeland Security Committee” bereits ein Schreiben an das Navy-Sekretariat unter Richard Spencer mit der Bitte um Informationen und Antworten versandt.

In diesem Schreiben frage er unter anderem, ob das im Dezember 2017 von der “New York Times” und der “To The Stars Academy” enthüllte UFO-Forschungsprogramm des US-Verteidigungsministeriums mit der Bezeichnung „Advanced Aerospace Threat Identification Program” (AATIP) (…GreWi berichtete) fortgeführt worden sei, wie es dessen ehemaliger Leiter, der einstige Geheimdienstler Lue Elizondo immer wieder erklärt hatte. Konkret habe Walker bei der Navy angefragt, ob man auch weiterhin UFO-Sichtungen durch Militärpiloten aufzeichne, diese umfassend nach der Herkunft (der Objekte) untersuche und weiterhin Ressourcen auf die Dokumentation, Ortung und Untersuchung dieser Vorfälle und Behauptungen aufwende.

Auf die Frage, was die Geheimdienste, Militärs und Politiker über die gesichteten Objekte wissen und welche Theorie derzeit als die wahrscheinlichste Erklärung betrachtet wird erklärte Walker: „Nun, bislang wissen wir nichts Genaues. Was wir aber ganz genau wissen wollen ist, ob es sich dabei um einen potentiellen Verteidigungsmechanismus eines anderen Landes handelt. Wir wissen, dass China an Überschallantrieben arbeitet, die etwa von Washington DC aus in nur neun Minuten Los Angeles erreichen könnten. Wir wissen nicht, ob diese Antriebe nukleare Sprengköpfe befördern können. Wir müssen also wissen, ob es sich bei den gesichteten unidentifizierten Fluggeräten um so etwas handelt oder, ob da vielleicht sogar noch mehr dahinter steckt. Alle diese Fragen sind wichtig und deshalb haben wir uns mit diesen Fragen auch an die Navy gewandt.“

Auch habe er sich über Behauptungen erkundigt, die USA besäßen Trümmer und Wrackteile abgestürzter UFOs und Proben von diesen stammender Metamaterialien.

Hintergrund

Neben den bereits seit Jahrzehnten kursierenden Gerüchten um angeblich von den US-Militärs geborgene und danach verwahrte und untersuchte, abgestürtzte UFOs und deren Wrackteile, behauptet die „To The Stars Academy“ (der Elizondo angehört) seit etwas einem Jahr, Fragmente und von TTSA als „Metamaterialien“ bezeichnete Materialproben zu besitzen, deren Struktur und Eigenschaften von keinen bekannten zivilen oder militärischen Anwendungen bekannt sin zu besitzen. Diese würden derzeit von Experten und Labors mit dem Ziel untersucht, umd diese Eigenschaften zur Entwicklung exotischer Zukunftstechnologien zu nutzen (…GreWi berichtete).

„Derzeit wissen wir davon nichts, deshalb gehört das zu den vier Fragen, die ich gestellt habe“, so Walker in der Sendung und führte dazu weiter aus: „“Wenn solche Beweise irgendwo vorliegen, so glaube ich, dass es wichtig für Entscheidungsträger in meiner Position als Mitglied der Geheim- und Abwehrdienste gegen Terrorismus ist, darüber informiert zu werden und zu wissen, was das ist. (…) Selbst und gerade, wenn es nur um Verteidigungsaspekte geht.“


(Anm. GreWi zum ringförmigen “UFO” im obigen Video und Videotitelbild: Hierbei handelt es sich NICHT um ein UFO, sondern um das bekannte Naturphänomens eines sog. Rauchrings, der u.a. bei Verpuffungen entstehen kann. Weitere Informationen zu diesem ganz und gar irdischen Phänomen finden Sie u.a. HIER)

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