Es macht keinen Sinn, eurem Widerstand mit Widerstand zu begegnen. Dies zu tun, würde nur noch mehr Unbehagen erschaffen. Wir schlagen euch stattdessen vor, zu erkunden, was ihr tun könnt, um euren Bedürfnissen gerecht zu werden und euch auf eurem Weg vorwärts liebevoll zu hüten und zu führen.
Wendet euch mit Zärtlichkeit um den Teil von euch zu, der Widerstand leistet, und versteht, dass es nur ein Teil von euch ist, der sich ängstlich, überwältigt oder unsicher fühlt. Dankt ihm, dass er versucht hat, euch zu dienen, und dass er euch auf einen Aspekt in euch aufmerksam gemacht hat, der eurer Liebe, Aufmerksamkeit, Beruhigung und Führung bedarf.
Wenn ihr das getan habt, könnt ihr diesen Aspekt von euch in die Erkundung dessen einbeziehen, zu dem ihr Ja sagen könnt. Erlaubt eurem inneren Weisen, die Last von dem Teil von euch zu nehmen, der das Bedürfnis nach Widerstand hatte, und euch selbst als eine geschlossene Einheit voran zu führen. Richtet euren vereinten Fokus auf das, was für euch gut funktioniert und welche Gaben euch genau jetzt zur Verfügung stehen.
Von der Erkundung, was in eurer jeweiligen Phase gerade gut für euch läuft, hin zur Dankbarkeit ist ein recht kleiner Schritt. Das ist eine tiefgreifende Verschiebung, denn ihr könnt nicht gleichzeitig in Dankbarkeit und im Widerstand sein.
Seht ihr? Sobald ihr zur Dankbarkeit übergewechselt seid, habt ihr das Land der Akzeptanz und Annahmebereitschaft betreten, was es euch ermöglicht, die Unterstützung und Ausdehnung, die euch zur Verfügung stehen, mit weit größerer Anmut, Leichtigkeit und Bequemlichkeit zu empfangen als je zuvor.
15. November 2020
Wenn ihr euch von der Weisheit des Flusses tragen lasst, könnt ihr in jeder Phase der Bewegung Behaglichkeit finden, in der ihr euch gerade befinden mögt. Eine Ruhephase kann bedeuten, angenehm dahinzutreiben, die Landschaft um euch herum zu genießen und dem Wasser zu erlauben, euch sanft zu reinigen. Ein beschleunigter Fluss kann ein müheloses Vorwärtskommen, Aufregung und spürbaren Fortschritt bedeuten. Ihr werdet nur dann Unbehagen empfinden, wenn ihr ablehnt und abwehrt, was sich euch zeigt, denn dann verleugnet ihr aktiv die darin enthaltenen Gaben und die Unterstützung, die mit jeder Phase einhergehen, in der ihr euch befindet, und das größere Gleichgewicht, das sie euch bieten soll. Es kann sehr hilfreich sein, einfach zu fragen: "Wie dient mir diese Phase?" oder "Wozu kann ich in diesem Augenblick Ja sagen?", wenn ihr euch aus dem Widerstand heraus begeben wollt.

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