2016-09-30

Osira: Die Deutsche Bank in der Krise

von OSIRA



Es wurde ja schon öfter gemunkelt, die Deutsche Bank sei gefährdet, aber nun läuft seit einer Woche der Mainstream auf Hochtouren, mit Meldungen über die desolate Lage der Bank, was ich recht verdächtig finde. Denn nichts geschieht ohne Grund, wie wir ja wissen.



Seit geraumer Zeit sehen wir, daß es Angriffe auf die deutschen Großkonzerne gibt, unter billigen Vorwänden, wie sie sicher in vielen Großunternehmen vorkommen. Doch die Häufung der News über die Probleme der Deut- schen Bank verunsichern jetzt nicht nur die Investoren, sondern natürlich auch die Kunden. Die Folge ist bereits, daß sich Investoren zurückziehen, und Kunden ihre Gel- der abziehen, und da die Börse auf solche Nachrichten empfindlich reagiert, gab es einen Aktienrutsch um -7,16%, und die Aktie liegt jetzt nur noch bei 10,08€ (Stand 29.09. 20h).

Es wird bereits von einem 'freien Fall' der Aktie gesprochen, und das Gefährliche daran ist, daß dies eine größere Signalwirkung für viele an- dere Banken und Investoren haben kann. Denn keine andere Bank ist so enorm verschachtelt und systemrelevant, was das Finanzsystem insgesamt betrifft.

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Auch hier kann vermutet werden, daß diese Situation seit langer Zeit vorbereitet wurde, um eines Tages – wie eben jetzt – die Situation entsprechend steuern zu können. Denn keiner kann sagen, daß dies einfach so passiert oder jemandem Fehler unterlaufen sind, weil das Finanz- kartell überall seine Finger drin hat und je nach Bedarf die Banken puscht oder auch mal unter- gehen läßt. Wenn solche dubiosen Spekulanten wie Soros auf den Untergang der Bank wetten, kann man sich dessen sicher sein.

http://www.deraktionaer.de/aktie/deutsche-bank-im-us-handel-im-freien-fall--hedgefonds-reduzieren-angeblich-geschaeft---aktie-meiden--276940.htm

Es ging deutlich bergab mit der Deutschen Bank, nachdem CEO Joseph Ackermann das Schiff verließ. Danach gab es von 2012-2015 eine Doppelspitze mit Anshu Jain und Jürgen Fitschen. Jain sammelte Erfahrungen bei Merrill Lynch und später in der britischen Niederlassung der Deutschen Bank, und das sehr erfolgreich, deshalb wurde er nach Frankfurt berufen. Doch bald stellten sich Milliardenabschreibungen auf Kredite zur Finanzierung von Firmenübernahmen heraus, was ihm angelastet wurde. Er war auch in den Libor-Skandal verwickelt, was das Ansehen der Bank weiter sinken ließ.


© IWF

Aus der Grafik vom IWF wird deutlich, daß die Deutsche Bank sogar an der Spitze der weltweit systemrelevanten Banken steht. Da sie jetzt auch das zweite Mal durch den Stresstest flog, orakelt die FED inzwischen mit 'qualitativen Bedenken'. Die Systemrelevanz ergibt sich aus den vielen Verflechtungen mit anderen Banken, und diese sind bei der Deutschen Bank extrem zahlreich, wie in der 2. Grafik zu sehen ist. Wenn also etwas schiefgeht, wären praktisch alle wichtigen globalen Geldhäuser betroffen. Deshalb schaut die Weltfinanz jetzt mit Argusaugen auf die Deutsche Bank.


© IWF

Daß die Finanzelite hier mitsteuert, dürfte aus Soros' Untergangs-Wetten deutlich werden. Ein Scheitern hätte den weiteren Beigeschmack, daß es 'wieder mal die Deutschen' seien, die Unglück über die Welt brächten – diese Töne werden kommen. All das dient wieder einmal dazu, uns eine weitere Portion Schuld zuzuschieben. Entweder geht es gegen Russland oder gegen uns, und die Absicht ist klar, denn es geht damit gegen die beiden Völker, die zusammen imstande wären, die ganze Welt aufblühen zu lassen – wenn man sie ließe.

Die Ursache ist ebenso klar: das Finanzsystem steht auf der Kippe, besonders der Dollar, der um seine Position als Weltleitwährung fürchten muß. Dabei gibt es kaum etwas zu fürchten, denn China und Russland haben mehrere Angebote gemacht, den Dollar zu stützen, jedoch unter der Bedingung, daß die USA ihr Hegemonialstreben und die Aggressionen aufgibt. Und so wie es aussieht, werden sie das freiwillig nicht tun.

Ein weiteres Problem für uns ist, daß die Deutsche Bank mit verschiedenen Versicherungen wie der Allianz AG und Hannover Re verknüpft ist, diese würden im Fall eines Crashes mitgerissen. Auf Zero Hedge verlautete ein Analyst, daß die Deutsche Bank zu stark gehebelt sei, und die Probleme für 'unüberwindbar' hält. Nun denn – warum wurde dann Ende der 90er überhaupt zugelassen, das Investmentgeschäft nicht streng getrennt von den Kundeneinlagen zu halten? Das war doch der größte Fehler überhaupt. Und jetzt kommen immer noch viele 'Fachleute', die die jetzige Krise mit der Lehman-Bank 2008 vergleichen – ein Pustekuchen war das, verglichen mit dem, was nun auf uns zurollt.

SP = Spiegelpunkt, HS = Halbsumme



Deutsche Bank Eröffnung 09.04.1870

So habe ich mich auf die Suche nach den Daten gemacht. Dieses Radix ist nicht die Gründung, die war am 22.01.1870 als AG, sondern die Eröffnung der 1. Filiale der Deutschen Bank in Berlin, am 09.04.1870. Die Zeit ist wohl auch korrekt, denn der Inhalt des Horoskopes bestätigt die Absicht: diese Bank war für das Volk gedacht, damit es sein Geld in Sicherheit wissen konnte (Krebs-AC, Mond H1 + H2 in 2). Und man konnte das damals noch mit Leichtigkeit tun, Vertrauen in eine Bank zu haben (Chariklo Konj. Mond). Wir müssen ein wenig die damalige Zeit berücksichtigen: es war etwa 9 Monate vor der Gründung des Kaiserreiches, das Reich wuchs erst zusammen, aus ein paar König- reichen und vielen Fürstentümern. Doch es war damals schon vorprogrammiert, daß einige Einflüsse aus dem Ausland hier Unruhe in die Sicherheit bringen würden (Uranus H9 Konj. Mond). Diese Bank wähnte sich unabhängig (Sonne in 11), und strebte stark da- nach, diese Unabhängigkeit zu behalten (Mars H11 in 11). Einerseits setzte man hohe Ziele in die Bank (Neptun H10 Konj. Sonne), andererseits war eine Entwürdigung bereits inbe- griffen (Sonne-Neptun), sollte man die hohen Ideale nicht halten können. Und ebenso war bereits Streit vorprogrammiert (Eris SP Sonne-Neptun), wie auch Mißbrauch (Sedna in HS Sonne- Neptun + Eris).

Interessant ist für damals auch die Position Pluto's im Stier (1851-1884) – es war die Zeit der Goldgräber, des Kolonialismus und die Industrialisierung war im Aufschwung begriffen. Die neue Wirtschaftsmacht begründete den wachsenden Reichtum und eine besser gestellte Mit- telschicht. Die Deutsche Bank konnte also lange von der Position Pluto's im Stier profitieren, weil sie wachsende Werte fast garantiert – es sei denn, man würde in Machtmißbrauch ver- fallen, was hier aber nicht ersichtlich ist. Es waren die Bedingungen (Skorpion + Schütze in 6), die für ein Wachstum der Wirtschaft günstig waren (Jupiter Konj. Pluto), und was wohl später manchen Neid erregt hat.

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