2021-05-11

Bachelor-Abschluss von Kanzlerkandidatin Baerbock existiert nicht



Der Plagiatsgutachter Dozent Dr. Stefan Weber konfrontierte die deutsche Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock (Grüne) mit dem Umstand, dass sie offenbar entgegen anderslautender Gerüchte und Internet-Lebensläufe keinen Bachelor-Abschluss besitzt. Dabei stellt er in Frage, wie man ohne diesen Grad ein Masterstudium in London beginnen beziehungsweise abschließen konnte.

Polit-Promis in Deutschland wie Österreich ist es stets wichtig, auf ihre akademischen Abschlüsse zu verweisen. Solche Titel suggerieren letztendlich Kompetenz, die sich aus Auftreten und Handeln oft nicht ableiten lässt. Wurden diese akademischen Würden nicht ganz sauber erworben, führte dies schon zu so manchem Rücktritt. Ein bekanntes Beispiel in Deutschland ist die Plagiatsaffäre um Ex-Verteidigungsminister Guttenberg. In Österreich musste aufgrund einer Plagiatsaffäre jüngst Arbeitsministerin Aschbacher zurücktreten.

Rätsel um Bildungsgrad von Frau Baerbock

Ausgelöst wurde der Wirbel um Baerbocks Abschlüsse von Hadmut Danisch der einen exzellenten, kritischen Internetblog betreibt. Dieser hat seit Anfang Mai zahlreiche Artikel zum vermeintlichen Bildungsgrad von Annalena Baerbock veröffentlicht und dabei offenbar ins grüne Wespennest gestochen. So wunderte er sich darüber, dass in den öffentlichen Lebensläufen „Studium öffentliches Recht“ angegeben ist, welches man in Deutschland in isolierter Form gar nicht studieren kann – und weshalb keine Angaben über einen Abschluss verfügbar sind.
Abschluss wäre notwendig für weiteres Studium gewesen

Der Abschluss ist dahingehend wichtig, weil er Voraussetzung für das Masterstudium in London ist, welches Baerbock von 2004 bis 2005 absolviert haben will. Danisch fragte bei der Süddeutschen nach, welche offenbar widersprüchliche, nicht verifizierbare Behauptungen zum Studium von Baerbock verbreitet hatte. Nach einigem hin und her kam die Antwort: Baerbock habe ein Vor-Diplom in Politische Wissenschaften erlangt, das mit einem Bachelor vergleichbar wäre. Dazu schreibt Danisch:

Also in der freien Wirtschaft und im öffentlichen Dienst würde man mit diesem Lebenslauf eigentlich gar nichts. Während ein Bachelor zumindest ein kleiner Berufsabschluss ist, ist ein Vordiplom außerhalb der Uni nicht nur eigentlich gar nichts wert, sondern gilt als Negativeigenschaft, weil nach ein paar Semestern aufgegeben. Das Vordiplom ist eine Zwischennote und kein qualifizierender Abschluss.

Ein Jurist schrieb Danisch dazu:

Ihrer Einschätzung “Also in der freien Wirtschaft und im öffentlichen Dienst würde man mit diesem Lebenslauf eigentlich gar nichts“ stimme ich trotzdem zu. Der LLM ist aus deutscher Sicht ein Wellness-Studium, das nur zeigt, dass der Betreffende entweder hinreichend vermögende Eltern oder das Netzwerk für ein Stipendium hatte. Dass jemand einmal durch ein LLM-Studium durchgefallen wäre, ist mir nicht bekannt.

Grüne wurden plötzlich sehr nervös

Dann begann man bei den deutschen Grünen zu rotieren. Man veröffentlichte das Zeugnis „Master of Laws“, welches Baerbock angeblich in London erworben hätte. Als Zugangsbefähigung hätte tatsächlich die Diplom-Vorprüfung für politische Wissenschaft gedient. Diese Veröffentlichung warfen mehr Fragen als Antworten auf, denn sie wiesen darauf hin, dass Baerbock zu keiner Zeit „öffentliches Recht“ in Hamburg studierte. Ohne Rechtswissenschafts-Studium wäre aber ein Masterstudium in London überhaupt nicht möglich. Danisch hält fest, dass es keinerlei Hinweis gibt, dass Baerbock ihr Nebenfach öffentliches Recht jemals „gehört“ hat, es wäre denkbar, dass sie nur dafür immatrikuliert war.

Plagiatsgutachter Weber stellt öffentlich Fragen

Nun griff der bekannte Plagiatsgutachter Dozent Dr. Stefan Weber in die Debatte ein, der offenkundig Danisch als präzisen und kritischen Geist schätzt – das geht zumindest aus seinen Worten hervor. In seinem viel beachteten Blog für wissenschaftliche Redlichkeit analysiert er den Sachverhalt und stellt zwei zentrale Fragen an die Grünen bzw. deren Kanzlerkandidatin Baerbock, die bislang nicht beantwortet wurden:

Woher stammt die ursprüngliche Information eines abgeschlossenen Bachelor-Studiums in Hamburg?
Wenn dieses nicht abgeschlossen wurde: Welche waren die erbrachten Zugangsvoraussetzungen für das LL.M.-Studium in London?

Sein Interesse am Werdegang Baerbocks erklärt Weber so:

Ausbildungswege von PolitikerInnen sind doch keine Geheimsachen. PolitikerInnen sind Personen des öffentlichen Lebens, und es besteht ein überwiegendes öffentliches Interesse an der Korrektheit ihrer Angaben.

Baerbock hat auch nie Staatsexamen gemacht

In seiner Detailanalyse hält er auf Basis eines Berichts des Tagesspiegels fest, dass Baerbock das bei deutschen Juristen übliche erste Staatsexamen nie absolviert hat. Zudem korrigierte die Süddeutsche ihre bisherige Berichterstattung, dass Baerbock über einen Bachelor verfügen würde: „Dies ist nicht korrekt.“

Weber trieb auch noch einen der Lebensläufe auf, wo die Grünen seit 2011 behaupteten, ihre Chefin hätte einen Bacherlor-Abschluss – den sie ganz offensichtlich aber nie erwarb.

Kommentare:

  1. Und,Solche wollen "Deutschland" abschaffen.
    Es wäre angebrachter die "Grünen" schaffen sich selbst ab.
    Unserem Land,und dem Deutschen Volk wird dadurch viel Leid erspart.
    Eine fürchterliche Partei,die sich zudem selbst im Weg steht.
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    Nun ja,Merkel ihre Doktorarbeit ist angeblich bis Heute,bis Jetzt,auch nicht zu finden.
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    So geht Politik.

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    1. Dann muss sich aber der korrupte konservative Haufen gleich mit abschaffen. Ich finde es sehr bedenklich, dass hier auf einem spirtuellen Blog politisch Partei ergriffen wird. Und wenn man das schon macht, dann müssen die Schandtaten aller Politiker aufgezeigt werden und nicht nur bei denen, wo es gerade en vogue ist.

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  2. Politik ist wohl kaum von Spiritualität zu trennen. Sie ist Ausdruck des Bewusstseins der Menschen auf diesem Planeten und zeigt die momentane Verworfenheit auf. Es darf sich all das in Kürze gänzlich auflösen und etwas völlig Neuem und Förderlichem für die gesamte Erde und all ihren Bewohnern manifestieren.

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    1. .....Politik ist wohl kaum von Spiritualität zu trennen......


      Spiritualität hat mit Politik nichts zu tun. Eine spirituelle Gesellschaft braucht keine Führer, es organisiert sich selbst.

      .....Sie ist Ausdruck des Bewusstseins der Menschen auf diesem Planeten und zeigt die momentane Verworfenheit auf.......

      genau, ergo kein spirituelles Bewusstsein.

      Es darf, es dürfte, es könnte, vielleicht, eventuell, kann sein, ich will, ich möchte, es muss sein, aber hallo.......Ego lässt grüßen.

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  3. Wo bitte soll das denn hier mit z.B. Fulford u.ä. ein rein spiritueller Blog sein?

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Danke.