2022-04-27

DIE LIEBE (Teil 2) - Gespräch mit Jesus Sananda

Fragt nicht nach den Folgen, so ihr euren Liebesfluss freisetzt, fragt nicht, wem sie dient, fragt nicht nach dem Zweck, nach dem Sinn der Liebe. Denn Liebe erklärt sich einem dumpfen Herzen nicht und ist sich selbst genug, so sie auf ein geöffnetes Bewusstsein trifft.

DIE LIEBE – Gespräch zur 5. Offenbarung

“Liebeserklärung”

Geliebter Jesus,

die 5. Offenbarung von der Liebe, (DIE LIEBE Teil 1) ist die schönste „Liebeserklärung“, die ich je gelesen, je empfangen, je durch ein Wort wahrgenommen habe!

JESUS SANANDA: Guten Morgen Jahn, ja es ist das Wesen der Liebe, das sich hier enthüllt, das Wesen der Liebe, wie ihr sie nun zu leben beginnt. Die alten Muster, Meinungen und Vorstellungen von Liebe gehen, müssen nun gehen, da sie dem Lichte der Ebene, auf der ihr nun angelangt seid, nicht mehr standhalten.

Liebe ist sich selbst genug, Liebe ist! Und das wird nun augenscheinlich.

JJK: Darf ich mit den Fragen beginnen?

JESUS SANANDA: Ja, nur zu, Jahn, ich erwarte deine Fragen bereits, denn es sind zugleich auch die Fragen der Menschen, die weltweit diesen Zeilen begegnen, Fragen, die aufkommen und auf die Antworten gegeben werden dürfen.

JJK: Nun hat sich also die 3D Erde, das Leben auf diesem Planeten zerstört, sich selbst zerstört. Ich bin der Übermittler dieser Botschaft, die viele Menschen durchaus „hinunterziehen“ kann.

Sehr schnell kommen diese Menschen in die Energie der Angst, der Furcht und beginnen sich dann von der Botschaft selbst abzuwenden, da sie das nicht mehr auf die Reihe bekommen. Auf der einen Seite der liebende Jesus, auf der anderen Seite der Jesus, der diese Dinge verkündet – höre ich da richtig, denken sich vielleicht so manche Menschen oder bin ich gerade dabei, einem falschen Propheten auf dem Leim zu gehen?

JESUS SANANDA: Ein bedeutende Frage, Jahn.

Betrachten wir also die Zusammenhänge.

Viele Menschen sind noch immer voller innerer Bilder, wie die Liebe zu sein hat. Genau das, was in der 5. Offenbarung zum Ausdruck kommt, ist für viele noch unvorstellbar. Sie haben derart festsitzende Fixierungen, was die Liebe betrifft, und die Fixierungen, was die Gestalt Jesus betrifft, sind noch ausgeprägter.

„Die Dinge beim Namen nennen“, da ist für viele Menschen absolut unvorstellbar, das Geschehene zu benennen, es zu beschreiben, damit die Menschen orientiert sind, damit sie wissen, was geschieht, ist für viele einfach zu viel. Warum? Da sie es niemals so erleben durften.

Sie durften den Aufschrei der Liebe nie leben, immer nur einem diffusen Gefühl von „lieb und nett“ gehorchend, das Licht unter dem Scheffel haltend, sich wegducken, so man einem Unrecht oder einem Ereignis begegnet, das einem den Atem nimmt – Ohnmacht, Ohnmacht, Ohnmacht. Und genau aus dieser steigen wir nun aus, steigen die Menschen nun aus.

Aufgrund dieser Tatsache, dass viele Menschen von der Liebe so ein falsches und verschobenes Bild pflegten, was fern der Wahrheit ist, ertragen diese Geschöpfe die Wahrheit, die nun verkündet wird, nicht. Sie verlieren die Zuordnungen und ihre Orientierung, da meine Klarheit nicht in ihr Bild von mir, geschweige denn in ihre Vorstellungen von Liebe passen. Daher geben dann viele der Botschaft die Schuld oder dem Überbringer dieser, anstatt dass sie in sich leuchten würden und schauen, was da noch ist, was nicht erlöst ist, was sich als Liebe ausgibt, obwohl es nur ein Schatten ist davon, jener Schatten, den sie bisher gewohnt waren und in dem sie ein gemächliches Dasein in ihrer eingeschränkten Liebesfähigkeit führten.

So erfassen diese Menschen auch nicht den Gehalt einer Botschaft, weder die Energie daraus noch das Licht, die Liebe, die ich bin.

Sie gehen in einen Zorn, in die Verurteilung, da sie meinen, Jesus Sananda würde so etwas niemals sagen, würde niemals sagen, dass die eine Welt ausgelöscht wird, da die Menschen es so beschlossen haben. Sie wollen die Wahrheit einfach nicht hören, da sie ihr noch nicht gewachsen sind, und das aufgrund der Tatsache, da sie in sich selbst noch nicht gewachsen sind, da sie ihre Vorstellungen der alten Epochen wie Orden in ihrer Seele tragen.

Ich aber sage euch:

Ich bin der, der die Dinge benennt, mir obliegt es, alles in Liebe aufzuschlüsseln, mir obliegt es, euch ein neues Verstehen der Liebe zu vermitteln, doch es liegt an jedem einzelnen von euch, ob er das annimmt und zu fassen versteht.

Ich bringe das Schwert, ja, das Schwert der Liebe, das die Einen von den Anderen trennt und die Energien zuordnet, da ich es bin und da Erzengel Michael es ist, der alle energetischen Bänder zur alten Zeit durchtrennt – so ihr es möchtet.

Denn noch immer herrscht der freie Wille, immer seid es ihr, auf die es ankommt.

Und auf noch etwas ist hier hingewiesen. Viele Lichtarbeiter ertragen das hohe Licht kaum und sie fallen in alte Verhaltensweisen zurück. Jede Klärung, die bisher aufgeschoben wurde, wirkt sich nun aus, und das falsche Abbild der Liebe, die ohnmächtig statt mächtig ist, lässt viele Menschen abgleiten in die bisher so vertrauten Konzepte dazu.

Die Macht der alten Zeit wirkt so lange, bis sich ein Wesen dessen bewusst wird. Dann ist der Boden der restlosen Lösung bereitet.

Kreislauf der Unselbstständigkeit

Und noch etwas wirkt hinein, viele Menschen waren es bisher gewohnt, auf ihre Fragen Antworten zu erhalten. Die Bewusstwerdung der Menschen bringt das mit sich. Viele Sucher am Weg, viele, die der „spirituellen Szene“ zugehören, sind es gewohnt, irgendwo einen Guru auszumachen, der ihnen dann das Unverstandene darlegt.

Was früher die Kirchen besorgten, erledigen nun die „Propheten“, die Gurus dieser Zeit, neue Hohepriester im neuen Kleid, doch den alten Göttern huldigend.

Anstatt dass sie an die Selbsterkenntnis, die Eigenverantwortung, die Göttlichkeit eines Wesens appellieren, streichen sie sich selbst als die „großen Wissenden“ heraus und erklären mal dies mal das, wovon sie mal mehr mal weniger verstehen. Doch dem „Sucher“ reicht das, er findet seinen Verstand befriedigt und zieht ab, bis sich neue Fragen bilden, mit denen man zu dem ausgesuchten Guru kommt.

So drehte sich der Kreislauf der Unselbstständigkeit einfach weiter, er wurde von den etablierten Kirchen auf die Ebene der Sinnsucher am spirituellen Pfad verlagert; neue Herrn traten an und neue Priester, doch die Methoden bleiben annähernd gleich. Das bedeutet, der Verstand wird auch weiterhin als Richtschnur zur Erkenntnis genommen und nicht das alles wissende Herz – und nicht einmal diese Antworten werden im Inneren geboren, nein, sie werden im Außen bei Zweiten und Dritten abgeholt.

Warum sprach ich immer in Bildern, als ich auf Erden weilte, in der Zeit des zweiten Jerusalems? Damit die Menschen überlegen konnten, sich vertiefen, sich in ihr Innerstes begeben, damit sie selbst an der Erkenntnis teilhaben, da sie sie selbst hervorbringen.

Und warum riet ich dir an, Jahn, dass Du keinerlei Fragen der Menschen mehr beantworten sollst, ja damit die Menschen selbst mit sich in Kommunikation treten, damit sie in ihr Innerstes gehen und nicht weiter das Rad der Unruhe, der Fragen, die der Verstand aufwirft, betätigen.

Viele Menschen also kommen mit dem, was jetzt ist, nicht zurecht.

Es ist der größte Paradigmenwechsel auf dem spirituellen Pfad, denn alles ist in euch selbst, und nichts könnt ihr im Außen finden, was nicht längst schon in euch selbst vorhanden ist.

Und dann ist da die Liebe! Und die Liebe hat immer mit der Wahrheit zu tun! Mit dem Mut zur Wahrheit. Ein liebendes Herz ist die Wahrheit selbst und drückt diese aus, wo es angemessen ist.

Und die Wahrheit, dass nun die Welten auseinandergehen, können manche Menschen kaum ertragen, da sie so lange für den Erhalt der 3D Ebene gearbeitet haben. Sie haben „Lichtkreise“ erschaffen, Licht geschickt, Licht gegeben, Liebe erzeugt. Und nun: Vorbei.

Es ist so einfach, ihr Geliebten, ihr habt eurer damaligen Entwicklung, euren Fähigkeiten gemäß, angemessen gehandelt, ihr habt viel beigetragen zu dieser Erhebung, die aufgrund eurer liebenden Absichten ins Rollen gekommen ist. Doch nun gilt es dies zu erkennen – als Teil der Zeit, die nun vergangen ist.

Nun gilt es, euch von den festen Vorstellungen, wie Liebe auszusehen hat, zu lösen. Nun gilt es der Liebe eine Stimme zu geben und nicht ein Schweigen, das bedrückend ist, da dieses lähmt und nicht bewegt.

Zusammengefasst ist zu sagen, die falschen Bilder von Liebe und von mir erschaffen eurem Verstand Schwierigkeiten und erzeugen in euch Irritation.

JJK: Wie aber können die Menschen diese Bilder auflösen?

JESUS SANANDA: Es ist immer das eine Prinzip, das da wirkt, das zu wirken beginnt, so ein Mensch es denn auch möchte. Und darauf kommt es an, denn wisse, viele Menschen halten an diesen Bildern fest, wie du es kaum vermuten würdest. Sie benötigen diese, um ihr Tun rechtfertigen zu können. Denn viele, die sich auf dem spirituellen Pfad glauben, befinden sich tatsächlich nur auf einer neuen Schleife, die den alten Mustern dient.

JJK: Habe oft den Eindruck, dass viele Menschen sich von ihren bisherigen Leitbildern nicht trennen möchten, das beobachte ich auch, doch was geschieht nun, da sie ja auf 5D erhoben sind?

JESUS SANANDA: Es gibt eine Zeit der restlosen Klärungen, die nun eingesetzt hat. Das gilt es abzuwarten, dann werden die Menschen erneut dahin gestellt, wo sie sich wohl fühlen, wo sie es sich selbst einrichten möchten.

Eine große Anzahl von Menschen benützt auch auf dem „spirituellen Pfad“ das Rüstzeug der alten Zeit. Dass sie damit niemals fortschreiten können, entzieht sich ihrer Kenntnis, solange bis sie es zur Gänze abzulegen bereit sind.

Solange die Antworten im Außen gesucht werden, solange geht man in die Irre, was gestern die Kirchen erledigt hatten, bewirken heute die neuen Gurus dieser Zeit.

Ist dies durchschaut, so beginnt die Einkehr in das Wissen, in die Liebe und in die Wahrheit – in die Wirklichkeit allen Lebens. Alles andere ist eine Illusion, denn der Weg zu Gott ist voller Illusionen, wenn das Einfachste nicht überlegt wird, da jede Frage eine Antwort braucht. In dieser Unruhe bleibt die Stille fern und nur in der Stille kommt ER und legt dir die Antworten in dein Herz.

JJK: Darf ich dich bitten, zu dem, wie man die Liebe nun „praktisch“ leben soll, etwas zu sagen?

JESUS SANANDA: Es ist die einfachste Sache der Welt. Seid es!

Das heißt, seid in jedem Augenblick wahrhaftig, unverstellt und klar, drückt aus, was ihr seht, so es angemessen ist, begegnet dem Unwissen mit dem Wissen, das in euch erwacht ist, ganz selbstverständlich und ohne Scheu.

Liebe ist sich selbst genug

Fragt nicht, was euch das bringt, fragt nicht, wie wird es angenommen, fragt nicht, werde ich wen verschrecken, fragt nicht nach den Folgen, so ihr euren Liebesfluss freisetzt, fragt nicht, wem sie dient, fragt nicht nach dem Zweck, nach dem Sinn der Liebe, die ihr streut, denn Liebe erklärt sich einem dumpfen Herzen nicht und ist sich selbst genug, so sie auf ein geöffnetes Bewusstsein trifft.

Seid es! Das ist es. Gebt jede „Vorsicht“ auf, legte jede Scheu ab, es ist das selbstverständlichste Werkzeug eines Wesens, benutzt es also auch selbstverständlich, und stellt die Liebe niemals in den Schatten, denn dort verrichtet sie nicht viel und wird erlahmen, blind und taub, bis dass sie ganz erlischt.

Die Liebe ist einem Feuer gleich, das nie erlischt, während sich die Einen an diesem Feuer wärmen, werden die Anderen verbrannt darin.

Und nun geht es auf Gaia TERRA XX5 genau darum. Die Liebe tritt in einer neuen Kraft hervor. Das erfordert ein neues „Verstehen“ der Liebe und ein neues Leben der Liebe. Kraftvoll und bestimmt, aufzeigend und klar, mächtig und stark – und nicht ein jeder, der nach der Liebe ruft, meint diese Liebe, die hier beschrieben ist, denn viele vertrauen noch dem alten Glanz und merken nicht, dass dieser längst verblasst.

JJK: Mir fällt jetzt der Begriff „spiritueller Tourismus“ ein?

JESUS SANANDA: Ja, dieser ist noch weit verbreitet. Doch nun werden die Menschen genau darauf fokussiert, damit sie entscheiden können, möchten sie tatsächlich im Lichte bleiben und mit dieser hohen Lichtschwingung weiter wachsen, oder aber, benötigen sie noch das eine oder andere „Abenteuer“, denn auch der spirituelle Pfad, hält viel bereit; bereit von der Illusion, die allgegenwärtig ist, solange man in dieser Gegenwart nach Erfahrung sucht.

Das Erwachen hat vor Jahrzehnten eingesetzt und nun gelangen wir an den alles entscheidenden Punkt: Wer ist bereit, die letzte Wahrheit zu schauen, in dem alle bisher erworbenen „Wahrheiten“ erneut überprüft werden und bei Bedarf auch aufgegeben werde müssen.

Wer definiert sein neues Leben auch weiterhin mit alten Parametern oder wer ist bereit, sich ganz neu einzukleiden und vorher die alten Kleider ganz abzulegen.

Viele „Sucher“ haben Freude an der „Suche“ und wollen noch nicht finden. Diese Menschen sind voller Unruhe und kaum ist eine Frage beantwortet bilden sich schon die nächsten Fragen; das stille Beobachten, das Ansehen, das Sein-Lassen, einen Zustand, so wie er ist, erfassen, das ist nicht deren Absicht, immer lassen sie sich vom Verstand leiten und fehlleiten, damit sie beschäftigt sind und bleiben.

So glauben sie zu suchen und kommen weit herum, doch niemals erwägen sie das Naheliegendste – alles ist in DIR.

Und in der Liebe, im Begreifen und Erfassen der Liebe, zeigt sich das Maß der Erkenntnis, das einem Wesen zuteil ist.

Wahrheit ist Liebe und Liebe ist Wahrheit

JJK: Habe auch die Beobachtung gemacht, dass, so man in der Liebe die Wahrheit ausspricht, die Menschen einfach die Wahrheit fürchten, in die Angst abgleiten und dann meinen, dass das Gesagte selbst lieblos sei.

So lenken diese Menschen immer von sich selbst ab, verschieben die Verantwortung wieder in das Außen und brauchen erneut nicht hinzusehen – das, finde ich, ist noch immer sehr weit verbreitet.

JESUS SANANDA: Ja, wie bereits gesagt, Jahn, die Wahrheit ist es und die Liebe. In Wahrheit ist alles die Liebe, und vor der Wahrheit erschrecken viele Menschenkinder, da sie in sich selbst noch nicht wahrhaftig sind. Ein jedes noch wirkendes Muster ist der Wahrheit ein Hindernis, denn für die Wahrheit braucht man ein geklärtes Wesen, zum Einen, damit man sie aufnehmen kann, zum Anderen, damit man sie erkennt und nicht sofort in eine Abwehrhaltung geht, da sich ein altes Muster in seiner Existenz bedroht fühlt.

Die Wahrheit und die Liebe gehören untrennbar zusammen.

JJK: Weiß gar nicht wie viele und wie lange wir schon schreiben, bin nun etwas müde…,

JESUS SANANDA: Wir kommen sehr gut voran, Jahn, bald gehen wir weiter und das Buch wird vollständig.

Abschließend rufe ich dich auf, dich, der du diesen Zeilen gefolgt bist, bis hierher: Deine Liebe vermag alles! Doch sie vermag nichts, so Du sie auch weiterhin begrenzt, so Du sie zähmst, da Du falsche Rücksichten nimmst, da Du ihre Macht und Kraft durch Dein Zurückweichen begrenzt. Mach Dich nicht länger klein, sei mächtig und erhaben, sei das Licht und sei die Liebe und lasse alle Menschen daran teilhaben; gleich wie sie es erleben, so Du Deine Macht beanspruchst.

Die Welt verändert sich nur dadurch, indem die Liebe aus dem Schatten in das Licht erhoben wird.

Ich bin JESUS SANANDA, in Ewigkeit der Eine, dem alles Leben gehorcht – da ich die Liebe bin. Und Du – Du bist mir ebenbürtig.


1 Kommentar:

  1. Ich habe den ersten Teil nicht gelesen aber es stimmt, der Dialog kommt von der Energie eher menschlich daher oder heftig oder eben nicht so geistig. :-)

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Danke.