2022-02-05

Otfried Weise: Integratives Denken und Leben


Während das alte Sklavensystem aufgrund der extremen Überspitzung der Maßnahmen täglich mehr und mehr zerfällt, stehen wir am Beginn einer Neuen Gesellschaft, die von Grund auf anders gestaltet wird, als die bisherige und die geplante Neue Welt Ordnung der derzeit noch Herrschenden. Diese Neue Gesellschaft basiert auf einer neuen, für die meisten Menschen noch ziemlich ungewohnten Art zu denken, die wir hier - auf der Basis einer Botschaft der Arkturier durch Daniel Scranton - kurz skizzieren möchten.

Wenn wir Informationen aufnehmen, filtern die meisten Menschen diese durch ihren Verstand und lassen nur das herein, was bereits Teil ihres derzeitigen Glaubenssystems über das betreffende Thema ist. Das heißt, sie lassen keine neuen Informationen zu, wenn sie dem widersprechen, was sie bereits wissen, für richtig und für wahr halten. Wenn jemand z. B. an ein atheistisch - materialistisches Weltbild glaubt, dann werden Informationen über Engel, die Seele des Menschen oder Gott von ihm abprallen. Falls er sich unsicher oder angegriffen fühlt, wehrt er sich meistens auch noch.



Wenn wir stattdessen neue bzw. andersartige Informationen testen, indem wir die Reaktion unseres physischen Körpers und unseres Gefühlskörpers beobachten, können wir spüren, wie die einströmenden Informationen mit uns in Resonanz gehen. Wenn wir genau hinsehen, können wir über die Art und Weise, was sie in uns auslösen, feststellen, ob die Informationen für uns nützlich sind oder nicht. Wir fragen uns, wie fühlen sich die Entscheidungsvarianten an? Welche körperliche Reaktion löst das aus, was wir gerade tun wollen? Schenkt oder raubt uns dieser Entschluss Energie? Fühlt sich der Körper leicht und wach oder müde und schwer an? Wo zeigt sich die Wirkung? Drückt es am Solarplexus oder in der Brust? Und im Gegenzug: welcher Gedanke lässt uns durchatmen? Was entspannt, was erfreut uns. Es ist sehr nützlich, auf diese Signale und andere innere Empfindungen zu vertrauen!

Wem wir jedoch nicht folgen sollten, wenn wir möchten, dass es uns langfristig gut geht: unserem Gewissen. Das ist ebenso wie unser Verstand von allem geprägt, was wir in den ersten sieben Jahren als Kind unbewusst vom Verhalten unserer Erzieher übernommen haben. Es ist also angelernt, von außen übernommene, künstliche Konditionierung und übertüncht unser eigenes intuitives Empfinden, aus dem heraus sich unser Lebensplan allein entfalten sollte, wenn wir keine Probleme bekommen wollen und den Mitmenschen am meisten nutzen möchten.



Der Begriff Intuition wird leider unterschiedlich verwendet. In einer Rezension steht z. B., dass ein Gerät intuitiv bedienbar sei; man meint damit, dass die Anordnung der Knöpfe, Hebel, Schalter etc. und die Reihenfolge deren Betätigung so gestaltet ist, dass man jeweils das tun muss, was man aufgrund langjähriger Erfahrung eh tun würde ohne die Gebrauchsanleitung gelesen zu haben. Das ist jedoch eher ein gewohnheitsmäßiges Vorgehen. Echte Intuition hat überhaupt nichts zu tun mit dem üblichen antrainierten Alltagsdenken. Echte Intuition ist typischerweise ein Denken outside the box, nicht selten unlogisch bis irrational, überraschend und zuzeiten durchaus unbequem, aber zumindest langfristig immer der Situation angemessen und zu einem goldrichtigen Ergebnis führend - also für den Betreffenden die Wahrheit. Eine umgesetzte intuitive Eingebung erzeugt typischerweise eine Gefühl der Erleichterung oder gar ein Glücksgefühl - sogar langfristig. Wenn jemand von der inneren Stimme spricht, sollten wir stets nachhaken und fragen, was gemeint ist: Gewissen oder Intuition?

Wir bilden uns also nicht mehr ein, dass es nur Eine Wahrheit gibt, die wir finden müssen, wir gehen vielmehr davon aus, dass es immer zuerst um uns selbst und um unsere Bewusstseins-Erweiterung geht. Alles, was unsere Wahrnehmung und unser Bewusstsein erweitert, ist für uns wahr - weil es wirkt.

Wir können davon ausgehen, dass es viele "zukünftige" mögliche Lebensumstände gibt, die für uns richtige Wahrheiten enthalten und dass wir ein "zukünftiges" Szenario nach dem anderen haben können, das für uns jeweils am besten geeignet ist und uns am meisten Freude bereitet und uns am meisten weiter bringt. Auf diesem Weg, der für uns jeweils der beste ist, sind bestimmte Dinge wahr und bestimmte Dinge nicht wahr. Deshalb macht es sehr viel Sinn, wenn wir uns von unseren Gefühlen in diese "zukünftige" Erfahrungswelt führen lassen, denn unsere Körperreaktionen und Gefühle leiten uns zu den Wahrheiten, die uns am meisten nützen, und nicht zu den Wahrheiten, die unsere bereits bestehenden Überzeugungen bestätigen. Deshalb ist es wesentlich nützlicher, Informationen über den Körper zu verarbeiten als über den Verstand. Wenn sich etwas für uns nicht gut anfühlt, dann ist diese z. B. über ein Buch oder ein Video aufgenommene Information im jeweiligen Moment falsch und wir sollten ihm keine weitere Beachtung schenken - i.e. das Buch zuklappen oder das Video abschalten. Wir müssen uns nichts reinziehen, was im Solarplexus Widerwillen erzeugt. Für andere Menschen kann das Video trotzdem voll passend sein.



Etwas anderes ist es, wenn das emotional eingefärbte Verhalten eines Mitmenschen in unserem Körper heftige physische oder emotionale Reaktionen auslöst. Dann ist das in der Regel nicht (allein) aufgrund der Boshaftigkeit unseres Gegenübers so, sondern hat nach dem Spiegelgesetz mit uns selbst zu tun - mit noch nicht aufgearbeiteten Verletzungen, Aggressionen oder mit blinden Punkten in unserem Bild über unsere Persönlichkeit. Dann ist es gut in die Emotion hineinzugehen - besonders wenn wir Angst davor haben - und nachzuspüren, zu fühlen, warum uns das Verhalten des Gegenüber aus der Mitte geworfen hat. So kommen wir uns selbst auf die Schliche und in Zukunft kann uns dieses Thema dann kaum noch berühren. Wenn ein solcher Vorgang grundsätzlich geklärt ist, werden wir solche Erlebnisse auch kaum noch haben. OSHO hat schon immer betont: "Tue das, wovor du am meisten Angst hast".

Natürlich werden uns verschiedene Wahrheiten präsentiert, denn wir haben die Wahl, auf was wir zusteuern und in welcher Erfahrungswelt wir als nächstes leben wollen. Deshalb werden wir immer auch mit dem Gegenteil von dem konfrontiert, was wir wollen, bzw. mit dem Gegenteil von dem, was wir mit dem Verstand glauben bzw. für richtig halten. Wenn wir dann dem Verstand oder dem antrainierten Gewissen folgen und die Aussagen abschmettern, dann kommen wir niemals zu etwas wirklich Neuem, zum Denken außerhalb der Box. Diese Box ist der saturnische Würfel, indem wir uns mit unserem konventionelles Denken selbst eingeschlossen haben. Es ist das am schwersten zu verlassende Gefängnis der Welt.


Auf der Grundlage der körperlichen oder emotionalen Resonanz können wir herausfinden, was für uns taugt und eine sinnvolle Entscheidung treffen. Wenn wir alle nur eine einzige Erfahrung machen müssten, wäre es für die Wissenschaftler und Intellektuellen auf dem Planeten Erde viel einfacher, denn dann gäbe es tatsächlich nur eine Wahrheit. Das war im jetzt untergehenden System eine der systemerhaltenden Lügen, mit denen die Menschen pausenlos gegeneinander aufgehetzt werden konnten. Da es jedoch je nach Bewusstsein viele Wahrheiten gibt, sollten wir jeweils in die Richtung reisen, in der wir am meisten lernen können, die wir deshalb am meisten erleben wollen und die uns am meisten zusagt. Wir treffen diese Auswahl mit dem Fokus auf den physischen Körper und die Gefühle. So sollten wir auch unsere Partner und unseren Beruf wählen, wenn wir damit glücklich werden wollen. Wenn es immer nur ums sogenannte rationale oder vernünftige Denken, Kritisieren und Diskutieren ginge, bräuchten wir keine physischen Körper. Diese Körper sind unser "Alleinstellungsmerkmal", mit dem sinnliches Begreifen und lustvolles Erleben möglich ist. Es ist kontraproduktiv zum Lebenssinn auf diesem Planeten, wenn wir diese Körper gering schätzen und stattdessen als Rational-Mental-Krüppel durch die Gegend rennen.

Wir sollten uns also auf die "Realität" konzentrieren, die wir erleben wollen, und nicht auf die, von der wir glauben, dass wir sie unbedingt erleben müssten, weil wir alle "Beweise" dafür haben. Die Zeit der sogenannten Beweise ist vorbei! Oft stützen wir uns bei dem, was wir für wahr halten, auf das, was andere glauben, dass es wahr ist. Manche denken, wenn so viele Menschen daran glauben, dann sollte ich mich auch damit befassen. Wir kommen jedoch nur dann weiter, wenn wir selbst herausfinden, welchen Weg wir wirklich gehen wollen, und welche Welt wir wirklich erleben wollen. Wenn es nur eine Möglichkeit zur Wahrheitsfindung und nur eine Wahrheit gäbe, dann wäre das Universum arg eingeschränkt. Das würde die Menge an möglichen Erfahrungen stark begrenzen, die es machen kann. Dies ist jedoch äußerst unwahrscheinlich. Das Ganze ist immer unendlich und dehnt sich gleichzeitig aus, was ein weiteres Konzept ist, das den Verstand verwirrt. Er ist völlig ungeeignet die letzten Wahrheiten zu ergründen.

Wir genießen die Freiheit der Wahl, welchen Aspekt der Wahrheit wir als Nächstes erleben wollen, und wir können den wählen, der sich am harmonischsten anfühlt mit dem, was wir sind, und was wir für alle Menschen auf der Erde wollen. Deshalb erschaffen wir jetzt die Neue Gesellschaft. Dies ist bereits voll im Gange und voll eingebettet in die Bewusstseins-Erweiterung des Einzelnen. So sind wir frei. Lass dich durch die täglichen Horrormeldungen nicht täuschen.

Liebe Freundinnen und Freunde, merkt ihr, dass es auf der Neuen Erde nicht mehr um die fiktive Eine Wahrheit, um Machtausübung, Kontrolle, Kampf, Trennung und intellektuelle vermeintliche Beweise geht, sondern um die Bewusstseins-Erweiterung eines Selbstbestimmten, Selbstverantwortlichen wie Selbstbewussten Menschen in einer darauf basierenden Gesellschaft? Und um die Integration von Spüren, Fühlen, Denken, der Intuition und dem Handeln - von Körper, Kopf und Herz. 

Das ist die neue NORMALITÄT. JETZT.



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