2017-01-01

Zingdad: Was ist Liebe (4)


Liebe Leserinnen, liebe Leser, liebe Freunde,

ein neues Jahr liegt vor uns – wir dürfen ergreifen, was wir uns selbst erschaffen haben!
Ich wünsche uns allen, dass wir uns der Freude und der Verantwortung, Schöpfer/innen zu sein, immer bewusster werden. Vielleicht ist der folgende Artikel ein kleiner Denk-Anstoß?

Karla Engemann


Hier noch ein Hinweis: 
Die eine oder der andere kennt vielleicht die Webseite http://www.jeshua.net/de. Dort wird dieser Tage ein kleines pdf-Büchlein „Kontakt mit Geistführern“ kostenlos angeboten. Ich danke Pamela Kribbe, dass ich euch auf dieses – für mich lesens- und beachtenswerte – Geschenk aufmerksam machen darf.

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Zingdad (Arn Allingham), Die Aufstiegs-Schriften, Bd. 1
Kapitel 11: Was ist Liebe? (4)


(3) Wie lerne ich, Liebe zu sein?

Ich bin bereit, dir alles zu vermitteln, was du wissen musst, um dein Herz für die LIEBE zu öffnen. Doch – das kann ich nicht genug betonen – du wirst es selbst tun müssen. Liebe will erfahren werden. Du wirst deinen Weg dorthin finden, indem du ständig die Blockaden löst, die du ihr gegenüber hast, und dich ständig für sie öffnest. Es wird von dir verlangt, dass du deine Absicht erklärst und dich dann an diese Absicht hältst; dass du dir deiner Gedanken und Gefühle bewusst bist und dass du dir selbst und deinem Herzen vertraust. Der Weg mag anfangs zäh erscheinen, wenn du hartnäckige Programmierungen überwindest, doch er wird beim Weitergehen leichter. Indem du anfängst, dich in einen wirklich offenherzigen Zustand der Liebe zu bewegen, wird dein Leben ohne jeden Zweifel fröhlicher, reicher und leichter. Und indem du siehst, wie sich die Belohnungen in deinem Leben zu entfalten beginnen, wird es einfacher, deinem Herzen zu vertrauen. Folglich wird der Weg leichter und dein Fortschritt wird sich beschleunigen. Es gibt also viel, worauf du dich freuen kannst. Und ich werde dir alle nötigen Informationen vermitteln, die dir helfen zu wählen. Aber du musst wählen. Und du musst beim Wählen standhaft bleiben. Nur so kannst du für dich deine Wirklichkeit erschaffen.

Jetzt gibt es drei Abschnitte auf dem Weg, über die ich sprechen möchte; jeder hat jeweils wieder Zwischenüberschriften. Die drei Hauptteile sind:

3.1 Entfernen deiner Blockaden gegenüber der LIEBE
3.2 Der Energiekreislauf der LIEBE
3.3 Liebe sein

3.1 Entfernen deiner Blockaden gegenüber der LIEBE


Es gibt eine ganze Reihe von Möglichkeiten, wie du möglicherweise dein Herz blockierst, sodass es sich nicht der LIEBE öffnet. Ich möchte die drei wichtigsten ansprechen. Und ich behaupte, wenn du diese drei Kernpunkte auflöst, dann ist es so gut wie sicher, dass es dir gelingt, auch alle anderen Probleme zu beseitigen, die noch in deiner Psyche lauern könnten. Du musst dich wirklich nur mit einem festen Vorsatz und mit Ausdauer an die Beseitigung dieser Blockaden begeben, und sie werden zu purzeln anfangen.

3.1.1 Urteilen

Urteilen bedeutet, dass du das Bedürfnis hast, ein anderes Wesen, eine andere Idee oder eine andere Sache als falsch zu bezeichnen, damit du dich gut fühlen kannst. Diese Ablehnung und Scheidung von dem/der anderen ist sehr wahrscheinlich der größte Block im Herzen der meisten Menschen. Für die meisten ist es eine so normale und gewohnte Sache, dass sie sich wahrscheinlich oft nicht einmal gewahr sind, dass sie es tun. Das erste, was du also zu tun hast, ist, dir deiner eigenen Urteile über andere bewusst zu werden. Achte also auf deine Gedanken. Und dann wirst du den Wunsch haben, dein Urteilen aufzugeben, sodass du anfangen kannst, dein Herz für andere zu öffnen.

Das Urteilen entsteht aus einem unrichtigen Verständnis von dem, was ist. Du identifizierst dich mit deinem Verhalten (was du nicht bist) und dann identifizierst du andere um dich herum mit ihrem Verhalten (was sie nicht sind). Und dann findest du sie falsch bei dem, was sie tun, damit du dich gut fühlen kannst bei dem, was du tust.

Ich möchte dir helfen, dies in einer neuen, sinnvolleren Weise zu verstehen.

Offensichtlich ist es doch so, wenn du nicht dein Verhalten bist und sie nicht ihr Verhalten sind, dann ist dies alles einfach unnötig. Doch möglicherweise kann dir das jetzt noch nicht viel helfen. Denn vielleicht bist du noch nicht ganz bereit, aufzuhören, dich mit deinen Schöpfungen zu identifizieren. Lass uns also einen Schritt weitergehen…

Kannst du dich erinnern, dass ich dir zuvor etwas über die Eigenschaft des Unendlichen Elastischen Balls sagte, die Unendliche Variation genannt wird?

Z: Ja.

8: Nun, das bedeutet, dass alles, was möglicherweise sein könnte, ist. Jetzt in diesem Augenblick ist es. Jede wunderbare liebevolle Welt, die existieren könnte, existiert. Und jeder schmerzhafte Ort des Bösen und der Qual ebenfalls. Alle Möglichkeiten existieren. Die Unendlichkeit wäre nicht die Unendlichkeit, wenn sie nicht existierten. Die Tatsache ihrer Existenz steht außer Frage. Die Frage, die du dir selbst stellen solltest, ist ganz einfach: Was möchtest du erfahren? Oder anders ausgedrückt: Was möchtest du für dich selbst erschaffen?

Und während du dir diese Frage stellst, solltest du die anderen loslassen, sodass sie alles und jedes, was sie vielleicht erfahren wollen und müssen, für sich selbst erfahren können.

Denn du kannst dir diese Freiheit, genau die Welt zu erfahren, die du erfahren möchtest, nicht erschaffen, wenn du nicht bereit bist, das allen anderen auch zu gewähren. Was du für andere tust, tust du auch für dich, erinnerst du dich? Gib also anderen das Recht, alles, was sie wollen, zu erschaffen. Löse dich vollständig und liebevoll von allem, was du nicht für dich selbst willst. Gib jegliches und alles Urteilen darüber oder über diejenigen, die das erleben möchten, auf. Und wähle, was du willst, und bewege dich darauf zu.

Dies zu verstehen ist sehr wichtig, deshalb werde ich es dir noch einmal auf eine andere Weise erzählen:

Du wirst dich erinnern, dass ich dir sagte, dass alles, was existiert, in einem Ungleichgewicht erschaffen wird und dass nichts ohne ein Ungleichgewicht existiert. Das bedeutet, dass alles, was erschaffen wird, als Gegengewicht auch sofort sein „Gegenteil“ erschafft.

Z: Ich erinnere mich.

8: Denke also einmal nach: Du kannst nichts erschaffen, ohne dass jemand anderes das Gegenteil erschafft.

Das bedeutet logischerweise, dass du jedem anderen Lebewesen dankbar dafür sein solltest, dass es all das Andere wählt, was du nicht wählst. Vor allem solltest du denjenigen dankbar sein, die das wählen, was dir wie das Gegenteil von dem erscheint, was du wählst. In gewisser Weise ermöglichen dir alle diese Wesen, so zu wählen, wie du es tust. Du könntest sagen, dass ihr euch gegenseitig alle ausbalanciert und euch befähigt und euch ermöglicht, so zu sein, wie ihr seid. Du bist in der Tat ein Teilchen des Lebens, das überall mit jedem anderen Teilchen des Lebens tanzt. Du bist überall der Seelengefährte jedes anderen Lebewesens. Ihr seid alle eng mit allem Leben verbunden.

Siehst du die kurzsichtige Torheit des Urteilens? Du kannst kein einziges anderes Lebewesen abhalten zu tun, was es tut, ohne nicht auch gleichzeitig dich bei dem abzuhalten, was du tust. Die logische Folge ist wahr – wenn du dich selbst veränderst, dann veränderst du das gesamte Universum. Kannst du die Macht des Ausspruchs sehen, dass du die Veränderung werden solltest, die du dir wünschst? Denn es ist in der Tat so, indem du dich selbst veränderst, veränderst du deine ganze Welt und deine sämtlichen Erfahrungen. Du bescherst dir ein ganzes Universum von Erfahrungen, die ein direktes Spiegelbild sind, wer du bist.

Du bist tatsächlich ein Schöpfer-Wesen.

Du bist es immer gewesen.

In deiner Unwissenheit hast du einfach ohne Zweck und Richtung erschaffen.

Urteilen ist also kontraproduktiv. Und eine Verschwendung deiner Zeit und deiner Energie. Und, was am wichtigsten ist, es platziert einen riesigen Block in dein Herzen und verhindert, dass das Licht der LIEBE durch dich hindurchfließen kann. Es verhindert, dass du für dich selbst eine neue Welt der LIEBE erschaffen kannst.

Lass es los!


Wenn du jemandem begegnest, die oder der eine Wahl trifft, die für dich nicht richtig ist, dann sei dankbar. Jetzt musst du nicht diese Wahl treffen. Schicke ihr bzw. ihm Liebe. Je schwieriger ihr Weg ist, desto mehr Liebe brauchen sie. Schicke ihnen überreichlich Liebe. Und dann denke an deine Wahlen. Wenn dir das Ergebnis deiner Wahlen gefällt, dann musst du all den anderen besonders dankbar sein. Ohne ihren Beitrag hätten dir deine Wahlen nicht zur Verfügung gestanden. Sie wären im Bewusstseinsfeld des Einsseins nicht „ausbalanciert“ gewesen.

Die Antwort ist Dankbarkeit. Sei dankbar. Schicke deinen Dank. Schicke Liebe.

Vorhin stellte ich die Behauptung auf:

„Du bist, wer du sagst, wer du bist.“

Diese Aussage floss weiter oben ein im Zusammenhang, als ich mit dir über das Ego sprach. Sie beinhaltet aber ein sehr wichtiges Verständnis und hat viele Verwendungsmöglichkeiten. Die erste ist natürlich, dass du dir sehr klar darüber werden solltest, wer du denkst, wirklich zu sein, und dann solltest du es so sagen. Ich meine nicht, dass du es nur in Worten „so sagen“ solltest. Ich meine vielmehr, dass du das, was du wirklich zu sein glaubst, in jedem deiner Gedanken, jedem Wort und jeder Tat zum Ausdruck bringen solltest. Du solltest das aus deinem Herzen so sagen. Und dann wird es so sein. Doch sei klar! Wenn du über dich Widersprüchliches sagst, dann wirst du verwirrende und unstimmige Erfahrung über dich und dein Leben machen. Das ist niemals angenehm.

Wie also findest du heraus, wer du wirklich bist und wie drückst du das aus?

Du gehst in dein Herz! Wenn du deinem Herzen folgst und auswählst, was für dich richtig ist, dann ist das Urteilsvermögen in Aktion. Dies ist deine göttlich gewollte Steuerung deiner eigenen Schöpfernatur. Das bist ganz einfach du, wie du das wählst und erschaffst, was für dich richtig ist. Das ist etwas ganz anderes, als würdest du draußen stehen und auf das Leben von anderen blicken und darüber urteilen. Wir werden gleich noch mehr dazu sagen, was es heißt, auf dein Herz zu hören.

Doch für jetzt möchte ich diesen Punkt herausstellen: Du bist, wer du sagst, wer du bist. Wenn andere über dich urteilen, dann sagen dir diese Urteile von ihnen nicht, wer du bist.

„Die Urteile anderer über dich zeigen dir nicht, wer du bist,
sie zeigen dir, wer sie sind!“

Und dies kann sehr nützlich sein. Wenn du weißt, wer die anderen sind, dann kannst du entscheiden, ob ihr Wesen mit deinem in Resonanz ist. Du kannst dein Urteilsvermögen einsetzen und entscheiden, ob es „für dich richtig“ ist, dich mit ihnen einzulassen oder nicht. Bestimmt sollte es dich zu dem ziehen, was „für dich richtig“ ist und weg von dem, was „für dich falsch“ ist? Deshalb ist es sinnvoll, ein klares Bild davon zu bekommen, wer die anderen sind. Und eine großartige Möglichkeit, dies zu tun, ist, zu beobachten, was sie über dich sagen!

Aber pass auf! Deine Urteile über andere sind genau dasselbe.

„Deine Urteile über andere sagen dir überhaupt nichts über sie.
Sie sagen dir etwas über dich selbst!“

So sind also deine Urteile von und Ideen über andere nützlich – wenn du weißt, wie du sie anwendest! Beobachte, wie jene Urteile und Meinungen an die Oberfläche steigen und frage dich: „Was erzähle ich mir gerade über mich selbst?“ Irgendwo in deinem Urteilen versteckt sich ein tiefes Verlangen, das verleugnet wird. Oder vielleicht eine tiefe Verletzung, die unausgesprochenen geblieben ist. Tief in dir ist etwas, was du vor dir selbst verheimlichst. Es findet seinen Ausdruck, indem es immer dann an die Oberfläche kommt, wenn jemand anderes in irgendeiner Weise das tut, was du vor dir selbst verheimlichst oder von dir zurückweist.

Achte also auf diese Urteile! Sie sind äußerst lehrreich. Und wenn du sie richtig verarbeitest, dann werden sie sich auflösen, weil die zugrunde liegende Zurückweisung oder Leugnung in deiner eigenen Psyche geheilt ist. Jedes Urteilen, das du auflöst, ist ein Schritt näher an die LIEBE.

(wird fortgesetzt) – voraussichtlich am 12.1.

Weitergabe gern und nur im Originalformat mit folgenden Angaben:
http://www.zingdad.com/publications/books/the-ascension-papers-book-1 (11. What is Love?)
Copyright: © Zingdad
Quelle: http://www.zingdad.com/publications/books/the-ascension-papers-book-1
©Übersetzung: Karla Engemann www.klang-weg.de/blog
Den Originaltext und weitere Angebote dieses Autors finden Leser/innen auf http://zingdad.com
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