2022-03-06

Heike Kühnemund: Was ist jetzt wichtig?



Ich fühle in mir derzeit eine tiefe Ruhe, eine alles umfassende Gelassenheit und Weite. Da ist dieses Wissen, dass alles genau dann geschieht, wenn der Zeitpunkt stimmt und alle „Mitspieler“ an ihrem Platz sind. Nicht einfach, wenn es sich dabei um die gesamte Menschheit handelt oder? Und doch ist im großen Plan vorgesehen, dass wir uns jetzt befreien und aufsteigen, im Sinne von: uns über unser kleines, bisheriges „Ich“ erheben und unser großes, wunderschön strahlendes „Ich“ endlich vollkommen annehmen und leben … und somit alles Leben verändern.

Doch wie genau geht das? Was sollten wir dabei beachten, was ist so wichtig, dass wir uns immer wieder daran erinnern müssen?

In diesen Tagen geht es darum, ganz bei sich zu sein, das zu fühlen, was in jedem Moment da ist, aufzunehmen, was sich im Inneren zeigt, fühlend einen Schritt nach dem anderen gehend. Manchmal klopft etwas an, will aber erst einmal wahrgenommen werden. Doch man weiß, dies ist wichtig und man kann vertrauen, dass sich der Zeitpunkt genau zeigt, wann es sein soll.

Es braucht einiges an Disziplin (obwohl ich dieses Wort nicht so mag), sich nicht mit in das Chaos hinein ziehen zu lassen, denn ich erlebe es so, dass gerade wieder Menschen zu mir finden, die die momentane Situation anders sehen. Hier gilt es (für mich), offen zu sein und jedem Seins zu lassen, gleichzeitig aber auch die eigene Wahrheit zu vertreten.

Meinem Empfinden nach ist es immens wichtig, dass wir bewusst Gehenden diese Zeit stabil bleiben, uns immer wieder erinnern, wo wir schon stehen, was wir bisher geschafft haben und dass dieser „Plan“/dieses „Spiel“ bald sichtbare Veränderungen bringt. Innerlich und auf energetischen Ebenen ist dies schon länger spürbar. Es braucht uns, das möchte ich immer wieder betonen! Es braucht unser Licht, unsere Herzensliebe, unser Mitgefühl und unsere offenen Herzen. Wir spüren, wenn der Raum gegeben ist und wir die Kraft dazu haben. Es braucht oft auch wieder Rückzug und Stille, um all das Energetische in uns zu fühlen und zu integrieren. Auch das darf, ja muss sogar sein. Denn nur so kommen wir Stück für Stück weiter. Alles hat also seine Berechtigung: Stille und Aktion, im Wechsel und wellenförmig, mal stärker, mal schwächer. Es genügt, mitzuschwingen, sich darauf einzulassen und zutiefst zu vertrauen. Dieses Vertrauen ist es, was einen in dieser Zeit hält und umfängt. Es ist wie ein sanftes Tuch, dass sich wärmend um einen legt.

Für mich ist es gerade so, dass ich keinerlei Zweifel an allem mehr in mir spüre. Ich gehe einfach nicht tief in die äußeren Geschehnisse hinein, sondern bleibe bei mir. Da ist (und war) genug Bewegung . Das reicht, um gut beschäftigt zu sein, im Sinne von: es ist bunt in mir und meinem Leben. Ja, es wird gerade noch bunter, steht doch der Frühling in den Startlöchern und bringt seine Aufbruchsenergie mit. Und doch ist da diese sanfte Ruhe, dieses Getragensein, was mich zunehmend ausfüllt und insgesamt immer stabiler schwingen lässt, ja was mich vertrauen lässt. Ich weiß einfach, dass es so sein soll – ohne alle Details kennen zu müssen. Das hilft ungemein und ist wie ein Geschenk, denn ich sehe, die letzten Jahre und die vielen Tiefgänge und Höhenflüge haben sich so gelohnt. Mittlerweile pendelt sich alles mittig ein, kommt in Balance und Harmonie … ja in diesen sanften, tiefen und doch weiten Frieden … dafür bin ich dankbar, so dankbar

Und so empfange ich jeden Tag neu all das, was sich mir zeigen mag, fühle, was sein will und schwinge mit – offenen Herzens und mit weiten Sinnen, fühlend, verbunden und erinnernd … wissend …

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